Spinat-Pfannkuchen – ein wandelbarer Allzeit-Klassiker

Spinat-Pfannkuchen

Spinat-Pfannkuchen

Spinat-Pfannkuchen stehen zu fast jeder Jahreszeit bei uns auf dem Programm. Und in der kurzen Zeitspanne, in der man wirklich keinen frischen Spinat bekommt, lässt sich leicht ein Ersatz für die Spinat-Pfannkuchen finden, der nach dem gleichen Prinzip funktioniert. Frisches Gemüse wird in einer Pfanne mit wenig Wasser gedünstet, dünne oder dickere Pfannkuchen dazu und eine leckere Sauce. Das Ganze dauert wie die Spinat-Pfannkuchen nie länger als 30 Minuten, ist immer sehr lecker und braucht wenige Zutaten.

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Instagram Algorithmus: annehmen statt austricksen

Instagram Algorithmus 2018: Änderungen annehmen…

Instagram Algorithmus 2018: Änderungen annehmen…

Über den Instagram Algorithmus 2018 ist jetzt schon einiges geschrieben worden. Und mittlerweile gibt es sogar dazu wohl schon wieder Neuerungen. So soll der Algorithmus nun wieder „zeitlicher” zu machen. Was wohl nichts anderes bedeutet, als das Chronologie wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnt. Und weil in viele Artikeln die Änderungen immer wieder beschrieben werden und sicher viele denken, dass jetzt mal wieder alles über den Haufen geworfen wird, schreibe ich hier einfach mal, was ich jetzt anders mache und warum.

Die 10-Prozent-Regel

Nur 10 Prozent Deiner Follower sehen Deine Posts. Zumindest ist das zunächst mal so. Man muss sich das vorstellen, wie einen Testballon. Sieht Instagram, dass Dein Post gut ankommt, wird er mit größerer Reichweite ausgeliefert. Eine Folgerung daraus könnte sein, dass man nur noch Knaller-Bilder veröffentlicht, die sofort für großes Aufsehen sorgen. In Wirklichkeit geht es auch einen Schritt einfacher, banaler.

Tipp: Wenn man weiß, dass die meisten Menschen morgens mehr Zeit haben für Instagram als zu anderen Tageszeiten, dann erscheint es doch sinnvoll, morgens zu posten. Noch besser: Man sollte morgens auch gleich eine Zeitspanne für eigene Reaktionen einplanen.

Kommentare sind die neuen Likes

Weil Engagement jetzt im Vordergrund steht und damit eigentlich nur noch Kommentare gemeint sind, macht es sich gut, seinem eigenen Post gleich ein paar Kommentare zu anderen guten Bildern hinterher zu schicken. Die Aussichten, dafür im Gegenzug selbst Kommentare zu erhalten, steigen nach meiner Erfahrung erheblich, wenn man sich dazu Hashtags aussucht, die man selbst verwendet.

Kommentare erhöhen die Reichweite der eigenen Bilder vor allem dann, wenn sie zeitnah beantwortet werden (60 Minuten). Wer also morgens ein Bild postet und abends nachsieht, was draus geworden ist, dem entgeht etwas. Und weil als „echte” Kommentare von Instagram nur solche mit vier Wörtern und mehr gezählt werden (auch die Antwort auf Kommentare zum eigenen Bild!), machen Smileys oder ein „Cool” wenig her.

Tipp: Wer wirklich was zu einem Bild in einem anderen Account aussagt, der wird wahrscheinlich auch selbst mehr „gute” und aussagefähige Kommentare erhalten. Kommentiere am besten gleich nach dem Posten Deiner eigenen Bilder. Schreibe „richtige” und längere Kommentare, die auch erkennbar so nicht von Robots kommen können. Und antworte zumindest nach dem Posten innerhalb der 60 Minuten.

