Weihnachtsgeschenke für Genießer: selbst machen oder selbst gemachtes kaufen?

Ein Maßstab aus Kindheitstagen: Wem man etwas Besonderes schenken möchte, dem macht man etwas selbst. Nun ist es bei den meisten von uns mit kunsthandwerklichen Fertigkeiten nicht weit her. Als Alternative scheint dann etwas originelles sinnvoll, das andere selbst gemacht haben. Eben nix von der Stange. Auf Plattformen wie Etsy.com oder Dawanda.de werden solche Sachen angeboten. Und es sind immer öfters auch Sachen dabei, die fast schon professionell wirken – oder es eben auch sind. Denn zahlreiche Anbieter haben aus dem Marktplatz-Angebot ein wirtschaftliches Standbei gemacht.

In loser Folge will ich ein paar Sachen vorstellen, die mir als Geschenk oder für den Eigenbedarf reizvoll erscheinen. (Die Beschreibungen enthalten Affiliate-Links.)

1. Für Weinliebhaber

Was schenkt man Weinfreunden? Ja, klar: Wein. Denkste. Kaum einer der Wein-Experten freut sich wirklich, wenn andere Leute die Weine für ihn oder sie aussuchen. Und von den Accessoires ist meistens schon alles vorhanden, vom Korkenzieher bis zum Weinklimaschrank. Hier ein paar Tipps, die auch für die Suche nach entsprechenden Angeboten auf anderen Websites dienen können. Oder als Anregung zum selber machen, wenn man sich dazu berufen fühlt.

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Kunstdrucke wie diesen hier gibt es in zahlreichen Variationen, auch zu allgemeineren Genuss-Themen. Meistens werden gleich verschiedene Größen angeboten und zumindest beim gleichen Anbieter findet man meistens auch ähnliche Motive.

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Wenn es etwas Schmuckes für die Wand sein soll, dann passen bei Weinfreunden meistens auch internationale Motive, wie bei diesem Druck. Der Rahmen ist nur aus optischen Gründen eingefügt und in diesem Fall nicht dabei. Was nicht nur bei internationalen Versendern eher ein Vorteil ist: Ein gerollter Kunstdruck ist preiswerter zu versenden (und bruchsicher), ein Rahmen eher aufwändig und unsicher.

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Dieser Druck besticht durch Einfachheit un den Charakter der Handschriften. Könnte auch eine Anregung sein, selbst mal versuchsweise aktiv zu werden.

Drei Rezepte für Weihnachtsgebäck

Adventsbacken - 3 Rezepte für Weihnachtsgebäck

Das ist ein Teil der vier Gratis Adventsrezepte zum Herunterladen.

Die letzten Rezepte für Weihnachtsgebäck sind zwar schon ausprobiert, aber noch nicht geschrieben, fotografiert, veröffentlicht. Deswegen zum Auftakt und zur Einstimmung für all diejenigen, die jetzt mit dem Backen für die Advents- und Weihnachtszeit beginnen, die drei Favoriten des Vorjahres:

1. Adventsbäckerei: Schoko-Cookies

Besonders lecker durch feine Schokolade und getrocknete Cranberries.

2. Adventsbäckerei: Erdnuss-Prinzen

Erdnüsse, Erdnussbutter, Nutella und dann noch Schokolade…

3. Adventsbäckerei: Rotwein-Plätzchen

Leckerer Schokoteig mit einem Schuss Rotwein und einer Füllung aus Himbeer-Marmelade

Pilz-Vielfalt aus dem Supermarkt

Pilz-Vielfalt aus dem Supermarkt

Wenn ich bislang mehrere verschiedene Pilzsorten verwenden wollte, musste ich suchen: Bei verschiedenen Supermärkten im Frische-Bereich und in den Tiefkühl-Regalen, bei Händlern und auf dem Wochenmarkt. Schlimmstenfalls blieb die Standardauswahl, Champignons weiß und braun (von den Dosen reden wir mal nicht). Saisonal kommen Pfifferlinge dazu, in jüngerer Zeit auch Kräuterseitlinge.

Dagegen mutet das momentane Angebot fast wie eine Revolution an: Shiitake und Buchenpilze, Samthaube und Samzfußrübling / Enoki, Shimeji weiß und braun und einige mehr (nein, ich bin kein Pilzexperte, das stand drauf). Das meiste zwar abgepackt, auch in Kombinationen, aber in solchen Mengen, dass man gut mixen kann.

Pilz-Vielfalt aus dem Supermarkt

Man fragt sich dann, ob man Teil eines Trends ist, ob noch mehr Leute nach verschiedenen Pilzsorten im Laden gesucht haben und eine automatische Kamera-Auswertung der Supermarkt-Leitung angezeigt hat, wie die Menschen grübelnd, unentschlossen und unzufrieden vor dem Regal stehen. Man traut sich ja nicht, wegen allem, was man gerade vermisst, das Personal zu fragen. Sollte man aber vielleicht tun. Eventuell trägt das dazu bei, dass künftig wieder mehr Sortenvielfalt einzieht. Den Eindruck habe ich sowieso, weil in gut geführten Supermärkten zunehmend regionale Erzeuger Platz in den Frische-Regalen bekommen. Und die haben sich von der billigeren Standardware gerne durch mehr Sortenvielfalt ab.

