Gemüse Frittata mit grünem Spargel

22. Mai 2020 | Obst & Gemüse, Rezepte | 0 Kommentare

Gemüse Frittata ist ein leichtes und schnelles Gericht mit vielen Variationsmöglichkeiten.

Gemüse Frittata ist ein leichtes und schnelles Gericht mit vielen Variationsmöglichkeiten.

Gemüse Frittata ist ein Gericht, das man nach dem ersten Versuch quasi jederzeit aus dem Stand kochen kann. So ähnlich wie Pfannkuchen. Und auch hier gibt es ähnlich wie beim Pfannkuchen so viele Variationen, dass man nicht zweimal die gleiche Gemüse Frittata essen muss (aber natürlich darf man das ;-)).

Diese hier ist die Frühlingsvariante. Aber die Gemüse Frittata kann man zu jeder Jahreszeit zubereiten. Mit dem Gemüse-Mix, den man gerade noch zuhause hat. Oder mit dem, was einen gerade beim Einkauf auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt anlacht.

Bei mir war das der Spargel und hier vor allem grüne Spargel. Er ist etwas robuster, im Geschmack etwas herber und passt auch gut zu den anderen aktuellen Gemüsesorten. Dazu kamen Paprika in verschiedenen Farben (weil ich mein Essen bunt mag) und Brokkkoli (weil er ebenfalls bissfest und zu meinen Lieblingsgemüsen gehört).

Ideal finde ich aber zum Beispiel auch Zucchini und Tomaten. Einen ganz anderen Charakter bekommt das Ganze mit ‚weichen‘ Gemüsesorten wie Spinat und Mangold. Nicht schlechter, aber anders. Und als Grundrezept für spontane Frittata Ideen kann man sich merken, dass man 6 Eier braucht und Frischkäse. Also Dinge, die normalerweise in fast jedem Kühlschrank schlummern.

Zutaten für die Gemüse Frittata

  • ein Bund grüner Spargel
  • ein halber Kopf Brokkoli
  • 1 rote und 1 gelbe Paprikaschoten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 6 Eier
  • 150 Gramm Frischkäse
  • 1/2 Tasse Gemüsebrühe
  • Öl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Theoretisch kann man das als ‚One-Pot-Gericht‘ in einer ofenfesten Pfanne zubereiten, oder auch in einer Auflaufform. Und theoretisch kann man das auch als eher flachen Pfannkuchen zubereiten. Ich trenne die Gemüsezubereitung am Anfang und verteile das auf zwei Gefäße. Generell mag ich die Frittata eher etwas üppiger, mit viel Gemüse. Deswegen wird das Ganze etwas dicker und muss dann auch im Backofen einen Tick länger garen, bis die Ei-Frischkäse-Masse ganz durch ist.

Ich finde das sehr ähnlich zu den Tortillas, die aber etwas schwerer daher kommen und auch länger zum Garen brauchen.

Als erstes heize ich den Backofen vor 180 Grad, Ober- und Unterhitze.

Dann wird das Gemüse geputzt, gewaschen geschält, geschnippelt. Am Spargel die enden großzügig abbrechen und die Stangen in kleine Stücke schneiden. Vom Brokkoli die Röschen abschneiden und ggf. nochmal zerteilen. Die Paprika schäle ich (weil die Haut nicht jeder verträgt und ich sie nicht mag) und schneide sie klein. Und auch die Frühlingszwiebel wird gehackt.

Normalerweise kann man das jetzt je nach Konsistenz verschieden lange garen. Aber weil nachher alles noch in den Backofen kommt, sind die Unterschiede marginal. Also kommt alles mit etwas Öl in eine Pfanne, wird rundherum angebraten und dann mit Gemüsebrühe abgelöscht. Dann kommt der Deckel drauf, noch zwei Minuten köcheln lassen und dann beiseite stellen.

Luftig soll es sein

Eine Auflaufform fetten. Die Eier mit Salz und Pfeffer und dem Frischkäse gut in einem Gefäß verrühren. Dann kommt die Gemüsemischung in die Auflaufform und die Ei-Frischkäsemasse wird darüber gegossen. Wenn noch Gemüse rausschaut ist das nicht tragisch. Denn erstens wird das in der kurzen Backzeit nicht schwarz werden. Und zweitens ‚wächst‘ die Ei-Frischkäsemasse noch, weil sie aufgeht.

Im Backofen bei 180 Grad mindestens 15 Minuten backen und dann mal nachsehen. 20 Minuten sind ein gutes Maß, aber je nach Größe der Auflaufform und dem Gemüsevolumen wird die Gesamtmasse ja unterschiedlich dick. Ich warte auf jeden Fall ab, bis die Oberfläche schön gebräunt ist (schon alleine aus optischen Gründen). Dann steche ich zur Probe mit einem Spießchen hinein, um zu sehen, ob alles gar ist.

Ich verzichte auf Parmesan in der Füllung und auf geriebenen Käse oben drauf. Bei Pasta finde ich das ok, aber wenn das Gemüse im Vordergrund steht, geht es meiner Meinung nach auch gut ohne.

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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