
Food-Blog Videos können mit wenig Aufwand so manche Küchengeschichte spannender erzählen als Einzelbilder.
Food-Blog Videos waren wohl die Senkrecht-Starter der letzten Monate im Netz. Die quadratischen Senkrecht-Aufnahmen mit Blick in die Kochtöpfe von Tasty & Co. brachten extrem viel Aufmerksamkeit auf allen Kanälen. Gleichzeitig war wohl den meisten Food-Bloggern klar: Das ist nichts für mich. Sowohl die aufwändige Technik als auch die Serienproduktion sind fast nur in speziellen Küchen möglich. Wer mag, kann im Youtube-Kanal den Tasty-Produzenten über die Schultern sehen und wird diese Einschätzung schnell bestätigt finden.
Gleichwohl haben iPhone-Videos (hier ein ausführlicheres Video-Tutorial) noch immer noch einen hohen Aufmerksamkeitswert – und eine recht flache Lernkurve. Wer also Food-Blog Videos in seinem Blog und in seinen Social Media Accounts einsetzen möchte, der wird für den vergleichsweise geringen Aufwand von guten Aufnahmen belohnt. Dabei müssen es nicht die über dem Herd installierten Kameras sein. Ein „normales” iPhone-Video genügt.




So eine Art „>Nothelfer” haben wir hier schon einmal vorgestellt: Die kostenlose App
Ähnlich sinnvoll ist
Kostet zwar 1,59 Euro, bietet dafür aber auch einen echten Gegenwert (den man natürlich auch zuhause gut nutzen kann). Das Programm macht, was der Name verspricht: Es zeigt nach Eingabe der E-Nummer nicht nur, was dahinter steckt sondern nennt auch mögliche Gefährdungen.
Ganz ähnlich wie das oben genannte: Auch hier geht es um E-Nummern, aber die Handhabung ist etwas anders. Natürlich kann man nach den Nummern suchen, aber man kann auch Filter anlegen, entweder nach bestimmten Substanzen oder nach Krankheiten. Kostet immerhin 3,99 Euro, es gibt auch eine kostenlose Lite-Version, die etwas sparsamer ausgestattet ist.
Wir haben alle schon gehört oder gelesen, welche Fischarten bedroht sind, auf welche man ganz oder teilweise verzichten sollte und bei welche der Fangort und / oder das Herkunftsgebiet über einen Kauf entscheide sollte. Aber wer weiß das noch im Supermarkt? Es gibt zwar einige Siegel auf die man achten kann, aber Recherche ist besser.
Auch der ist kostenlos, hat aber den Einstieg in die Suche anders gestaltet: Gute Wahl, zweite Wahl und lieber nicht – so beginnt das Menü. Natürlich kann man nach allen Arten auch suchen, es gibt eine Liste und die wichtigsten Informationen. Da beide Fisch-Apps kostenlos sind kann man sich ja beide holen und nach eigenem Geschmack entscheiden, welche einem liegt.
Joachim Ott (