Dein Foodblog-Newsletter: ein Service, der allen nützt

24. Januar 2020 | Foodblog, Soziale Medien | 0 Kommentare

Foodblog-Newsletter brauchen Werbung, damit sie in Gang kommen. Am besten ist es, diesen Service kostenlos auf der eigenen Seite herauszustellen.

Foodblog-Newsletter brauchen Werbung, damit sie in Gang kommen. Am besten ist es, diesen Service kostenlos auf der eigenen Seite herauszustellen.

Einen Foodblog-Newsletter sollte jeder Foodblogger anbieten. Manche streiten sich noch darüber, ob man das jetzt Newsletter nennt oder andere kreative Namen verwenden sollte. Andere grübeln darüber, ab wann Du das brauchst: Ab 100 Blog-Lesern, ab 1000 oder ab 10.000. Wiederum andere Überlegungen zielen darauf ab, wie man das gewichtet. Wieviel Zeit und Aufmerksamkeit widmest Du am besten Deinem Foodblog, Deinem Newsletter, Deinen Social Media Accounts?

Ich denke, die Antwort auf diese Frage ist weniger entscheidend. Ich glaube zwar nicht, dass Dich alleine das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ schon weiter bringt. Aber da ein Foodblog-Newsletter nicht von jetzt auf nachher überzeugte Anhänger findet, ist es wichtig, dass Du so früh wie möglich damit anfängst. Zum Beispiel genau jetzt.

Eine Landingpage führt Interessenten ohne weitere Ablenkung zur Anmeldung.

Eine Landingpage führt Interessenten ohne weitere Ablenkung zur Anmeldung.

Das Hauptargument für einen Foodblog-Newsletter ist oftmals, dass Du damit leichter etwas verkaufen kannst. Wenn Du Dein Foodblog noch nicht lange betreibst, Dein Einkommen anderweitig erzielst oder einfach wenig Ambitionen beim Verkaufen hast, dann scheint das einen Foodblog-Newsletter ja schon überflüssig zu machen. Aber das tut es nicht.

Kaum ein Blogger veröffentlicht seine Artikel nur, um seinen Inhalt in die Welt zu setzen. Auch kein Youtuber oder Instagramer bleibt vollkommen unberührt davon, wieviele oder wie wenige Menschen er erreicht. Und wenn Du mit Deinen Aktivitäten möglichst viele Menschen erreichen möchtest, dann musst Du eine Auswahl treffen, welche Plattformen Dir wichtig sind (zum Beispiel Blog und Instagram und ein Newsletter), möglichst früh damit anfangen und versuchen, besser zu werden.

Vielleicht können Dir für Deinen Foodblog-Newsletter meine Erfahrungen nützlich sein. Ich bin Journalist und Fotograf, betreibe seit längerem zwei Blogs mit Newslettern, zwei Instagram Accounts und einen noch recht übersichtlichen Youtube-Kanal. Hier findest Du meinen Newsletter, und hier sind meine Tipps.

Dein Newsletter sollte responsiv sein und einen markanten Header haben.

Dein Newsletter sollte responsiv sein und einen markanten Header haben.

Behandle Deinen Newsletter wie Dein Blog

Es gibt sicher etliche Themenbereiche, in denen kann man als Newsletter unformatierten Text mit wichtigen Infos verschicken. Ein Foodblog-Newsletter gehört nach meiner Erfahrung nicht dazu. Deine Leser erwarten hier das, was sie auch auf Deiner Website erwarten. Das sind konkrete, nützliche Informationen, eine gewisse Regelmäßigkeit, eine hübsche Aufmachung.

Bei jedem Blogpost überlegst Du, wie Du ihn am besten illustrierst (vorzugsweise mit guten Fotos), wie Du die Informationen auf den Punkt bringst, und wie Du einen Rhythmus von Veröffentlichungen einhalten kannst, damit Deine Leser sich auf neue Posts einstellen können.

