HiPP Instant-Teegetränke in der Kritik wegen Zuckergehalt

Abgespeist kritisiert Hipp

Abgespeist.de ist immer für eine interessante Meldung gut. Dass diese hier freilich so viel Aufsehen erregen würde, hätte ich nicht gedacht: HiPP Instant-Teegetränke – Mitmachen! – Beschwerde-E-Mail an HiPP. Die Foodwatch-Kampagne richtet sich gegen ein Hipp-Produkt, ein Instant-Teegetränk. Und wie viele solcher Instant-Getränke besteht auch dieses vorwiegend aus Zucker.

Aber erstens lesen die meisten Leute ja das Kleingedruckte sowieso nicht und sind jetzt deswegen überrascht. Und zweitens wird der „erfrischende und aromatische Durstlöscher“ für Kinder ab dem 12. Monat angeboten.

Dabei hat Hipp, soweit ich das beurteilen kann, bei Babynahrung tatsächlich einen ganz guten Ruf. Bin gespannt, wie das Unternehmen reagiert.

Vor einem Jahr: Frühstückswoche

Frühstück herzhaft: Champignons Crostini

So wie jedes Jahr frischer Spargel und Erdbeeren meine Gelüste auf frische Kost bestärken, so rückt – warum auch immer das so ist – um diese Zeit das Frühstück in meiner Favoritenskala nach oben. Im Winter mögen Müsli und Standard-Frühstücks genügen, vielleicht isst man auch weniger lustvoll, wenn es morgends trübe oder gar noch dunkel ist.

Jetzt sollte es bio sein, dazu vitaminreich und gesund. Zur Zeit aber greife ich unter anderem auch auf die Favoriten zurück, die ich in meiner kleinen Serie beschrieben habe:

Champignons Crostini, Milchreis im Glas, Kaffee aus der French Press

Birnen-Toast, Schoko-Dessert, Eistee

Pfannkuchenfrühstück mit Mangolassi

gefüllte Teigtaschen, Erdbeer-Rhabarber-Cobbler, Grapefruitsaft

Chorizo-Tomaten-Omelett, Früchte-Quarkspeise, Bananen-Milch-Shake

Das Schicksal der Eintagsküken

Eintagsküken

Rechtzeitig zu Ostern hat die Basler Zeitung (BaZ) einen Artikel über sogenannte Eintagsküken veröffentlicht Das traurige Schicksal der Eintagsküken und damit auf einen der vielen kritischen Aspekte der Tierhaltung und Eierproduktion hingewiesen: Die männlichen Tiere sind in der Legehennenhaltung unerwünscht und werden sofort aussortiert und getötet.

Im Artikel gehts darum, ob es praktikable Methoden gibt, das Geschlecht schon vorher zu erkennen und das Ausbrüten der Eier zu verhindern und andere, ethische Fragen.

Greenpeace: Pestizide in Obst und Gemüse

Pestizidratgeber von GeenpeaceAuf die Herkunft kommt es an, so das Fazit von Greenpeace anlässlich der Vorstellung des neuen Führers „Pestizide in Obst und Gemüse”, den man hier herunterladen kann:Pestizide in Obst und Gemüse: Auf die Herkunft kommt es an).

Untersucht wurden hierfür laut Pressemitteilung mehr als 22.000 Proben. Rund 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und mehr als 55 Prozent der Gemüseproben enthielten Pestizide, so das Ergebnis.

Wer Pestizide im Essen vermeiden will, sollte Bio-Ware wählen oder auf das Herkunftsland von Obst und Gemüse achten, sagt Manfred Santen, Chemieexperte bei Greenpeace. Die neue Broschüre Essen ohne Pestizide hilft beim Einkauf mit einem einfachen Ampelsystem und bewertet die enthaltenen Pestizide in 76 Obst- und Gemüsesorten.

Für diejenigen, die es ganz genau wissen wollen, gibt es auch noch Hintergrundinformationen zu diesem Pestizidratgeber 2012.

Bio-Essig und andere Spezialitäten aus Riesling

Rieslingessig, Balsamessig, Mosto Cotto

Mosel-Winzer können vor allem eines: Riesling. Und das richtig gut. Bio-Winzer Harald Steffens aus Reil an der Mosel ist da nur insofern eine Ausnahme, als er nicht nur für die Arbeiten in Steillagen Erfindungsreichtum an den Tag legt (siehe seine Bildergeschichten). Auch das seine Riesling angeht, zeigt er sich kreativ. In der Abteilung „Salat-Riesling”, wie er das selbst ab un zu nennt, gibts nicht nur den Essing aus Riesling-Trauben, sondern auch Balsamessig. Und seit neuestem Mosto Cotto: Eine aus Italien stammende Spezialität, die sozusagen die Vorstufe bei der Herstellung von Balsamessig darstellt.

Denn zunächst wird dafür der Wein konzentriert, eingedampft. Heraus kommt ein süßer, aromatischer, nach Trauben und Wein schmeckender Sirup, den man in Italien Mosto Cotto nennt.

Bei uns ist das Produkt noch ziemlich unbekannt. Und weil ich neugierig auf diese neue Riesling-Konzentrat war, habe ich es gleich ausprobiert: In dem Artikel Mosto Cotto vom Rieslingwinzer Harald Steffens auf bestebioweine.de kann man nachlesen, wie Balsamessig und Mosto Cotto mit gebackenem Ziegenkäse harmonieren. Der Tipp zu dieser Kombination kam von Harald Steffens – und hat sich bestens bewährt.

Gebackener Ziegenkäse

Nach dem ersten Versuch werde ich Mosto Cotto gerne auch zu frischen Erdbeeren probieren (sobald die heimischen verfügbar sind) oder mit anderen Desserts und Süßspeisen. Mosto Cotto ist hierzulande eher schwer zu bekommen, Liebhaber und Experimentierfreudige finden es im Weinhsop von Harald Steffens.

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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