Drei Wege für mehr Aufmerksamkeit für Dein Food-Blog

11. September 2019 | Foodblog, Fotos, Instagram-Tipps, Soziale Medien, Video

Kooperationen bringen frischen Wind in beide Food-Blogs.

Kooperationen bringen frischen Wind in beide Food-Blogs – und mehr Aufmerksamkeit.

Food Blogs sind in vielen Fällen einfach Rezepte-Sammlungen. Wenn es gut läuft, dann sind entweder die Fotos oder die Texte so unterhaltsam, informativ, außergewöhnlich, dass es mehr Aufmerksamkeit bekommt als die meisten anderen Food Blogs. Wer aber auf seinen Stil erst einmal eingeschworen ist, der tut sich oft sehr schwer, aus dem festen Rahmen auszubrechen, um neues Interesse zu wecken. Dabei erleben die meisten Blogs nach einiger Zeit auch mal eine Zeit der Stagnation.  Hier sind drei Methoden, die Food Blogs einen neuen Schub an Aufmerksamkeit bringen können.

Gleich vorneweg: Einen eigenen Stil zu haben und an ihm festzuhalten, ist nicht verkehrt. Viele Berater für Websites raten genau dazu: Ein knackscharfes Profil haben und alle Inhalte darauf überprüfen, ob sie mit diesem Profil übereinstimmen. Aber ganz abgesehen davon, dass viele Blogger selbst irgendwann n ach neuen Ideen und Anstößen suchen, um aus einem festen Rahmen auszubrechen. Auch für die Besucher Deiner Website rücken die Inhalte wieder in den Blickpunkt, wenn Du aus Deinem festen Rahmen einmal ausbrichst.

Einer kocht lieber, einer bäckt lieber: gute Basis für eine kurzzeitige Zusammenarbeit.

Einer kocht lieber, einer bäckt lieber: gute Basis für eine kurzzeitige Zusammenarbeit.

Kooperationen bringen Aufmerksamkeit

Kooperationen unter Bloggern werden oft unter ganz banalen Gesichtspunkten gesehen. Da gibt es die Zusammenarbeit mit Firmen, die natürlich lukrative Werbeeinnahmen bringen sollen. Darauf lege ich weder als Blogger noch als Blog-Leser (und erst recht nicht als Journalist) besonders großen Wert. Die Blogszene ist voll von Leuten, die betonen, Geschenke oder Leihgaben oder Verträge würden ihre Objektivität nicht beeinflussen. Leser haben davon oft einen anderen Eindruck.

Und dann gibt es Kooperationen, die vor allem den neuen Bloggern empfohlen werden: „Such Dir ein Blog mit viel größerer Reichweite und mach etwas mit dem zusammen.” Ich kann mir vorstellen, dass es tatsächlich viele solche Anfragen gibt bei den reichweitenstarken Blogs. Aber diese Art der Zusammenarbeit ist für die etablierten Blogger oftmals nicht sehr attraktiv.

Food Blog Kooperation Koch und Bäcker? Oder Kochen und Fitness? Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten.

Food Blog Kooperation Koch und Bäcker? Oder Kochen und Fitness? Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten.

Gleich zu gleich…

Deutlich unterschätzt werden kurzzeitige Zusammenschlüsse aus Spass an der Sache. Auch im richtigen Leben sind ja oft die Verbindungen mit Menschen in einer ähnlichen Situation am einladendsten – und am naheliegendsten. Wichtig ist, dass beide miteinander können. Dass muss ja keine Zweckehe für die Ewigkeit sein. Wichtig ist nur, dass beide gleichermaßen involviert sind, Spass an der Sache haben und in etwas das gleiche Niveau hinsichtlich Reichweite, Schreibstil, Foto- und Videoqualitäten haben. Solch eine Aktion sorgt auf jeden Fall für neue Aufmerksamkeit – für beide Beteiligten.

Eine andere Umgebung (hier Outdoor-Küche) sorgt ebenfalls für neue Aufmerksamkeit.

Eine andere Umgebung (hier Outdoor-Küche) sorgt ebenfalls für neue Aufmerksamkeit.

Andere Umgebung: Frischer Wind beim Kochen

Ein vollkommen neues Erscheinungsbild kann man sich auch solo kurzzeitig zulegen, wenn man aus der gewohnten Umgebung ausbricht. Wenn Du zum Beispiel Deine Küche für ein paar Beiträge in die freie Natur verlegst und mit dem Campingkocher arbeitest. Vielleicht gibts auch eine neue stylische Küche in Deinem Bekanntenkreis, die einfach nur optische Qualitäten hat. Und die Du dann für Deine Fotos nutzen kannst.

Etwas mehr Recherche und Klinkenputzen bringen andere Möglichkeiten mit sich. Das Küchenstudio in Deiner Stadt freut sich vielleicht, wenn ihre Küche im Video auftaucht und ihr Name genannt wird. Oder die Landfrauen lassen Dich in ihr Backhäuschen. Je kleiner die Einheiten, desto einfacher ist es nach meiner Erfahrung (in anderen journalistischen Projekten). Die Küche der nächsten Straußwirtschaft kannst Du sicher leichter mal nutzen (oder dort mitkochen) als die des Drei-Sterne-Restaurants.

Die Beispiele aus dem Text von links nach rechts: The Stepford Husband, Pinch of Yum, Life & Thyme, Fooby.

Die Beispiele aus dem Text von links nach rechts: The Stepford Husband, Pinch of Yum, Life & Thyme, Fooby.

Echte Stories für Instagram Stories

Da ich einen Instagram-Account für Fotografie nutze und einen für Food-Blogs fallen mir hier immer die himmelweiten Unterschiede auf. Fotografen schaffen es oft, in den Instagram Stories kleine Bildergeschichten zu erzählen. Dabei stehen oft die Fotos im Vordergrund und sprechen für sich.

Bei den Instagram Stories der Food-Blogger wimmelt es viel öfters von animierten Gifs, dicken Buttons und kreativem Gekritzel. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass Fotografen oft und gerne anderen Fotografen folgen. Die Instagram Accounts von Food Blogs sind dagegen oft eine Sammlung von auch privaten Bildern, Familienfotos, Freizeit-Aktivitäten und Reisen.

Um eine interessante Geschichte in den Stories der Food Blogger zu erzählen wird bestenfalls eine Bildreihe gezeigt, die von der leeren Pfanne und rohem Fleisch über Gemüseschnippeln bis zum Tellergericht reicht. Richtig gute Geschichten sind hier eher selten.

Stories, die ab und zu aus diesem Muster ausbrechen, findet man zum Beispiel beim the_stepford_husband oder bei Pinch of Yum. Lee Mandy von ladyandpups hat zum Beispiel eine Highlight Story über die Proteste in Hongkong gemacht. Sie stammt aus Taiwan und lebte unter anderem in Peking. Schöne thematische Geschichten macht beispielsweise auch das Online Magazin Life and Thyme, und der schweizerische Kochclub Migusto bekommt ebenfalls interessante Stories hin, genauso die eidgenössischen Kollegen von Fooby.ch.

Klar werden die letzt genannten Accounts von großen Redaktionen betrieben, aber man kann sich einiges von Profis abschauen, ohne selbst Profi zu sein oder diesen Aufwand zu betreiben.

 

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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