Alnatura Zartbitter Schoko-Aufstrich

Alnatura Zartbitter

Die Alnatura Zartbitter Creme hat mich bei meinem letzten Einkauf angelacht: Endlich mal Zartbitter auch bei einem Schoko-Aufstrich. Als bekennender Bitter-Fan (bei Schokolade) waren die 2,95 Euro für das 350-Gramm-Glas kein Thema.

Erstmals erprobt wurde der Zartbitter-Aufstrich auf süßen Pfannkuchen mit Bio-Bananen. Eine sehr leckere Kombination und eine willkommene Abwechslung zu den eher süßeren Alternativen. Allerdings würde ich mittelfristig doch die GEPA-Alternative Bio-Cocoba mit dem nussigeren Geschmack bevorzugen: Dafür spricht nicht nur der etwas feinere Geschmack (wenn auch nicht wirklich zartbitter, aber nicht so süß wie konventionelle Produkte) sondern auch das Fairtrade-Siegel.

Für echte Bitter-Fans dürfte allerdings derzeit kaum ein Weg am Alnatura-Produkt vorbeiführen. Immerhin gibt es damit schon zwei echte Alternativen zum Schoko-Aufstrich-Marktführer.

Blogger-Müsli-Bio-PR?

Müsli-Werbung?

Keiner weiß es. Zusammen mit einigen anderen Bloggern habe ich in jüngster Zeit Blog-Post bekommen. Aber nicht per Email, sondern per Schneckenpost: Erst eine Karte mit dem Titel „Blogger brauchen Vitamine“, dann ein Paket Müsli.

Bei Post von unbekannten Absendern bin ich immer skeptisch. Erst recht, wenn es sich um Lebensmittel handelt. Da einige Blogger das wohl schon ohne gesundheitliche Schäden ausprobiert haben, werde ich es aber demnächst probieren. Immerhin eine nettere Variante der PR-Arbeit als aufgeblasene PR-Texte: So bekommt das Produkt eine Chance.

Sarotti Bio Zartbitter Schokolade

Sarotti Bio Zartbitter Schokolade

Um die Süßigkeiten-Ecke schleiche ich in letzter Zeit immer sehr aufmerksam herum. Es gibt ja eigentlich keinen guten Grund laufend Süßigkeiten zu kaufen. Unsere Schoko-Vorräte für den täglichen Espresso kommen meist als Geschenk ins Haus.

Da ist die Sarotti Bio Zartbitter Schokolade, die ich bei REWE für 1,40 Euro (100-Gramm-Tafel) doch ein willkommener Anlass für einen Testschmecker-Test. Schon die Verpackung ist eine gute Verbindung von edel und ökologisch: Karton in dezenten Farben, gut gestyled, nur die großen Aufkleber wirken fast etwas marktschreierisch.

Aber Trommeln gehört zum Geschäft und es kann sich ja auch alles sehen lassen, was da kommuniziert wird: Eine Aktion mit Utopia („Wir pflanzen einen Kakao-Baum für Sie!“), das Bio-Label und ein Öko-Test „sehr gut“. Na, wenn dann noch der Geschmack mithalten kann…

Er kann! Ein schöner und sehr angenehmer Bitter- und Kaffee-Geschmack, knackige Konsistenz, tolle Aromen. Auch den Preis finde ich in Ordnung bei dieser Qualität. Normalerweise will ich nichts ungefragt mitfinanzieren, aber die Unterstützung für das Utopia-Projekt ist eine gute Sache. Also rundum positiv zu bewerten.

Kakao-Baum-Projekt

Bio-Schokolade in vielen Variationen: chocri.de

chocri.de

Zu den Artikeln, die sich im Web offensichtlich gut verkaufen lassen, gehört auch Schokolade: Ein relativ hochpreisiges Produkt mit vielen Variationsmöglichkeiten. Und auch hier gibt es immer mehr Bio-Varianten. Ein Anbieter, der sich ganz dem Thema Bio-Schokolade verschrieben hat ist Chocri.de.