Hashtag-Umstellung für Instagram Algorithmus

Die Methode, bis zu 30 Hashtags in einen eigenen ersten Kommentar zum eigenen Bild reinzuschreiben, soll zunehmend als Spam gewertet werden. Ich habe zu Anfang noch die Erfahrung gemacht, dass mir dieser Hashtag-Kommentar mehr Reaktionen einbrachte. Nun habe ich das so umgestellt, dass die wichtigen Hashtags gleich im Post stehen.  Die Kommentar-Methode für Hashtags werde ich über kurz oder lang aufgeben.

Dass das neue Vorgehen von Instagram bei den Hashtags meine Reichweite beeinträchtigt ist eine Sache. Wesentlich schmerzvoller ist für mich, dass ich unter meinen favorisierten Hashtags seit der Umstellung weder meine Lieblings-Accounts dort finde, noch die passenden Bilder.

Tipp: Nutze fünf Hashtags gleich im Bildtext. Die Forderung nach verschiedenen Hashtags führt meist zu langer Sucherei und Du bist vielleicht wie ich immer ein einem Themenbereich unterwegs: Dann mache eine Liste von 10 bis 20 nahen / ähnlichen Hashtags und verwende davon per copy and paste je 5 unterschiedliche in bunter Folge.

Und sonst?

Ich bin nicht auf riesige Followerzahlen aus. Deswegen sind meine Tipps nichts für die Überflieger, die von 0 auf 100 in 30 Tagen durchstarten wollen. Die Einstellung, mit der ich bei Instagram unterwegs bin, lässt sich mit drei Schritten beschreiben.

  1. Kontinuierlich arbeiten. Und das nicht nur, weil jeder Stillstand den Erfolg bei Instagram wieder schrumpfen lässt. Auch ich freue mich an Accounts, die halbwegs zuverlässig posten, und denen ich mit Interesse folgen kann.
  2. Die Interessen der Follower berücksichtigen. Wer monatelang Food-Fotos gepostet hat und dann nur noch Urlaubsbilder veröffentlicht, der findet wahrscheinlich weniger Zustimmung. Oder noch spezifischer: Wer für Landschaftsfotos bekannt ist, der kann seinen Feed immer wieder mal mit anderen Motiven auflockern. Aber er sollte seinem Thema treu bleiben, um keine Anhänger zu verlieren.
  3. Beziehungen aufbauen. Eine erschreckenden Erkenntnis ist, dass liebgewordene Instagramer aus dem Feed verschwinden, wenn man ihnen nicht genügend Beachtung zeigt. Die Betonung liegt auf ”zeigt”. Ist wie im richtigen Leben: Man muss den Leuten schon sagen, dass man ihrem Schaffen teilnimmt. Nur ab und zu ein Like genügt nicht, nicht für Beziehungen und nicht für den Algorithmus.

Umstellungs-Schwierigkeiten oder Wahllosigkeit?

Wenn der Instagram Algorithmus für eine bessere Nutzerfahrung sorgen soll, muss man da noch eine Schippe nachlegen. Mir fällt auf, dass Instagram Bilder recht beliebig einstreut. Zum Beispiel finden sich in meinem Account mit dem Schwerpunkt Landschafts-Fotografie zunehmend Bilder aus meinem Account für Food-Fotos. Das mag man bei Instagram für eine clevere Idee halten, aber es nervt unheimlich. Warum habe ich denn wohl zwei Accounts?

Genauso nervig ist die Tatsache, dass ich zeitweise statt Landschaftsbilder Aufnahmen von halbnackten posierenden Frauen sehe. Irgendwann habe ich mir das so erklärt, dass diese Damen wohl Regional-Hashtags verwenden. Also schweren Herzens angeklickt und siehe da: Der von mir gesuchte Hashtag steht da nicht. Ist das eine Schlussfolgerung von Instagram, dass ich männlich bin und mich fürs Fotografieren interessiere und dann müssten halbnackte Damen auch ganz gut passen?

Ebenso nervig ist, dass schon gelikte Bilder immer wieder im Feed auftauchen. Und dass in den Empfehlungen für mich Accounts sind, die so gar nicht passen. Das kann schon mal vorkommen. Aber wieso sind da immer wieder „private” Accounts mit einem Bild, das ich jetzt ja nicht sehe? Das soll zu meinen Interessen passen?

