Animierte Instagram Stories – wieviel Aufwand soll es sein?

9. Juli 2019 | Fotos, Instagram-Tipps, Soziale Medien, Video | 0 Kommentare

Animierte Instagram Stories lassen sich mit Apps erstellen, online oder mit den klassischen Programmen für Fotos und Videos.

Animierte Instagram Stories lassen sich mit Apps erstellen, online oder mit den klassischen Programmen für Fotos und Videos.

Animierte Instagram Stories sind für manche ein magisches Mittel, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Doch die kleinen GIF-Animationen der Instagram App haben sich für viele weitgehend abgenutzt. Gerade Fotografen und auch Food-Blogger schauen deshalb nach einfachen Mitteln, um ein hochwertigeres Erscheinungsbild mit überschaubarem Aufwand zu erhalten. Hier meine Tipps.

Animierte Instagram Stories

Dass die bewegten Grafiken viele Besucher fesseln, das haben auch die Macher von Instagram gleich erkannt. Deswegen gibt es in der App eine Vielzahl von bewegten Bildchen. Diese aber sind alleine wegen der massenhaften Verwendung schon so bekannt, dass der „Hingucker-Effekt” oft ausfällt. Hier deswegen drei Wege für animierte Instagram Stories, um dem Ermüdungseffekt entgegen zu wirken und / oder die eigenen Bilder hochwertiger zu gestalten.

Cinemagraphs mit Apps

Cinemagraphs sind etwas mehr als bewegte GIFs – auch wenn sie das gleiche Dateiformat aufweisen können. Kurz gesagt besteht der Effekt dieser bearbeiteten Fotos oder Videos darin, das nur in einem kleinen Ausschnitt des Bildes Bewegung stattfindet. Der Vorteil besteht darin, dass hochwertige Fotos ihre Wirkung behalten. Und das trotz vergleichsweise kleiner Dateigrößen Video-Effekte zustande kommen. Und eben weil es kein Video ist, kommt bei vielen Besuchern noch der Überraschungseffekt hinzu.

Für Cinemagraphs gibt es einige Lösungen. Die professionelle Variante für animierte Instagram Stories beinhaltet neben einer aufwändigen App auch die Hostingsmöglichkeiten. Damit kann man seine Cinemagraphs zum einen in einer Art Galerie einem größeren Publikum zeigen. Zum anderen entfällt die Notwendigkeit, für die Einbindung in Website oder Sozialen Netzwerken die passende Bearbeitung zu finden.

Wie in diesem Artikel beschrieben ist dieser Dienst aber mit rund 10 Euro pro Monat recht teuer. Ich zahle zum Beispiel rund 10 Euro pro Monat für die Nutzung von Photoshop und Lightroom.

Die einfachere Lösung ist eine App namens Cinegraph. Die ist zwar nicht so geschliffen und umfangreich, aber mit 2,29 Euro durchaus auch ausreichend für die meisten Zwecke (und eine oft nur gelegentliche Nutzung). Die Handhabung ist in meinem Journal-Artikel ebenfalls kurz beschrieben. Und alles was dort beschrieben ist gilt natürlich auch für das Instagram Format. Exportiert werden am Ende MOV-Video-Dateien oder GiFs, die aber bis zur zehnfachen Datenmenge des Videos betragen können (bei minderer Qualität).

Richtige Animation von mehren Bestandteilen wie Texten und Grafiken ist hier allerdings nicht vorgesehen.

Cinemagraphs mit Photoshop

Auch diese Lösung für animierte Instagram Stories ist im oben verlinkten Artikel kurz beschrieben. Hier will ich sie nicht so ausführlich vorstellen, weil sie für einzelne Stories doch recht aufwändig ist. In meinen Augen lohnt sich das aber durchaus, wenn man in einem Schwung gleich 10 oder 20 solcher bewegter Instagram Stories bearbeitet. beispielsweise auch dann, wenn man aufwändige Stories braucht um sie für Anzeigen zu verwenden.

Online-Dienst Canva

Die beliebte Bilder-Plattform dürfte fast allen bekannt sein, die regelmäßig Bilder bei Instagram posten. Vor allem für Pinterest greifen viele Nutzer auf die Vorlagen zurück, die sich leicht anpassen lassen und auch Texte wirkungsvoll zur Geltung bringen. Die Funktion für die magischen Animationseffekte ist leider in der Pro-Version versteckt. Und damit kostet die Möglichkeit für animierte Instagram Stories gleich 13 Dollar pro Monat.

Ich gehe davon aus, dass bei monatlicher statt jährlicher Zahlung eine Kündigung zum Monatsende möglich ist. damit könnte man dieses Werkzeuge quasi monatsweise ab und zu „einschalten”.

Mobile Apps

Und natürlich haben die App-Entwickler schon lange ein Auge auf den Erfolg der Instagram Stories und haben für bewegte Geschichten auch schon die passenden Apps entwickelt. Life Lapse, Pixaloop, Over oder Inshoot sind nur einige der bekannteren Apps für animierte Instagram Stories. Vor dem Herunterladen lohnt sich ein Blick auf In-App Käufe. Die Entfernung von Wasserzeichen, eine werbefreie Version oder überhaupt eine Nutzung nach der Testphase schlägt schnell mit rund 10 Euro zu Buche.

Dafür allerdings braucht man sich keine Gedanken machen über die Datenübertragung zwischen Web, Desktop-Rechner und Instagram. Bislang habe ich hier noch keine Lösung gefunden, bei der man mit dem einmaligen Kauf der App bedient wäre.

Templates für Bild- und Videobearbeitung

Wer die aufwändigeren Gestaltungsaufgaben quasi auslagern möchte, der kann für Adobe Premiere, After Effects oder auch Final Cut Templates kaufen. Der offensichtliche Nachteil besteht natürlich zuerst darin, dass man dafür auch die recht teuren Programme besitzen muss und sich damit auskennen sollte.  In den dazu gehörigen Youtube-Videos kann man sich ansehen, wie das Ganze wirkt. Am eigenen Rechner werden dann „nur noch” Bilder, Text- und Grafik-Elemente ausgetauscht.

Mein Fazit

Die einfache und schnelle Lösung, wie sie mit Canva oder mobilen Apps möglich ist, lohnt sich in meinen Augen nur für Instagramer, die solche animierten Stories sehr häufig einsetzen wollen. Und wer tatsächlich gleich dutzendweise solcher bewegten Geschichten produziert, der kann sich andererseits auch überlegen, ob er dafür nicht Photoshop oder sein Video-Schnitt-Programm benutzt. Mit entsprechender Routine kann man hier selbst entsprechende Vorlagen erstellen, die man leicht abwandelt.

Ich selbst würde für aufwändigere Instagram Stories lieber kurze Videos im Hochformat produzieren. Aber für Anzeigen in den Instagram Stories sind einige der bezahlten App-Lösungen wahrscheinlich keine schlechte Lösung – auch angesichts der Tatsache, dass man ja in diesem Fall bereits einen Etat für Werbung eingeplant haben muss. Und dass man offensichtlich etwas zu verkaufen hat, was die Ausgaben verschmerzbar machen sollte.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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