Instagram Algorithmus – wie er funktioniert

Instagram Algorithmus - auch darum geht es im Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Instagram Algorithmus – auch darum geht es im Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Der Instagram Algorithmus bewegt die Sozialen Medien. Bekommen wir ein besseres Benutzererlebnis durch das Feilen am Zahlenwerk der Instagram-Nutzung? Oder sollen wir einfach nur dazu erzogen werden, die Plattform durch unsere Beiträge besser zu machen, damit sich auch der Werbemarkt verbessert? Wer sich darüber Gedanken macht, der hat schon verloren. Jeder sollte wissen, was er mit und auf Instagram (Facebook, Twitter etc.) erreichen will und ob er dazu die Spielregeln akzeptiert. Für all diejenigen, die dabei bleiben, ein kurzer Überblick.

Achtung, Aktualisierung: Ich habe die beiden PDFs mit den allgemeinen Infos zu Instagram und die Änderungen 2018 jetzt zusammengefasst:

In diesem PDF sind alle Infos zusammengefasst.

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Kartoffelwaffeln – die pikante Waffel-Variante

Kartoffelwaffeln, die 'dicke' Variante.

Kartoffelwaffeln, die ‚dicke‘ Variante.

Waffeln stehen ziemlich weit oben auf unserer Favoritenliste. Und bislang waren es vor allem süße. Auf der Suche nach Variationen stößt man schnell auf pikante Waffeln, eine gute Alternative zu unseren bevorzugten Hefeteig-Waffeln, bevorzugt Brüsseler Waffeln. Und weil unser Waffeleisen ziemlich dicke Waffeln bäckt, eignen sich die pikanten Waffeln mit etwas Crème fraîche oder Kräuterquark, evt. mit einer Scheibe Räucherlachs obenauf,  auch als Hauptmahzeit.

Kartoffelwaffeln – das Rezept

  • etwa 400 bis 500 Gramm Kartoffeln*
  • 100 ml Milch*
  • 2 EL Butter
  • 50 Gramm Mehl
  • 1/2 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Öl für das Waffeleisen

* Diese Mischung erfolgte eher nach Gefühl bzw. wurde durch Mehl und Milch ‚handfest‘ gemacht, damit der Teig schön zäh ist. Hängt ja immer auch von der Kartoffelsorte ab.

Kräuterquark mit frischen oder TK-Kräutern anrühren aus

  • Magerquark
  • Milch
  • Salz und Pfeffer.

Oder Kräuter Crème fraîche verwenden.

  • Räucherlachs

Die Zubereitung

Weil es in unserem badisch-schwäbischen Haushalt eine Spätzlespresse gibt, werden die gekochten Kartoffeln durchgedrückt und in einer Rührschüssel mit Mehl, Backpulver und dem Ei vermischt. Die Milch etwas erwärmen und die Butter dazugeben. Diese Mischung dann unter die restlichen Zutaten rühren.

Die Kartoffelwaffeln im heißen Waffeleisen nacheinander ausbacken und entweder warm stellen oder am Tisch gleich frisch laufend den Nachschub produzieren. Wenn man wie wir ein Waffeleisen für extra dicke Waffeln hat, sollte man beim Öffnen des Waffeleisens behutsam vorgehen. Offensichtlich wird dieser Teig nicht so fest wie zum Beispiel der Hefeteig. Öffnet man zu schnell, wird die Waffel quasi in ein Ober- und Unterteil getrennt. Also die dicken Waffeln eher etwas länger backen und behutsam öffnen.

Dazu passen Kräuterquark und Räucherlachs und ein Salat, aber natürlich auch jede andere pikante Mischung: Zum Beispiel Schinkencreme oder Brotaufstrich als weiche Auflage und Gemüse als fester Bestandteil. Reizvoll fand ich auch die Variante mit Kräutern im Waffelteig. Aber ich vermute mal, dass die außen liegenden Kräuter im Waffeleisen anbrennen. Deswegen die Lösung mit dem Kräuterquark.

