50 der weltbesten Frühstücke

50 der weltbesten FrühstückeDas macht an, finde ich: 50 Frühstücke aus aller Welt: 50 of the World’s Best Breakfasts. Die Bilder sprechen für sich und dankenswerterweise sind die Aufnahmen auch so groß, dass man alles gut erkennen kann.

Witzig, dass die Aufnahmen auf einer Design-Website zu finden sind. Ich kenne ansonsten nur wenige Websites, die sich dem Thema Frühstück widmen. Natürlich tut das der Testschmecker in seiner Serie Frühstückswoche, die hier beginnt.

Ansonsten kenne ich nur wenige Websites bzw. Blogs, die sich dauerhaft mit diesem Thema beschäftigen. Das heißt, es tauchen immer mal wieder welche auf, die aber dann den Themenkreis ändern oder denen schlicht und einfach die Luft ausgeht.

Die einzige Ausnahme – über Jahre hinweg – ist simplybreakfast: Reduziert auf ein Foto mit einem Frühstück, ohne längere Texte, SEO-Gedöns oder Werbe-Trara. Überraschenderweise schaue ich da wirklich ziemlich oft drauf, über Jahre hinweg, auch wenn es in jüngerer Zeit immer mal wieder ein paar Lücken gab (aber wo gibts die nicht?).

Simply breakfast

Faire Weihnachtsartikel von Gepa

Gepa Weihnachtsartikel im Onlineshop

Ja, es ist schon fast Weihnachten. Ich will auch gar nicht rummäkeln an verfrühtem Weihnachtsgebäck etc. Immerhin ist es ja Anfang November auch schon an der Zeit, sich nach Weihnachtsgeschenken umzuschauen, viele brauchen auch noch für Nikolaus oder Adventskalender-Päckchen.

Bei Gepa hat man mitgedacht und erinnert rechtzeitig an faire Angebote: nämlich an Produkte aus fairem Handel. Selbst wer für seinen kargen Alltag auf viele Bioprodukte oder Produkte aus fairem Handel verzichtet oder verzichten muss: Zu diesem Anlass kann man dann schon mal die Mehrkosten des Geschenks statt auf die Goldschleife auf die inneren Werte verwenden.

Gepa bietet über seinen Onlineshop einen Schoko-Adventskalender mit fairer Biomilch aus dem Chiemgau an. Das farbenfrohe Krippenmotiv hat der haitianische Künstler Fritzner Cedon entworfen. Außerdem gibt es eine breite Palette von fairen Süßwaren zur Vorweihnachtszeit: vom „wahren Nikolaus“ über „Wintertraum“-Schokotäfelchen bis zum Cacao-Spezialitäten-Geschenkset. Auch Klassiker wie Spekulatius, Schoko-Lebkuchenherzen und Pfeffernüsse hat man dort wieder im Programm.

Der Gepa-Adventskalender trägt das Naturland Fair Zeichen, mit dem die GEPA auf die faire Bio-Milch aus Deutschland aufmerksam macht. Biokakao und Biorohrohrzucker werden unter anderem von Kleinbauerngenossenschaften aus der Dominikanischen Republik und aus Paraguay bezogen, die Biomilch für das Milchpulver stammt von der Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land. Damit werden auch die rund 300 Naturland-Biobauern im Alpenvorland unertstützt.

Schokosaisonprodukte der Gepa sind auch in Weltläden, Firmenkantinen und Bildungseinrichtungen erhältlich. Hintergründe zur fairen Milch gibt es unter www.gepa-jetzt-faire-milch.de

Gepa faire Milch

Foodwatch-Aktion gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln

Foodwatch-Aktion gegen Spekulation mit nahrungsmitteln

Foodwatch-Aktion gegen Spekulation mit nahrungsmitteln

Foodwatch hat eine Aktion gegen Spekulation mit Lebensmitteln initiiert: Auf der Foodwatch-Website kann man sich an der Aktion beteiligen, muss sich dafür aber mit seinen Daten anmelden.

Und Das ZDF-Magazin „Frontal21“ berichtet heute Abend um 21:00 Uhr über die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Im Interview: foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. (18.10., ZDF, 21.00 Uhr)

Kritisiert wird, dass Finanzspekulanten die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe treiben und die Hungerkrise verschärfen. Mit dem Geld, das wir in Lebensversicherungen oder Pensionsfonds stecken, so klagt Foodwatch, spekulierten Investmentbanken wie die Deutsche Bank auch auf steigende Preise von Agrar-Rohstoffen – und sorgten so für eine künstliche Nachfrage, die die Preise tatsächlich steigen lässt.

Bereits am ersten Tag (heute Donnerstag, 18.10.2011) haben mehr als 4.000 Menschen mitgemacht.

Ich finde das Projekt gut und unterstützenswert, deswegen habe ich das Widget von Foodwatch hier auf meiner Website eingeblendet (für eine begrenzte Zeit). Inwiefern sich Herr Ackermann, irgendein anderer Bänker oder Politiker davon beeindrucken lässt, ist wieder eine andere Frage, aber das soll einen ja nicht abhalten.

