Nicht nur für Schwaben: Spargel-Spätzle

4. Juni 2010 | Aktuelles, Frisches, Obst & Gemüse | 0 Kommentare

Spargel-Spätzle

Nicht erschrecken: Diese Kombination gibt es wirklich und sie schmeckt ausgesprochen lecker – und nicht nur den Schwaben. Ich will damit nicht die Unsitte unterstützen, jedes halbwegs beliebte Gericht in so vielen Variationen anzubieten, dass auch der letzte noch drauf anspringt. Warum man zum Beispiel immer wieder den leckeren Spargel mit Schnitzel und anderen Fleischgerichten kombinieren muss, bleibt mir ein Rätsel.

Aber Spargel-Spätzle sind ähnlich gut und schmackhaft wie zum Beispiel Spargel Carbonara mit Spaghetti, in der Herstellung allerdings etwas aufwändiger. Denn die Qualität des Gerichts steht und fällt mit der Güte der selbst gemachten Spätzle. Wer diesen Aufwand scheut, der ist mit den oben genannten Spargel Carbonara besser bedient.

Und ich muss auch gleich zugeben, dass ich mir das nicht alleine ausgedacht habe. Es gibt schon einige Rezepte dazu im Web und ich hab die Spargel-Spätzle bei einem Besuch im Weinbau-Pavillon in Gundelsheim entdeckt und genossen. (Dort gibts übrigens sehr leckeres Essen und guten Wein in nettem Ambiente und das alles zu vernünftigen Preisen, soviel unbezahlte Werbung muss hier mal sein.)

Spargel-SpätzleDie Beschreibung mal ohne detaillierte Zutatenliste, wie bei fast allen meinen Rezepten kann man dieses hier ganz leicht komplett mit Biozutaten zubereiten. Der Spargel wird geschält, der größte Teil in Stücke geschnitten, im Wasser gekocht oder in der Pfanne gegart.

Die Spätzle werden aus einem festen Teig handgeschabt oder (mein Favorit) mit der Spätzlespresse hergestellt. Die Kunst besteht darin, dass beides ziemlich gleichzeitig fertig ist.

Dann werden in einem großen Topf Spargelstücke, Spätzle, etwas Gemüsebrühe und Sahne bzw. Kräuter-Crême-fraîche mit Salz und Pfeffer und etwas trockenem Weißwein verrührt und abgeschmeckt. Das Ganze muss eine geschmeidige Konsistenz haben. Auf dem Teller wird das dekoriert mit den ganzen Spargelstangen, etwas gehobelter Parmesan darüber und vielleicht noch geröstete Pinienkerne.

Wer mit dem bisherigen Aufwand noch nicht überfordert ist, der kann statt dem Sahne / Gemüsebrühe / Kräuter-Crême-fraîche – Gemisch auch gleich eine Rieslingsauce kochen, die sollte dann aber auch möglichst zeitgleich mit Spargel und Spätzle fertig sein. Dazu Schalotte in Butter anschwitzen, Riesling, Gemüsebrühe, Sahne zugeben, etwas einkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt ein trockener Weißwein, gerne ein schwäbischer Riesling.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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