 

 

Makro-Fotos: eine Option für andere Food-Fotos

Makro-Fotos: Beispielmit einem Zwischenring 10 mm an einem EOS M 15-45 mm

Makro-Fotos: Beispiel mit einem Zwischenring 10 mm an einem EOS M 15-45 mm

Makro-Fotos bieten neue Blickwinkel im Food-Bereich. Denn Food-Fotos sind eine ständige Herausforderung. Fast alles ist schon in fast jeder Form abgelichtet worden. Wie soll ich da das hundertste Foto zu einem Rezept noch ansprechend, einmalig und völlig neu gestalten? Mal abgesehen davon, dass jeder Food-Fotograf, jeder Blogger seinen eigenen unverwechselbaren Stil entwickelt, gibt es noch ein paar Extras, die man nutzen kann.

Makro-Fotos eigenen sich vielleicht nicht unbedingt für den herausstechenden Instagram-Post, weil sie auf den ersten Blick manchmal schwer zu zuordnen sind. Aber wer ein Food-Blog betreibt, der sucht oft auch nach weiteren Bildern aus der Zubereitung, den Zutaten, oder einfach nur zusätzliche, neue und originelle Ansichten. Dann geht es oft auch darum, einen längeren Text zu illustrieren, immer wieder die Textmenge zu unterbrechen und auch optisch klein zu halten. Und trotzdem Anreize und Hingucker zu schaffen.

Das gute an Makro-Fotos: Sie sind meist ohne allzu großen finanziellen und technischen Aufwand machbar. Und gerade deswegen eine interessante Erweiterung des Bilder-Spektrums.

Makrofotos haben meist nicht das Zeug zum Aufmacherfoto, aber eines von vielen im Blogpost oder in den Sozialen Medien durchaus brauchbar.

Makrofotos haben meist nicht das Zeug zum Aufmacherfoto, aber als eines von vielen im Blogpost oder in den Sozialen Medien sind sie sehr gut brauchbar.

Die idealen Lösungen, die vielleicht die alten Füchse untrer den Fotografen im Blick haben sind freilich aufwändig. Makro-Objektive sind teuer, Balgengeräte aufwändig, die Ausleuchtung im Makrobereich ebenso. Heute aber bieten sich zwei eher preiswerte und einfache Methoden für Makro-Fotos an. Sie bieten vielleicht nicht die höchste Qualität, wie man sie für den Druck einer Magazin-Seite benötigt. Für Blogs und die Sozialen Medien sind sie aber mehr als ausreichend.

Zwischenringe kommen meist im Doppelpack und sind kombinierbar.

Zwischenringe kommen meist im Doppelpack und sind kombinierbar.

Makro-Fotos mit Zwischenringen

Zwischenringe sind nichts anderes als eine Verlängerung des Objektives. Diese Tube Extensions vergrößern lediglich den Abstand der Linse zum Sensor und erschließen damit den Nahbereich. Der Preis dafür ist, dass der Fernbereich nicht mehr verfügbar ist. Mit einer ansprechenden Vergrößerung, die man auch durch Kombination von mehreren Zwischenringen noch erweitern kann, verliert man also zum Beispiel die Unendlich-Einstellung.

Richtige Makro-Objektive können beides: nah und unendlich. Aber sie kosten mehrere hundert Euro. Zwischenringe gibts im Zweier-Pack schon ab 20 Euro. Und die Material-Qualität ist vielleicht nicht mit der Qualität guter Objektive vergleichbar.  Aber wenn nichts wackelt oder zu viel Spiel hat und die Kontakte alle einwandfrei übertragen werden, dann kann man auch fast alle Features seiner gewohnten Kamera-Objektiv-Konstellation nutzen. Zum Beispiel Blendensteuerung und Autofokus.

Die Ringe sind leicht, es gibt sie für fast alle Anschlüsse (ich habe zum Beispiel welche für EOS M) und sie sind robust. Sie brauchen keine Objektivdeckel und keine Pflege, weil sie kein Glas enthalten. Einfach in die Tasche werfen und ab und zu durchpusten.

Clips mit Makrolinsen für Smartphone sind der schnellste und einfachste Weg zu Makrofotos.

Clips mit Makrolinsen für Smartphones sind der schnellste und einfachste Weg zu Makrofotos.

Vorsatzlinsen

Eine Alternative zu den Zwischenringen wären Vorsatz-Linsen, die wie ein Vergrößerungsglas funktionieren. Aber hier hat man (zum annähernd gleichen Preis) eben noch eine weitere Linse, die man schützen und reinigen muss. Für eine ’normale‘ Kamera – kompakt oder DSLR – finde ich diese Lösung nur die zweit beste. Unschlagbar allerdings sind die universellen Makro-Vorsätze, die man für sein Smartphone kaufen kann.