Tortillas de patatas – Kartoffel-Omelette

Tortillas de Patatas - klingt doch gleich viel besser als Omelette mit Kartoffeln

Tortillas de Patatas – klingt doch gleich viel besser als Omelette mit Kartoffeln

Tortillas de patatas, das klingt nach sonnigem Süden, Urlaub, einem Restaurant am Meer. Kartoffel-Omelette dagegen, naja. Tatsache ist, dass ich das Gericht – unabhängig vom Namen – ziemlich genial finde. Es gibt im Prinzip zwei Allerwelts-Zutaten, Kartoffeln und Eier. Die Zubereitung verlangt keine besonderen Fertigkeiten, sondern nur Geduld und etwas Fingerspitzengefühl. Und zusammen mit einem Salat erhält man ein vollwertiges, schmackhaftes  Essen.

Tortillas – eben doch mehr als ein Omelette

Gleich vorneweg sei gesagt, dass die Tortillas im Gegensatz zu einem Omelette deutlich mehr Zeit brauchen. In meiner typischen 30-Minuten-Alltags-Küche finden sie keinen Platz. Eine Stunde sollte man für die Zubereitung schon einplanen. Es gibt einige Variationen der Tortillas, anfangen sollte man meiner Meinung nach mit den einfachsten. Das Abpassen des richtigen Zeitpunktes fürs Wenden und für die Fertigstellung braucht halt doch etwas Erfahrung, so dass man am besten gleich ein paar Wiederholungen einplanen kann.

Ohne Chorizo ist es eine vegetarische Hauptmahlzeit. Und wer nach Variationen zum Thema sucht, dem sei vor allem für den Sommer noch das Rezept für Zucchini-Frittata mit Feta empfohlen.

Die Zutaten

Für zwei Personen nach meiner Erfahrung:

  • etwa 500 Gramm festkochende Kartoffeln
  • 6 Eier
  • 3-5 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • zwei Zwiebeln
  • evt. 300 Gramm Chorizo
  • zwei Zehen Knoblauch
  • Salz,Pfeffer, Paprika
Zu dünn ist wenig reizvoll, dicker ist schwieriger: Die Kartoffel-Ei-Masse muss auf den Punkt garen.

Zu dünn ist wenig reizvoll, dicker ist schwieriger: Die Kartoffel-Ei-Masse muss auf den Punkt garen. Zu dünn ist wenig reizvoll, dicker ist schwieriger: Die Kartoffel-Ei-Masse muss auf den Punkt garen.

Die Zubereitung

Die Kartoffeln werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten. In einer Pfanne (ich verwende eine gusseiserne Pfanne, die ich nötigenfalls zum Fertiggaren dickerer Exemplare in den Ofen stellen kann) erhitzt man reichlich Olivenöl (mindestens drei Esslöffel, gerne mehr), dann kommen die Kartoffeln dazu. Bei mittlerer Hitze werden nun die Kartoffelscheiben gegart und immer wieder gewendet. Nach etwa fünf Minuten gebe ich eine in halbierte und dann in Scheiben geschnittene Zwiebel dazu, sowie zwei klein geschnittene Knoblauchzehen. Dann weitere 10 Minuten garen lassen und immer wieder wenden.

Die Kartoffeln sind fertig, wenn man sie beim Wenden mit dem Bratenwender leicht zerteilen kann. Das Ergebnis sollten zerkleinerte, gleichmäßig gegarte Kartoffeln sein, aber eben kein Brei.

In einer zweiten Pfanne erhitze ich die Chorizo-Scheiben. Die werden nur angeschwitzt, nicht durchgebraten, und gewürzt mit Salz, Pfeffer, Paprika.

