Wie (selbst) kochen das Leben verändern kann

Michael Pollan on Cooking

Nettes Video, gute und treffende Botschaft. In Kurzfassung: Essen Sie was Sie wollen – solange Sie es selbst zubereiten. Da ist viel Wahres dran. Zum Beispiel die auch im Film zitierte Tatsache, dass Salz, Zucker und Fett auch deshalb die beliebtesten zutaten der Lebensmittelindustrie sind, weil sie so unglaublich billig sind.

Aber abgesehen davon: Nichts schärft den Blick für die Zutaten und die Zubereitung eines Gerichts wohl so sehr, wie die eigenen Erfahrungen, die man beim Kochen (und Einkaufen) gemacht hat.

Mit viel Genuss ins neue Jahr: Baked Alaska

Baked Alaska

Die Feiertage waren doch kulinarisch recht ergiebig. Nicht für jeden Tag aber für besondere Anlässe kann ich „Baked Alasaka” ans Herz legen: Auf einem Schokoladentörtchen als Boden ruhen eine Kugel Eis (in diesem Fall Himbeereis). Das Ganze wird mit gesüßtem Eischnee eingehüllt und kurz im Backofen gebacken. Ideal ist es, wenn wie hier der Eischnee schon gebräunt und bissfest ist und die Kugel Eis gerade zu schmelzen beginnt. Wer nach „Baked Alaska” sucht, findet mehrere Anleitungen dazu.

Drei Last Minute Geschenke

Sinnvolle Geschenke sind anstrengend. Wenns ums Finden geht. Sinnvolle und „schnelle” Geschenke erst recht. Hier noch die letzten Tipps:

Geschirrtücher

Geschirrtücher

fleuresse Geschirrtuch, 50 x 70 cm, 10-er Pack, weiß-blau Klingt sehr banal, ist aber sinnvoll: Man kanns fast immer brauchen. Schöner ist es natürlich, besonders orignelle Geschirrtücher, handgewebt und originell gemustert, aus dem Urlaub mitzubringen. Aber die schlichte Variante geht auch: Einfach hübsch verpacken, mit selbstgebackenem kombinieren und / oder einfache gute Lebensmittel damit einpacken. Die dunkleren aus Halbleinen sind auch Klassiker.

Durchaus nicht spießig finde ich es, auch einfache Tücher rechtzeitig zu besorgen und mit Namen oder Initialen besticken zu lassen.

Spätzlepresse und Nudelmaschine

Spätzlepresse / Nudelmaschine

Wie, das geht nur für Schwaben? Überhaupt nicht! Lassen wir mal die Frage beiseite, ob Spätzle auch Nudeln sind: Spätzle sind die einfachste Art, zu selbstgemachten Nudeln zu kommen. Dieses Modell hier Westmark Spätzle- und Kartoffelpresse ist das meistverkaufte bei Amazon. Ob das am Preis liegt oder am Aussehen – keine Ahnung. Mein Tipp – wenn es nicht express eintreffen muss – schauen Sie sich das in einem Laden an, wo verschiedene Modelle bereit stehen. Erfahrungsgemäß werden die Spätzle nämlich dann am besten, wenn der Teig am zähesten ist. Und welche Anstrengungen dann auf den Spätzlespresser warten, davon wissen helfende Ehemänner ein Lied zu singen. Leidvolle Erfahrung lehrt, dass es Modelle mit kürzeren und längeren Hebelarmen gibt: die längeren machen das Leben leichter.

Eine gute Spätzlespresse kostet übrigens so viel wie eine billige Nudelmaschine, mit denen ist das Arbeiten allerdings etwas komplizierter und dauert länger. Außerdem weiß man ja nie, ob die / der Beschenkte nicht auf den Gemschmack kommt und später noch einen Motor zu Nudelmaschine haben will. Dann sollte es schon ein Markenmodell sein wie der Klassiker Mercato Atlas (Marcato Wellness 08 0152 12 00 Nudelmaschine Atlas 150 Pastabike), der etwas teurer aber nachrüstbar ist.

Milchaufschäumer

Milchaufschäumer

Ja, ich weiß, diese Modelle (ScanPart Milchaufschäumer) werden von den meist männlichen Kaffee-Fans mit teuren Vollautomaten oft als Kinderspielzeug belächelt. Aber es gibt immer noch genügend Menschen, die eine einfache Kaffeemaschine nutzen und trotzdem ab und zu mal Milchschaum auf ihrem Kaffee haben wollen. Mit aufladbaren Akkus sogar eine sehr umweltfreundliche Lösung, diese Schäumer sind auch ziemlich effektiv.

Dieses zweite Modell von Bodum (BODUM 1446-01 Milchschäumer LATTEO) ist auch noch ziemlich preiswert und bekommt viele gute Bewertungen. Und sieht etwas eleganter aus. Wer sein Schäumer-Geschenk noch etwas aufwerten möchte, packt einen originellen Kaffee dazu. Kleine Röstereien gibt es heute in fast jedem größeren Städtchen.

Schnürsenkel aus Amerika für Amerika

Klingt etwas belanglos: amerikanische Schnürsenkel für Amerikaner. Abgesehen davon, dass dieses Kickstarter-Projekt auf Anhieb doppelt so viel Geld eingesammelt wie benötigt, hat die Sache aber noch einen ernsten Hintergrund – hier ebenso wie in den USA. Viele Menschen scheinen bereit zu sein, mehr Geld dafür auszugeben, wenn sie hochwertige Produkte aus dem eigenen Land kaufen können. Offensichtlich setzen nicht alle auf Billig-Varianten von irgendwoher, nötigenfalls aus Fernost oder aus Ländern, wo man es mit den Produktionsbedingungen nicht so genau nimmt.

Ob das auch aufs Schnäppchenland Deutschland übertragbar ist, kann man wohl nicht sagen. Durch vergleichbare Projekte bei uns würde das Thema aber sicher mehr Bedeutung gewinnen. Außer dem Textilhersteller Trigema fallen deutschen Verbrauchern wahrscheinlich auf Anhieb kaum Firmen ein, die garantiert auch in Deutschland produzieren. Immerhin ist das schwäbische Vorzeige-Unternehmen Beleg dafür, dass es geht, qualitativ gute Ware in Deutschland zu vernünftigen Preisen zu produzieren.

Man muss sich ja gar nicht das Ziel setzen, die Billig-Ramscher, die auch T-Shirts für 3,99 Euro anbieten, vom Markt zu verdrängen. Aber gezielt Alternativen aufzubauen und zu bewerben scheint mir noch in einigen anderen Bereichen erfolgreich möglich zu sein.

Warum werden Hühnereier in Amerika gewaschen?

Eier - am besten bio

Amerikaner waschen Hühner-Eier: Americans – why do you keep refrigerating your eggs?. Klingt zunächst nicht so spektakulär, auch wenn das in Europa gar verboten ist. Aber wer dem Artikel folgt, der stellt schnell fest, dass da ja noch mehr dran hängt: Da soll es eine Schutzschicht auf dem Ei geben, die dadurch entfernt wird. Und so erscheint in den USA dann eine Lagerung im Kühlschrank sicherer, um eine Vermehrung von Keimen und Bakterien zu verhindern.

Die europäische Logik erscheint besser: dafür zu sorgen, dass die Eier sauber erzeugt werden und sauber zum Verbraucher kommen. In den meisten Haushalten (nicht in den Supermärkten) werden die Eier aber anschließend dennoch gekühlt.

Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Bei den gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.

Website-Schaufenster

Physiotherapie-Praxis Straub-Ott in Teningen