Die Forderungen, die man mit der Teilnahme unterschreibt (ein Auszug):

Widersetzen sie sich nicht mehr effektiver staatlicher Regulierung, um die schädliche Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verhindern, sondern unterstützen Sie diese Regulierung aktiv!
Gehen Sie mit der Deutschen Bank voran und steigen Sie aus jeglicher Spekulation mit Nahrungsmitteln aus!

Lesetipp: Auf dem Bauernmarkt

Auf dem Bauernmarkt

Food-Blogs gibt es wie Sand am Meer, ich werde nicht müde, dort zu stöbern. Schon alleine vom Titel spricht mich dieses hier an: Auf dem Bauernmarkt. Es fällt gleich in mehrerer Hinsicht „aus dem Rahmen”.

Da ist zum einen das Layout, das sicher einige Macken hat und etwas besser lesbar sein könnte (Blogs sind halt ein Ding der Jugend ;-)). Und natürlich das Themenfeld, das ich auch besonders reizvoll finde: Einkaufen auf dem Wochenmarkt hat halt eine ganz andere Qualität, als das Shoppen im Supermarkt. Bei mir ist der Anteil der Markteinkäufe zwar deutlich zurück gegangen, aber eben nur aus Zeitgründen. Das Geld, das man dort vielleicht mehr investiert, scheint mir immer gut angelegt.

Blog-Autor Antonio Zavagli lebt in München und veröffentlicht regelmäßige, wöchentliche Einkaufslisten, die natürlich mehr sind als Produkt-Auflistungen. 40 Minuten Arbeitspause verbringt er nach eigener Darstellung werktäglich auf dem Wochenmarkt, beschreibt eben nicht nur Produkte sondern auch Menschen und Betriebe, die dahinter stehen. Er ist ein kommunikativer Typ, spricht viel mit den Marktbeschickern, erfährt viel. Er hat immer ein Produkt der Woche, in früheren Zeiten waren es auch schon mal richtige, umfassende Einkaufslisten mit saisonalen Empfehlungen. Dazu gibts gute Fotos und die wichtigsten Erignisse und Veränderungen. Also nicht nur für Münchner eine gute Lesequelle.

Praktischer Nährwert steckt auch in der Auflistung der Münchner Bauernmärkte samt Öffnungszeiten. Etwas rätselhaft ist mir noch die professionelle Aufmachung des Blogs auf der einen Seite und der Aufkleber „ad-free blog” auf der anderen Seite. Denn offenkundig steckt hier nicht nur viel Liebe und Arbeit drin, sondern eben auch Geld.

Aber der Autor verrät uns recht wenig über sich, wir erfahren eher beiläufig, dass er aus Italien stammt und seit 6 Jahren in Deutschland lebt. Naja, dann spricht eben sein Blog für ihn, und zwar nur Gutes.

Auf dem Bauernmarkt

Erklär mir mein Essen – am besten mit einem Video

What is Lardo? / How to make a Lardo and Grilled Peach Crostini

Man kann den Trend zu mehr Videos im Internet finden wie man will, praktisch ist er und zur reinen Wissensvermittlung ist ein Drei-Minuten-Video besser einsetzbar als ein langer Blog-Post, womöglich noch ohne Bilder.

Daniel Delaney, der mich schon vor geraumer Zeit begeisterte mit der Vorstellung diverser Fast-Food-Anbieter bei vendr.tv, hat eine neue Reihe ins Leben gerufen: What’s this food:. Vorgestellt werden sozusagen die Exoten des Supermarktes. Wobei diese Exoten uns nicht besonders fremd sein müssen: Meistens weiß man eben nur nicht genau, was es ist, wo es herkommt, warum es so heißt und nicht anders.

Die Auswahl fällt nicht schwer, davon gibt es genug: Lardo zum Beispiel, in der jüngsten Folge, oder Blauschimmelkäse, Kokosmilch oder Kaviar.

Nun kann man dem guten Mann, der sich offensichtlich schon seit Jahren für Videos durch die Welt vespert, viel guten Aufklärungswillen unterstellen, zu Recht. Spätestens bei der Werbepause aber wird klar, dass auch handfeste Interessen dahinterstehen. Aber das ist ja nix Schlechtes (in meinen Augen): Wenn er in diesem Zusammenhang die Produkte eines Anbieters empfiehlt, dann ist das für mich eine nette Dreingabe, nicht schlimmer als die Werbepause im Privatfernsehen (nur wesentlich kürzer). Und weil die Anbieter sowieso alle aus den USA stammen, können wir hierzulande einfach darüber hinweg sehen.

Die Beiträge sind überschaubar (im 5-Minuten-Bereich), außer dem Werbetext gibts immer auch ein Rezept und / oder eine praktische Anleitung, wie man das am besten verarbeitet / zubereitet. Und – was der Sinn der Sache ist – natürlich eine Erklärung und Herkunftsgeschichte.

Die Abkürzung des Titels wtf ist auch ganz gut gewählt, weil viele im Englischen so ähnlich eine Frage einleiten…

What's this food von Daniel Delaney

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Bei den gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.

Website-Schaufenster

Physiotherapie-Praxis Straub-Ott in Teningen