Hier kann man sich seine individuelle Schokolade „aus über 10 Milliarden Möglichkeiten“ zusammenstellen, so heißt es zumindest auf der Website (nachgerechnet habe ich nicht). Ich habe die Schokolade dieses Anbieters noch nicht selbst verkostet, was ich aber noch nachholen möchte. Aber nachdem mein letzter Großstadtaufenthalt schon eine Weile her ist und mich zwar zu einem Schoko-Laden führte, aber keine Bio-Schokolade einbrachte, weiß ich dieses Internet-Angebot zu schätzen.

Die Auswahl auf der Website erfolgt schrittweise von der Basis-Schokolade über diverse Zutaten und Dekore bis hin zur etwas abstrus wirkenden Kategorie „Wiese“, wo man solche ausgefallen Zutaten wie Salzbrezelchen oder kandierte Veilchenblüten hinzufügen kann. Die 125-g-Tafel beginnt bei 1,90 und man kommt recht schnell auf ansehnliche Preise.

Bei meinem letzten Einkauf war ich im Laden (ohne Bioqualität) auch schon bei 3,90 Euro für 100 Gramm und als besonderes Leckerli kann man sich das zur Abwechslung von der Bio-Supermarkt-Schokolade schon mal gönnen, finde ich.

Bio-Grießbrei von Dr. Oetker

Dr. Oetker Bio-Grießbrei

Grießbrei? Ist das nicht was für kleine Kinder, so vor den ersten Zähnen? Richtig! Aber es hat auch für Erwachsene seinen Reiz. Das sieht man schon alleine daran, dass es Grießbrei jetzt seit geraumer Zeit als Tütenessen gibt: Einfach in kochende Milch einrühren, abkühlen lassen, fertig in 10 Minuten.

Nun also die Bio-Variante von Dr. Oetker: 1,39 statt 99 Cent für die konventionelle Variante. Beide habe ich probiert. Geschmacklich ist beim Bio-Grießbrei kein großer Unterschied festzustellen. Aber von der Konsistenz ist das Produkt nicht sehr gelungen: Statt einem schönen lockeren Brei ist das Ganze etwas puddingartig, mit zunehmender Abkühlung auch eher gummiartig.

Da verlockt auch die gegenüber dem konventionellen Produkt stark reduzierte Zutatenliste nicht mehr (Hartweizengrieß, Puder-Rohrohrzucker, Maisstärke, Meerspeisesalz). Offensichtlich musste man beim konventionellen Grießbrei mit ungleich längerer Zutatenliste chemisch stark nachhelfen, um wirklich in 10 Minuten einen schönen Grießbrei zu bekommen.

Mein Fazit: Der Bio-Grießbrei ist mir die fast 40 Cent (=40 Prozent) Mehrpreis nicht wert.

Meine Alternative: Ganz normaler Weichweizengrieß. Unvergleichlich billiger, weil in der Pfundpackung. 50 Gramm reichen für 500 ml Biomilch (und damit wirds ja auch ein Bioprodukt). Milch nur erhitzen, nicht aufkochen lassen, Grieß einrühren, ein oder zwei Esslöffel Zucker dazu, Platte aus. Dann einfach ab und zu umrühren bis die Konsistenz stimmt, abkühlen lassen.

Das Ganze dauert etwas mehr als 10 Minuten, gelingt aber sicher. Hat genau drei Zutaten und schmeckt prima zu Obstsalat, Kompott etc. Wer mittags sowieso kocht und dafür ein halbes Stündchen einplant, kann das als Nachtisch prima nebenher machen. Und wers erfolgreich ausprobiert hat, der kann auch größere Mengen als Hauptgang machen. Öffnet übrigens die Türen zu Grießflammeri, Grießschnitten und Ähnlichem, die auch einen Versuch wert sind.

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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