Nachdem ich mich unlängst auch etwas bei Twitter reingearbeitet habe ist mir aufgefallen, dass dort einige der großen Wochenmärkte in Großstädten twittern. Auch ein Möglichkeit für Kunden, mal zwanglos Kontakt aufzunehmen. Vielleicht gibts das in wenigen Jahren auch in deutschen Supermärkten: Auf vielfachen Wunsch nun auch die Äpfel von Bauer XY aus Z im Angebot. Beim Wein ist es ja schön länger so, dass der Preis nicht mehr so dominierend ist für die Sortimente und regionale Vielfalt Einzug gehalten hat.

Pilz-Vielfalt aus dem Supermarkt

Advent, Advent…

Adventsgebäck

Hier gibt es übrigens vier Gratis Adventsrezepte.

Das Backen im Advent ist aus der Mode gekommen. Oder nein, es ist keine Mode: Man hat einfach keine Zeit mehr dafür. In Zeiten, in denen selber backen etwas für Foodies und Blogger geworden ist, erscheint der Aufwand geradezu ungeheuerlich. Dabei ist nicht so spannend und schmeckt nichts so gut, wie das aktuelle Weihnachtsgebäck (das natürlich jedes Jahr andere Sorten enthält).

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Morgen-Routine: Der Morgenlauf

Dieses Mal gehts nicht zuerst um Ernährung, ums Kochen, um Lebensmittel. Dieses Mal gehts um einen guten Start in den Tag, genauer: in meinen Tag. Unter dem Begriff Mourning routine findet man allerlei im Netz, unter anderem Videos von Frauen, die schildern, wie sie sich auf den Tag einstimmen. Dabei gehts oft (aber nicht ausschließlich) um Make-Up, Frisuren etc.

Spannender finde ich Berichte von Leuten, die andere Morgen-Routinen beschreiben: vom Aufstehen übers Frühstück bis zu Yoga, Sport, Workout etc. Mein Favorit (zumindest von Montag bis Freitag) ist ebenfalls eine Kombination aus eher kargen Mahlzeiten und einem längeren Lauf zum wach werden. Danach gehts in den allermeisten Fällen ziemlich entspannt an die Arbeit: Selbst wenn mich manche Probleme auch während des Laufens nicht loslassen: Nach der Heimkehr bin ich entspannt, erfrischt und meistens gut gelaunt.

Das Essen spielt da wie gesagt eine eher untergeordnete Rolle. Minimale Kalorienzufuhr vor dem Start (am einfachsten: Marmeladebrot), etwas Kaffee, und los gehts. Und danach stehen erst einmal die Getränke im Vordergrund, bevor es einen zweiten Kaffee und ein halbwegs „gesundes” Frühstück gibt, meistens mit Müsli und Jogurt.

Witzig ist, dass die meisten Menschen, die davon erfahren, mich fragen, auf was ich trainiere. Auf nix: Ich laufe, damit ich laufe. Wahrscheinlich bin ich im Vergleich auch ziemlich langsam, aber für mich ist einstündige Dauerleistung durchaus ausreichend und jeden Tag anders. Es geht immer bergauf und bergab, nur durch Wald, keine ebene Strecke, keine befestigten Wege. Keine Menschen, nur ab und zu Hunde-Ausführer, Jogger, Walker.

Ich mag das Laufen nicht mehr missen, bei jedem Wetter, Schnee und Regen inklusive. Manchmal variiere ich die Strecken, manchmal laufe ich auf „Autopilot”. Ich versuche, nicht nur an Alltagsdinge, Aufgaben und Termine zu denken. Denn es kam schon vor, dass ich zurückkam und nicht mal mehr genau wusste, wo ich gelaufen bin, und wie es dort heute aussah. So viel Autopilot soll es definitiv nicht sein.

Ich laufe morgens vor der Arbeit, weil das der sichere Termin ist, den ich zu 99 Prozent einhalten kann (seltene Auswärts-Termine mit langer Anfahrt ausgenommen). Wahrscheinlich wäre Abwechslung besser: Gymnastik, Krafttraining, Entspannungsübungen. Vielleicht später mal. Ich laufe alleine, weil ich kein Bedürfnis habe, mich auf dem Weg von Noch-im Halbschlaf zu Ziemlich-Ausgepowert zu unterhalten.

Jetzt beginnt die Jahreszeit, wo der Start und später auch der erste Teil meiner Strecke im Dunkeln absolviert wird. Dafür gibts hervorragende Stirnlampen (Petzl), außerdem kennt man nach einigen Jahren seine Strecken auch im Schlaf. Frauen laufen meistens erst wenn es hell ist und ganz selten alleine. Das verstehe ich. Ich bin in langen Jahren noch nie jemandem begegnet, dem ich – auch bei völliger Dunkelheit – misstraut hätte.

Das skurilste und sicher schönste Erlebnis war bislang, in frostklaren Winternächten bei Vollmond-Beleuchtung durch Tief-Schnee zu „hüpfen” (hüpfen, weil der Schnee federt und normales Laufen kaum möglich ist). Wahnsinnig anstrengend.

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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