Pesto Genovese: das schnelle Rezept für frisches Basilikum

30. Juni 2020 | Pasta, Reis & Co, Rezepte | 0 Kommentare

Pesto Genovese - wohl das Beste, was man aus frischem Basilikum machen kann.

Pesto Genovese – wohl das Beste, was man aus frischem Basilikum machen kann.

Pesto Genovese hat seine Hochzeit genau jetzt. Frisches Baslikum ist in Gärten und Blumenkästen erntereif. Und ein paar Hand voll davon reichen aus, um ein köstliches Pesto zu machen. Eine Eigenschaft der klassischen Pasta-Beigabe ist glücklicherweise die Haltbarkeit. Wer seine Basilikum-Überschüsse jetzt verwerten muss, der kann noch einige Zeit das frische Pesto genießen.

Die Anteile von Pinienkernen, Pesto, Parmesan und Olivenöl lassen sich ja nach Gusto auch variieren.

Die Anteile von Pinienkernen, Pesto, Parmesan und Olivenöl lassen sich ja nach Gusto auch variieren.

Am ehesten werden die saftigen grünen Blätter des Basilikum zusammen mit frischen Tomaten verwendet oder sie kommen in den Salat. Pesto ist eine ideale Lösung, um die zarten Blätter in einem Rutsch abzuernten bevor sie vertrocknen oder das Basilikum anfängt zu blühen. Auch das beeinträchtigt nämlich den Geschmack.

Bevor das Basilikum zu blühen beginnt oder gelb wird, sollte man es verwerten.

Bevor das Basilikum zu blühen beginnt oder gelb wird, sollte man es verwerten.

Für Pesto kann man Basilikum gleich büschelweise verarbeiten – und auch auf Vorrat: Füllt man die fertige Pesto-Masse in ein luftdicht verschließbares Glas und gibt oben etwas Olivenöl drauf, hält sich das Pesto noch bis zu drei Wochen im Kühlschrank. Damit hat man ein gesundes, vegetarisches Essen sozusagen immer in Reichweite und braucht nur noch eine Packung seiner Lieblingspasta.

Pesto kennt man vor allem als die etwas breiige grüne Masse, die man in Gläschen abgefüllt im Supermarkt bekommt. Auch meine ersten Versuche mit Pesto zielten darauf, dass ich diese etwas cremige Konsistenz erhalte. Mittlerweile habe ich das aufgegeben: Mein Pesto ist eher grob mit erkennbaren Stückchen. Und meistens auch ziemlich fest, was bei der späteren Verwendung mit noch feuchter Pasta und etwas Kochwasser der Nudeln kein Nachteil ist. (Für den Frühling kann man sich übrigens als Ersatz Bärlauchpesto vormerken.)

Zerkleinert, aber nicht zermatscht: Mixen mit Finerspitzengefühl ist angesagt.

Zerkleinert, aber nicht zermatscht: Mixen mit Finerspitzengefühl ist angesagt.

Denn nach meiner Erfahrung bekommt das Pesto leicht einen etwas bitteren Beigeschmack, wenn man den Knoblauch zu lange im Mixer zerkleinert. Ich drücke den Knoblauch lieber vorher durch die Presse und verhacke das Ganze im Mixer nur solange, bis alles zerkleinert ist – aber eben nicht so wie Püriertes.

Die Zutaten für schnelles Pesto (für 2 Personen):

  • zwei Bund Basilikum
  • 30 Gramm Pinienkerne
  •  1 Zehe Knoblauch
  •  50 – 100 Milliliter Olivenöl
  •  2 EL geriebener Parmesan
  •  Salz und Pfeffer
Im Kühlschrank ist das Pesto mit einer Schicht Olivenöl obenauf bis zu drei Wochen haltbar.

Im Kühlschrank ist das Pesto mit einer Schicht Olivenöl obenauf bis zu drei Wochen haltbar.

Die Zubereitung – ein Blitzrezept

Zuerst werden die Pinienkerne in der Pfanne geröstet, bis sie Farbe angenommen haben und das leicht nussige Aroma vertrömen. Das Basilikum entblättere ich, die Blätter werden grob zerhackt und kommen als erstes in den Mixer. Oben drauf die noch warmen gerösteten Pinienkerne, der Knoblauch, das Olivenöl, Salz und Pfeffer und schließlich der Parmesan. Auf kleiner Stufe mixen und mehrmals an- und abschalten, eventuell die Pestomasse vom Rand lösen und nach unten schieben.

In der Praxis erweist sich der komfortable Küchenmixer als Aufsatz an der Küchenmaschine als weniger praktikabel, eher als eine Notlösung. Besser verrichtet die Arbeit ein sogenannter Foodprocessor. Dieser Aufsatz geht mit wesentlich mehr Wumms zur Sache. Und auch der kleine Stabmixer in einem engen Rührgefäß ist eine gute Alternative. Das unvollständige Zerhacken führt nämlich oft zur Verlängerung der Mix-Zeit, was dem Aroma wie oben beschrieben nicht zuträglich ist.

Wenn die Nudel gar aber noch bissfest sind, werden sie abgegossen und ein bißchen Nudelwasser wird aufgefangen. Das Pesto kommt in eine beschichtete Pfanne oder einen beschichteten Kochtopf, dazu kommen die Nudeln oder Gnocchi. Dann wird alles gut vermischt. Mit etwas Kochwasser von den Nudeln wird die Verbindung noch etwas geschmeidiger. Die fertige Pesto-Pasta-Mischung kommt heiß auf den Teller (oder ins Glas, zur Aufbewahrung). Dazu gibt es je nach Geschmack noch wenig frisch geriebenen Parmesan.

Frisches Pesto Genovese passt auch gut zu Gnocchi.

Frisches Pesto Genovese passt auch gut zu Gnocchi.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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