Deinen Foodblog-Newsletter solltest Du ganz genauso angehen. Versende regelmäßig. Einmal im monatlich ist kein schlechter Rhythmus. Viele mögliche Abonnenten befürchten, von solchen Mails zugemüllt zu werden. Sag ihnen, wie oft sie Post von Dir erwarten dürfen und halte Dich dran.

Fast alle Newsletter-Dienste (ich benutze Mailchimp) haben Vorlagen für ein responsives Design, die gut funktionieren. Suche Dir etwas Schickes aus und halte Dich die ersten paar Monate daran. Wenn Du erst später eine Änderung vornimmst, kannst Du leichter erkennen, ob und wie Änderungen sich auswirken.

Lieblingszeug ist eine Rubrik, die es nur im Newsletter zum Foodblog Testschmecker gibt.

Lieblingszeug ist eine Rubrik, die es nur im Newsletter zum Foodblog Testschmecker gibt.

Pflege und komprimiere Deinen Stil

Wiedererkennung ist wichtig. Dein Logo funktioniert vielleicht gut für Deine Website, wahrscheinlich aber nicht für Deinen Foodblog-Newsletter. Ein Header ist hilfreich, in den meisten Mailprogramm werden breiten bis zu 600 Pixeln gut dargestellt. Also bastle Dir einen Header mit hohem Wiedererkennungswert und behalte ihn für die nächsten Monate.

Wenn Deine Bilder vorzugsweise dunkel sind, bleibe dabei. Wenn Du ein bestimmtes Farbschema für Deine Website entwickelt hast, nutze es im Newsletter. Und wenn Du sachlich / launisch / lustige Texte verfasst, mach das auch in Deiner monatlichen Post.

Nun hast Du im Blog für Deinen Stil viel Raum zur Verfügung. Dein Foodblog-Newsletter wird meistens auf dem Smartphone gelesen und sollte hier eher kompakt sein. Drei oder vier Themenblöcke, wenige Bilder (wegen der Ladezeiten) und Dein unverwechselbarer Stil sollen im Vordergrund stehen.

Etwas mehr als Rezepte heben Dein Blog und auch Deinen Newsletter hervor: Ich beschäftige mich öfters mit Social Media-Tipps.

Etwas mehr als Rezepte heben Dein Blog und auch Deinen Newsletter hervor: Ich beschäftige mich öfters mit Social Media-Tipps.

Mehr als nur Rezepte

Viele Foodblogs sind eine reine Rezeptesammlung. Erst durch den Schreibstil, durch Tipps und eigene Erfahrungen, die man vermittelt, werden die Blogpsts zu lesenswerten Geschichten.  Und weil die Zahl der Foodblogs noch immer gewaltig steigt und die Konkurrenz groß ist, sind Rezepte alleine nicht mehr das Kriterium, warum man einem Blog folgt.

Entscheidend für Deine Leser sind der persönliche Bezug, aber auch ein konkreter Nutzen neben den Rezepten. Das kann Wissenswertes oder Persönliches sein, ein Blick hinter die Kulissen oder die Erfahrung mit „Werkzeugen“, die jeden Food-Blogger interessieren. Und mit Werkzeugen meine ich so ziemlich alles vom scharfen Messer bis zur richtigen App für Deine Instagram Account.

Dieser Themen-Mix macht Dein Blog aus, und der sollte sich auch in Deinem Newsletter ausdrücken. Ein Mailing mit zwei weiteren Rezepten ist nur bedingt hilfreich, wenn mir bei Instagram oder Facebook täglich Dutzende neue Rezeptvorschläge begegnen oder wenn ich mit einer Stichwortsuche gleich dutzendweise neue Anregungen bekomme.

Videos oder Links dorthin kommen auch im Newsletter gut an.

Videos oder Links dorthin kommen auch im Newsletter gut an.