Knifflig: Das Wenden

In einer Schüssel verrühre ich die Eier, und gebe die klein geschnittene Petersilie dazu. Dann gebe ich die leicht abgekühlten Chorizo-Scheiben und die ebenfalls leicht abgekühlten Kartoffeln dazu. Das ergibt eine ziemlich flüssige Masse, die nun in eine gut erhitzte Pfanne mit Olivenöl gegeben wird. Bei einer 24-Zentimeter-Pfanne gibt das einen mittelprächtigen Kuchen von drei bis vier Zentimetern.

Diese Dicke finde ich gut, die Mitte ist dann im Idealfall geradeso, dass die Eimasse gestockt ist. Nimmt man bei dieser Menge eine 28 Zentimeter große Pfanne, erinnert das ganze nachher mehr an ein Omelette,m ist also etwas flacher, schneller durch und leichter zu wenden.

Das Ganze gart in der kleineren Pfanne für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze. Zum Wenden kann man die Tortilla umgekehrt mit Schwung auf einen Teller bringen. Das erfordert ein bißchen Anlauf und etwas Mut. Vorsicht, die Oberfläche ist noch etwas flüssig. Dann die Tortilla noch einmal zurück in die Pfanne gleiten lassen und für weitere 5 Minuten (große Pfanne) oder 10 Minuten (kleine Pfanne) garen.

Dazu passt ein frischer grüner Salat.

 

Requisiten für Food-Fotos: mit oder ohne Deko, Props, etc.?

Ohne Requisiten und unperfekt? Kann auch schöne Food-Fotos ergeben.

Ohne Requisiten und unperfekt? Kann auch schöne Food-Fotos ergeben.

Requisiten und Deko gehören zu den Food-Fotos großer Magazine. Aber auch in Food-Blogs, bei Instagram oder Facebook werden Food-Fotos immer professioneller. Nicht wenige orientieren sich offensichtlich an der Aufmachung großer Magazine. Dort geht es nicht nur darum, das Essen zu zeigen. Es geht um Fotos, die Lifestyle ausrücken sollen, ein hochwertiges Ambiente widerspiegeln und / oder das Essen einordnen in eine Medienwelt, die sich vor allem auch Werber als Umfeld für ihre Anzeigen wünschen.

Wieviele Requisiten sollen es sein?

Auch das soll man nicht verschweigen: Selbst ohne diese Requisiten sind die meisten Fotos hinsichtlich Gestaltung, Ausleuchtung, Nachbearbeitung hochprofessionell. Man sieht auch mit wenig fotografischer Erfahrung auf den ersten Blick, dass hier viel Aufwand betrieben wurde, um ein Gericht oder auch nur ein Produkt in Szene zu setzen.

Den Effekt finde ich etwa vergleichbar mit den berühmten Motiven in der Landschaftsfotografie. Das ist das zweite große Thema, dem ich auf Instagram folge. Ich bin lange fasziniert von Aufnahmen spektakulärer Sehenswürdigkeiten im Abend- oder Morgenlicht. Aber das hundertste Foto vom Eibsee, den Dolomiten oder der Teufelsbrücke in Sachsen klicke ich dann einfach weg.

Magazin-Stil…

Bei Food-Fotos geht es mir mittlerweile auch so, dass ich typische „Magazin-Ansichten” weniger ernst nehme, als Bilder, die erkennbar beim Kochen in der eigenen Küche ohne Deko-Material entstanden sind. Ich will nicht sagen, dass die aufwändigeren Bilder für mich schlechter wären. Aber da ich eher an interessanten Rezepten, einer neuen Zubereitung oder kreativen Bloggern  interessiert bin, ist die perfekte Inszenierung für mich nicht ganz so wichtig.

Und ich muss gestehen, dass viele etwas unperfekte Bilder mir eher das Wasser im Munde zusammen laufen lassen als das bei den perfekt gestylten der Fall ist. Ich rede bei unperfekten Bildern nicht von den schlecht belichteten oder geblitzten Fotos mit unappetitlichem Essen. Ich meine die Fotos, denen ich ansehe, dass sich jemand mit Zubereitung und Präsentation Mühe gemacht hat, sicher auch Erfahrung mit der Fotografie hat. Aber er oder sie hat erkennbar nicht noch fünf weitere Utensilien platziert und ein Arrangement gewählt, das in keiner Küche, keinem Esszimmer je so vorkommen wird. Diese aufwändigere Art ist nicht schlecht. Nur ist mein Eindruck, dass es hier eher darum geht seine fotografischen Leistungen zu verkaufen. Und da komme ich als Kunde kaum in Betracht.

