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Testesser im Bio-Dschungel


Maggi Bio-Strauch-Tomatensuppe

Maggi TomatensuppeTütensuppe? Bio? Naja, wenn der Testschmecker-Kollege Lars sich da dran getraut hat, dann will ich nicht nachstehen. Maggi Naturpur Strauch-Tomatensuppe. Zwei Teller soll das Päckchen hergeben, 1,29 Euro ist der Preis.

Vorne auf der Packung: 100% Geschmack natürlich ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Hinten auf der Packung: Hefeextrakt, Säuerungsmittel Citronensäure. Weißte Bescheid.

Ich verzichte auf die empfohlene Variante “Spanische Tomatensuppe”. Ganz klassisch: Beutelinhalt in 500 ml kaltes Wasser einrühren, 5 Minuten kochen fertig. Schmeckt wie, naja, Tütensuppe eben. Der Nestlé-Konzern, zu dem das Singener Maggi-Unternehmen gehört, hat da sicher lange dran gefeilt. Und ich will die geknechteten Werktätigen nicht frustrieren, die spät abends nach Hause kommen und gerade noch die Kraft haben, immerhin eine Bio-Tütensuppe anzurühren. Mit wirklicher Tomatensuppe hat das aber nach meinem Geschmacksempfinden nur wenig zu tun. Immerhin schwimmen ein paar Tomatenstückchen drin.

Maggie TomatensuppeDie Zutatenliste nennt neben Tomatenpulver auch Weizenmehl, Stärke, Salz, Sahnepulver, Maltrodextrin, Tomaten, Zwiebeln, Kräuter, Gewürze, Sonnenblumenöl, Hefeextrakt, Säuerungsmittel Citronensäure [Spuren: Eier, Sellerie, Senf, Lupine].

Mein Fazit: Kann man sich als Notlösung zuhause hinlegen und wenn man dringend was Warmes braucht ist das schnell gemacht. Die Betonung liegt auf Notlösung…

Von geschmacklich ganz toller Qualität sind übrigens in den meisten Fällen die passierten Tomaten, die es im Supermarkt in Glasflaschen mit 700 g gibt. Zum Beispiel REWE Bio. Zutaten: Tomaten, Meersalz. Eignen sich auch für Pizzas und sollen hier bald näher vorgestellt werden. Rudimentäre Grundkenntnisse des Kochens genügen, um daraus eine Tomatensuppe zu machen, die nach Tomaten schmeckt.

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Nein, die Suppe ess´ ich nicht: Bio Spargelcremesuppe ”3 Teller” aus der Tüte

Testschmecker sind ja hart im nehmen und müssen reichlich (Geschmacks-) Nerven zeigen. Aus Tütensuppen machte ich mir noch nie was, aber irgendwie schaffte es die Bio Spargelcremesuppe “3 Teller” (0,79€) von Aldi doch in meinem Einkaufswagen. Ich bemühe mich also möglichst vorurteilsfrei ans Werk zu gehen.

Die Zubereitung ist mehr als einfach: Das im Beutel enthaltene Pulver wird in einem 3/4 Liter kaltem Wasser verquirlt und unter Rühren 7 Minuten lang leicht gekocht. Fertig! An die Löffel. Aber erst noch der Nasentest: Der Geruch erinnert nur sehr entfernt an Spargel, in denke eher an Champignons, die aber definitiv nicht unter den Zutaten sind. Als braver Suppenkasper stecke ich einen Löffel von der dickflüssigen Masse in den Mund.

Die Konsistenz ist sehr mehlig, die Suppe ist recht salzig, süß und bitter zugleich, echte Spargelaromen sind so gut wie abwesend - kein Wunder bei nur 6% Spargelpulver unter den Zutaten. Hauptingredienzen sind Weizenmehl, Maisstärke, Meersalz, pflanzliche Öle, Rohrzucker und Magermilchpulver. Für das Aroma sorgen neben dem Spargel der geschmacksverstärkende Hefeextrakt, natürliche Aromen, Zwiebeln, Citronensäure und Kurkuma.

In Krisenzeiten kann muss man das essen, keine Frage. Ich aber bin nach 2 Löffeln restlos bedient, der Genussfaktor strebt eindeutig gegen Null. Nein, die Suppe ess´ ich nicht! Die Bio Spargelcremesuppe “3 Teller” ist mit Sicherheit nur etwas für die anspruchlosesten Esser - aber verlangen die nach Biokost?

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    • Mausflaus: oh, noch ein Rewe-Gänger :-)
    • Chris: Was, keine Bio-Eier bei euch in der Umgebung? Bei uns gibts die schon jahrelang in jedem Dorfladen zu kaufen....
    • Sebastian: In Sachen Wurst muss ich jetzt hier doch noch mal den Wurstsack empfehlen. Hendrik Haase ist absoluter...
    • Lala: So, habe es kurz selbst erledigt. Ich kann nur sagen: rettet das BIO-Siegel!!!! Ich kaufe BIO, weil ich eben...