Mache Werbung für Deinen Newsletter

Ein dezentes Bildchen in der Seitenleiste Deines Blogs ist etwas wenig, um Aufmerksamkeit für Dein neues Projekt Foodblog-Newsletter zu gewinnen. Platziere entsprechende Hinweise auch in den meist gelesenen, vielleicht schon älteren Blog-Artikeln. Baue Dir eine Landingpage für die Anmeldung. Und gebe Deinen Lesern ein kleines Schmankerl, als Dankeschön für die Anmeldung.

Eine Email-Adresse ist heute ein kostbares Gut, und viele überlegen sich zweimal, ob sie die herausgaben. Die Newsletter-Werbung machst Du nicht nur für neue Abonnenten, sondern auch für Dich. Am Beginn dieses Projektes ist Dir vielleicht noch nicht ganz klar, wohin die Reise geht. Je öfters Du darüber schreibst, was Deine Leser hier von Dir erwarten dürfen, desto eher wird Dir, wie Dein Newsletter konkret aussehen soll.

Und je öfter Du mögliche Leser vom Nutzen eines Abos zu überzeugen versuchst, desto fokussierter wirst Du sein, genau diesen Nutzen auch in jedem neuen Newsletter heraus zu stellen.

Statistiken sind auch für Deinen Newsletter wichtig. Besonders anschaulich: eine Click-Map.

Statistiken sind auch für Deinen Newsletter wichtig. Besonders anschaulich: eine Click-Map.

Messen, Auswerten, Korrigieren

Die Statistiken, die Dein Newsletter Provider zur Verfügung stellt, sind ein kostbares Gut. Beim ersten Dutzend Leser wirst Du noch kein klares Muster erkenn, später wird das einfacher. Wieviele Menschen öffnen meinen Foodblog-Newsletter überhaupt? Wie oft öffnen und lesen sie ihn? Worauf klicken Sie am häufigsten?

Das klingt zunächst eher nach einem profanen Zahlenwerk als nach der Kommunikation mit unseren Lesern, die wir uns wünschen.  Aber wenn Du Deine Leser erreichen und behalten willst, solltest Du schon wissen, was ihnen gefällt und was sie interessiert.

Ein paar Dinge, die nach meiner Erfahrung gut ankommen sind gute und aktuelle Aufmacherfotos. Bewegte Bilder wie Cinemagraphs fesseln wohl tatsächlich viele Leser und veranlassen sie dazu, öfter zu klicken als sonst. Und links zu Deinen erfolgreichsten Artikel seit dem letzten Newsletter werden auch hier bevorzugt angeklickt. Was etwas erstaunlich wirkt, weil sich der Newsletter doch an Deine Leser richtet, und die sollten Deine Artikel doch schon vorher bemerkt haben.

Wichtig sind auch die Platzierungen von Links. Ich habe festgestellt, dass in der Mitte der Mail wohl am häufigsten geklickt wird. Und in der Nähe von bewegten Bildern, den Cinemagraphs. Auch Links zu Videos erfreuen sich größerer Beliebtheit.

Fazit

Beim Thema Foodblog-Newsletter kann jeder auch noch so erfahrene Blogger noch so viel dazu lernen, dass ein früher Beginn immer hilfreich ist. Im Idealfall ist Dein Newsletter ein fast perfekter Blogpost, nur viel konzentriert. Deine Leser erwarten die gleiche Qualität wie in Deinem Blog. Aber neben einem Hinweis auf Deine erfolgreichsten Blogposts (die sie vielleicht verpasst haben) erwarten sie auch ein gewisses Extra. Also etwas, das es im Blog nicht gibt.

Bei allen Bemühungen um Deine Leser sollte der Werbecharakter nicht im Vordergrund stehen. Werbemails erhalten wir alle schon viel zu viele. Treue Leser wirst Du hier wie dort nur erhalten, wenn zum Sympathiefaktor auch ein konkreter Nutzen kommt.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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