Allesbiokaese.de: Bio-Versender der ersten Stunde

allesbiokaese.de

Die Website www.allesbiokaese.de gibt es schon ziemlich lange: Sie gehört zu meinen ersten Entdeckungen, als ich im noch jungen Medium Internet nach Bio-Ware gesucht habe.

Das Aussehen und das Angebot haben sich seitdem geändert, das Konzept ist unverändert gut, Optik und Bedienbarkeit sind besser geworden. Die Käse-Auswahl ist gewaltig, man kann 100-g-genau die Bestellmenge eingeben oder einen ganzen Laib ordern.

Versendet wird nur innerhalb Deutschlands, 90% der Bestellungen sollen am nächsten Tag beim Empfänger sein. Zurückgeben kann man Käse übrigens nicht, und die Menge – das kennen wir von der Käsetheke – kann nicht immer aufs Gramm genau eingehalten werden.

Die Bestellungen werden wöchentlich verschickt, Versandtage sind Montag bis Mittwoch (Der Versender GLS liefert übers Wochenende nicht aus, da das Risiko zu groß ist, dass die Käse dann 2 bis 3 Tage im Warmen stehen). Bei Bestellung bis 10.30 Uhr geht das Paket noch am selben Tag in den Versand.

Die Versandkosten betragen 4,65 Euro (in den Sommermonaten zzgl. 3,20 Euro für eine Thermobox).
Ab einem Bestellwert von 50 Euro erfolgt die Lieferung versandkostenfrei.

Fazit: Dicke Empfehlung für diesen Bio-Versender, allerdings lohnt sich das wahrscheinlich nicht für den Single-Haushalt.

Bio-Käse-Vesper mit Finn-Brötchen: schnell und einfach

Deftiges Käse-Vesper

A Brotzeit, wie der Bayer sagt. In Baden heißt es z’Nüne, und im Schwäbischen ist es ein Vesper. Schnell muss es gehen, einfach sein und möglichst alles dazu sollte greifbar sein. Aber soll es auch bio sein?

Im Supermarkt gibt es kaum Biobrote, aber eine Alternative, die lange frisch halten soll und praktisch portioniert ist: Finn-Brötchen (4 Stück im Doppelpack für 0,89 €) heißen die dunklen Rundlinge und sehen aus wie, naja, eben wie alternative Hamburger.

Im Geschmackstest zeigt das Finn-Brötchen Schwächen: Mit und ohne Einsatz des Toaster, für den die vorgeschnittenen Hälften gedacht sind, wirkt das ganze etwas trocken. Eine wirkliche Kruste hat das Brötchen auch nicht, der Geschmack ist etwas säuerlich wie bei dunklen Roggenvollkornbroten üblich.

Seinen Charme entfaltet das “Bio-Roggenmisch-Toastbrötchen” in der Handhabung: Tüte auf, rein in den Toaster, Bio-Margarine (250 g von REWE für 0,99 €) und Bio-Käse aus dem Kühlschrank (Bio-Goude von Edeka für 1,79 €), etwas Bio-Ketchup und ein Salatblatt oder eine Bio-Senfgurke dazu – et voilà: Ein Bio-Imbiss, der schmeckt und bei dem dann auch die Konsistenz aller Zutaten sich zu einem genussvollen Ganzen vermengt.

Im Gesamturteil also mit den entsprechenden Zutaten durchaus brauchbar und schmackhaft. Auch die Zutatenliste des Brötchens hält keine Überraschungen bereit: Roggenvollkornmehl und Roggenvollkornflocken in der Hauptsache, dazu Weizenmehl und andere unverdächtige Bio-Zutaten.

In einer Doppel-Packung sind immer jeweils zwei Brötchen. Wenn man das erste aus einer Hälfte aufgebraucht hat, ist der Portionierungsvorteil quasi dahin, das zweite sollte dann rasch verbraucht werden.

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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