Laufen im Winter: Erhaltungs-Modus

Laufen kann auch in der kalten und dunklen Jahreszeit Spass machen.

Laufen kann auch in der kalten und dunklen Jahreszeit Spass machen. 

Photo by Jakub Kriz on Unsplash

Laufen im Winter ist eine eigene Sache. Viele Läufer pausieren oder treten im Wortsinne kürzer. Wer sich  zum Jahreswechsel erst vorgenommen hat, jetzt mit dem Laufen zu beginnen, hat eine schwere Zeit. Betroffen sind vor allem all diejenigen, die ihre Lauf-Stunden an den Rand des Tages schieben müssen. Morgens und abends macht es die Dunkelheit vielen Läufern besonders schwer. Hier drei Tipps, mit denen Du gut durch den Winter kommst.

Reduzieren des Laufpensums

Tempo und Umfang deiner Läufe solltest Du in der kalten Jahreszeit deutlich herunterfahren. Wenn Du mit einer Laufuhr oder einem Fitness-Tracker unterwegs bist, dann hast Du schnell gemerkt, dass die Laufzeiten im Winter länger werden. Erst recht, wenn man bei Dunkelheit unterwegs ist, kommt man nur schwer auf das gewohnte Tempo.

Nun hat es allerdings auch wenig Sinn, dagegen anzukämpfen. Die Erfahrung zeigt, dass man sich mit diesen Anstrengungen ”runter laufen” kann. Das bedeutet, Du wirst durch Deine Läufe und Dein Training nicht fitter, im Gegenteil. Während im Fitness-Studio die Jahreszeiten kaum eine Rolle spielen für Umgang und Leistung, ist das in der Natur anders.

Deutlich unterschätzt wird auch Schnee auf der Laufstrecke. Nicht wegen der Gefährdung beim Laufen. Aber das federnde Laufen auf dem weichen Untergrund braucht deutlich mehr Kraft. Du trainierst eher Kraftausdauer auf diese Weise und deutlich weniger als eine Stunde reicht völlig, um sich zu verausgaben.

Neue Wege ausprobieren und Gehpausen passen gut in den winterlichen Erhaltungsmodus.

Neue Wege ausprobieren und Gehpausen passen gut in den winterlichen Erhaltungsmodus.

Neues entdecken

Langsamer und / oder weniger zu laufen bedeutet nicht, dass es langweiliger werden muss. Ich nutze diese Zeit auch mal dazu, neue Strecken auszuprobieren. Einfach mal anders abbiegen, einen neuen Weg ausprobieren. Und eventuell auch wieder zurücklaufen, wenn sich keine sinnvolle Runde ergibt. Oder eine Abkürzung suchen oder eine längere Gehpause mache um das neue Terrain zu erforschen.

Und auch wenn ich an meinen normalen Laufzeiten festhalte und morgens bei Dunkelheit in den Tag starte. Manchmal ist es ein tolles Erlebnis, zu einer ganz anderen Zeit, an ganz anderen Orten zu laufen.

Pausieren nicht immer notwendig

Die kleinen Wehwehchen machen einem in dieser Jahreszeit besonders zu schaffen. Und sie sind denn auch häufig ein Grund, länger auszusetzen. Dagegen spricht nichts. Aber es spricht bei Kleinigkeiten auch nichts für ein Aussetzen. Die meisten Ärzte raten nicht davon ab, bei einer leichten Erkältung zu laufen. Auf Höchstleistungen sollte man freilich verzichten.

Aber wer die Folgen einer längeren Laufpause fürchtet, der braucht wegen einem Schnupfen auch nicht zuhause bleiben. Meine eigenen Erfahrungen damit sind gut. Lediglich bei Fieber oder Gelenkschmerzen sollte man unbedingt pausieren.

War das hilfreich? Dann bitte teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.