Hier geht es im wesentliche darum, ob Bauart und Größe für mein Smartphone passen, ob ich das Handy in der Hülle lassen kann etc. Die Leistung der preiswerten Lisen ist sicher nicht berauschend. Der Sinn der meisten Makroaufnahmen liegt aber oft darin, ein kleines Detail scharf abzubilden. Unschärfe zum Rand hin, wie sie bei billigen Linsen oft auftritt, ist also meistens nicht das Problem bei dieser Art Makro-Fotos.

Viele dieser Vorsatzlinsen für Smartphones passen gleich an mehrere Modelle. Die meisten werden geklemmt und sitzen mehr oder weniger passgenau über dem Mittelpunkt des kleinen Objektivs. Exakter ausgerichtet sind diejenigen Linsen, die an einer speziellen Schale fürs Handy befestigt werden, mit Schraubgewinde oder einem Bajonett. Nachteil ist hier eventuell der Wechsel oder das Anbringen der Hülle. Aber dafür sitzen die Linsen auch fest, verschieben sich nicht oder fallen gar ganz ab.

Als qualitativ gute Lösung gelten die Moment-Objektive. Hier schlagen Hülle und Makro-Objektiv beim Kauf in den USA mit insgesamt fast 150 Euro zu Buche. Billiger findet man die beiden Elemente in der ‚Bucht‘. Und wenn man schon gebraucht kauft, dann kann man auch noch über die Anschaffung des Weitwinkel- oder des Tele-Vorsatzes nachdenken. Nach meiner Erfahrung (an einem iPhone 6s) ist die Qualität der Vorsatzlinsen wirklich gut und die Befestigung sehr stabil.

‚Kleine‘ Probleme

Aber auch bei der Verwendung einer der Makro-Möglichkeiten kann es Probleme geben. So ist der Abstand bei niedrigen Brennweiten an den Zwischenringen fast zu gering. Man sitzt mit der Linse dann schon fast auf seinem Aufnahme-Motiv. Außerdem besteht dann bei starker Vergrößerung auch die Gefahr der Vignettierung. Besser wird es mit längeren Brennweiten.

Ein generelles Problem bei allen Makro-Lösungen ist, dass man den Lichteinfall nicht mehr so gut kontrollieren kann. Wer nicht aufpasst hat ständig seinen eigenen Schatten im Bild. Und Lichtquellen, die näher dran und besser ausgerichtet sind, sind oft zu stark, sorgen für hohe Kontraste und hartes Licht. Es gibt zwar auch keine Ringblitze oder -Leuchten sogar fürs Smartphone (dieses hier sogar stufenlos regelbar). Aber an einem hellen Ort mit diffusem Licht (Küchenfenster?) und etwas Improvisation sollte es klappen.

Überreizen sollte man die Makro-Lösung nicht. Manche Details sind dann nur noch optisch interessant, zum Beispiel wegen der Strukturen. Wenn der Betrachter nicht selbständig auf Anhieb erkennt, um was es sich hier genau handelt, hat man sein Ziel verfehlt. Es geht schließlich nicht um wissenschaftliche Einblicke, sondern um neue und interessante Perspektiven.

Grenze für Makrofotos: Wenn der Benutzer nicht mehr genau weiß, worum es hier geht.

Grenze für Makrofotos: Wenn der Benutzer nicht mehr genau weiß, worum es hier geht.

Fasnachtsküchle, Krapfen oder Berliner?

Fasnachtsküchle - nicht nur bei den Schwaben eine sehr beliebte Süßspeise.

Fasnachtsküchle – nicht nur bei den Schwaben eine sehr beliebte Süßspeise.