Goldrand und geschliffene Gläser? Vielleicht nicht im Alltag, aber für Fotos.

Goldrand und geschliffene Gläser? Vielleicht nicht im Alltag, aber für Fotos.

… oder lieber unperfekt?

Dabei ist gegen Requisiten und Zubehör ja gar nichts zu sagen. Jeder der Food-Fotos macht, kennt die Situation, dass Aufnahmen nach geraumer Zeit für den Fotografen selbst nicht mehr so spannend wirken, weil immer der gleiche Tisch, die gleiche Art Teller zu sehen sind. Auf Instagram mit seinem nicht abreißenden Strom von Bildern muss das gar nicht nachteilig sein, sorgt vielleicht sogar für einen besseren Wieder-Erkennungswert.

Aber schon im eigenen Blog oder Social Media Account stört einen das als Fotograf bald. Zumindest bei mir war das so, und ich habe mich dann nicht nach neuem, modischen Geschirr umgesehen, wie ich es für meinen Haushalt vielleicht gerne hätte. Sondern ich habe von Flohmärkten oder Garagen-Verkäufen ein paar Einzelteile mitgenommen. Aber auch die kommen verhältnismäßig selten zum Einsatz.

Denn nur in Ausnahmefällen bereite ich etwas für Fotos zu. In aller Regel koche ich für uns und fotografiere das, wenn es auf den Tisch kommt. Magazin-Fotos haben für mich auch eher dann Sinn, wenn sie in den Foto-Strecken der Zeitschriften auftauchen. Von Leuten, deren Blogs oder Profile ich folge, erwarte ich zwar auch gute Fotos. Aber auch eher eigene Erfahrungen, auch mal Misserfolge, und Fotos, wie sie ohne langes Dekorieren in der Küche entstehen.

Fazit

Ein Fazit kann es da wohl kaum geben. Alles ist Geschmackssache. Jeder soll fotografieren und kochen, wie er es schön findet. Aber vielleicht ist es hilfreich sich klar zu machen, was ich erreichen will. Will ich Aufträge als Fotograf? Oder will ich Lust machen auf meine Rezepte? Und vor allem: Welches Konzept kann ich auf Dauer durchhalten? Kann ich 100 bis 300 Titelblätter pro Jahr für Instagram produzieren? Oder doch eher 100 bis 300 mal pro Jahr optisch interessante Einblicke in mein Küchengeschehen geben?

 

Rohrnudeln: Lockere Hefeteig-Träume

Rohrnudeln mit Marmelade-Füllung und Zucker-Zimt-Kruste. Dazu Vanillesauce.

Rohrnudeln mit Marmelade-Füllung und Zucker-Zimt-Kruste. Dazu Vanillesauce.

Rohrnudeln, Buchteln, Germknödel – das und viel mehr gute Rezepte können einem rausgehen, wenn man seine Scheu vor der Zubereitung von Hefeteig nicht überwindet. Manche Hobbybäcker und -köche sind einfach skeptisch, ob das je aufgehen und gelingen wird. Andere haben vielleicht schon schlechte Erfahrungen gemacht. Die Frage Trockenhefe oder „richtige” Hefe ist dabei eigentliche eher zweitrangig. Denn Hefeteig gelingt fast immer. Und wenn er mal nicht gelingt: Einfach nochmal frisch ansetzen und den nächsten Versuch starten. Hefeteig braucht es mindestens eine Stunde lang relativ warm (ohne Zugluft und abgedeckt). Auch die Zutaten (Milch, Wasser, evt. Ei) sollten zumindest Zimmertemperatur haben. Und die frische Hefe sollte nicht zu alt sein.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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