Fasnachtsküchle stehen in bei uns immer hoch im Kurs – nicht nur (aber besonders) in der fünften Jahreszeit von Fasnet, Fasnacht, Fasching.  Während die etwas größeren Varianten als Berliner oder Krapfen (Bayern und Österreich) das ganze Jahr über erhältlich sind, werden die schwäbischen Fasnachtsküchle nur in der fünften Jahreszeit zuhause selbst gebacken. Die frittierten und gezuckerten Küchle bestehen zwar als typische Süßspeise vorwiegend aus weißem Mehl, Fett und Zucker. Aber mit einem Kompott, frischen Früchten oder Apfelmus sind sie mit oder ohne Marmeladenfüllung nicht nur ein Energiespender für die vielleicht letzten kalten Tage des Winters. Und sie bringen vor allem mit einem selbst gemachten Kompott noch einige Vitamine mit.

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Laufen im Winter: Erhaltungs-Modus

Laufen kann auch in der kalten und dunklen Jahreszeit Spass machen.

Laufen kann auch in der kalten und dunklen Jahreszeit Spass machen. 

Photo by Jakub Kriz on Unsplash

Laufen im Winter ist eine eigene Sache. Viele Läufer pausieren oder treten im Wortsinne kürzer. Wer sich  zum Jahreswechsel erst vorgenommen hat, jetzt mit dem Laufen zu beginnen, hat eine schwere Zeit. Betroffen sind vor allem all diejenigen, die ihre Lauf-Stunden an den Rand des Tages schieben müssen. Morgens und abends macht es die Dunkelheit vielen Läufern besonders schwer. Hier drei Tipps, mit denen Du gut durch den Winter kommst.

Reduzieren des Laufpensums

Tempo und Umfang deiner Läufe solltest Du in der kalten Jahreszeit deutlich herunterfahren. Wenn Du mit einer Laufuhr oder einem Fitness-Tracker unterwegs bist, dann hast Du schnell gemerkt, dass die Laufzeiten im Winter länger werden. Erst recht, wenn man bei Dunkelheit unterwegs ist, kommt man nur schwer auf das gewohnte Tempo.

Nun hat es allerdings auch wenig Sinn, dagegen anzukämpfen. Die Erfahrung zeigt, dass man sich mit diesen Anstrengungen ”runter laufen” kann. Das bedeutet, Du wirst durch Deine Läufe und Dein Training nicht fitter, im Gegenteil. Während im Fitness-Studio die Jahreszeiten kaum eine Rolle spielen für Umgang und Leistung, ist das in der Natur anders.

Deutlich unterschätzt wird auch Schnee auf der Laufstrecke. Nicht wegen der Gefährdung beim Laufen. Aber das federnde Laufen auf dem weichen Untergrund braucht deutlich mehr Kraft. Du trainierst eher Kraftausdauer auf diese Weise und deutlich weniger als eine Stunde reicht völlig, um sich zu verausgaben.

Neue Wege ausprobieren und Gehpausen passen gut in den winterlichen Erhaltungsmodus.

Neue Wege ausprobieren und Gehpausen passen gut in den winterlichen Erhaltungsmodus.

Neues entdecken

Langsamer und / oder weniger zu laufen bedeutet nicht, dass es langweiliger werden muss. Ich nutze diese Zeit auch mal dazu, neue Strecken auszuprobieren. Einfach mal anders abbiegen, einen neuen Weg ausprobieren. Und eventuell auch wieder zurücklaufen, wenn sich keine sinnvolle Runde ergibt. Oder eine Abkürzung suchen oder eine längere Gehpause mache um das neue Terrain zu erforschen.

Und auch wenn ich an meinen normalen Laufzeiten festhalte und morgens bei Dunkelheit in den Tag starte. Manchmal ist es ein tolles Erlebnis, zu einer ganz anderen Zeit, an ganz anderen Orten zu laufen.

Pausieren nicht immer notwendig

Die kleinen Wehwehchen machen einem in dieser Jahreszeit besonders zu schaffen. Und sie sind denn auch häufig ein Grund, länger auszusetzen. Dagegen spricht nichts. Aber es spricht bei Kleinigkeiten auch nichts für ein Aussetzen. Die meisten Ärzte raten nicht davon ab, bei einer leichten Erkältung zu laufen. Auf Höchstleistungen sollte man freilich verzichten.

Aber wer die Folgen einer längeren Laufpause fürchtet, der braucht wegen einem Schnupfen auch nicht zuhause bleiben. Meine eigenen Erfahrungen damit sind gut. Lediglich bei Fieber oder Gelenkschmerzen sollte man unbedingt pausieren.

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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