Hashtags für Foodies: viel Potenzial

29. Mai 2020 | Instagram-Tipps, Soziale Medien | 0 Kommentare

Hashtags für Foodies können ergiebiger sein als Du denkst.

Hashtags für Foodies können ergiebiger sein als Du denkst.

Hashtags können einen Instagram Post nach vorne bringen – oder ihn einfach versanden lassen. Zu Hashtags gibt es  viele verschiedene Auffassungen, was nützlich ist und was nicht. Und erstaunlicherweise gibt es auch 2020 noch immer viele Posts, die ganz ohne Hashtags auskommen. Hier ein paar Dinge, die Du vielleicht noch nicht gewusst hast.

Die Infos stammen übrigens aus verschiedenen Publikationen. Vor allem Anbieter wie Hootsuite oder Later, die sich speziell an Instagramer wenden, berichten oft über aktuelle Entwicklungen und Untersuchungen. Ich selbst betreue als Journalist und Fotograf (zweitweise) fremde Instagram Accounts. Daneben betreibe ich für dieses Blog den Instagram Account @testschmecker und als Fotograf den Account @joachimott.

Hashtags für Foodies – die Menge

Die Grundlagen sind klar: 30 Hashtags sind per Post möglich, für Deine Story kannst Du bis zu 10 Hashtags verwenden.  Viele sehen das als eine Obergrenze, um die man sich nicht weiter kümmern muss, solange man mit weniger auskommt. Allerdings zeigen einige Untersuchungen, dass Du diese Obergrenze sehr wohl ausschöpfen solltest, wenn Du möchtest, dass Deine Beiträge möglichst oft gezeigt werden.

Vielen erscheint das absurd, dass man sich zu jedem Post 30 Hashtags ausdenken soll, ohne dabei jedes Mal dieselben Hashtags zu verwenden. Schließlich hat man in seinem Instagram ja meistens ein spezielles Thema, und dann werden sich ja auch die Hashtags ähneln. Aber es geht, mit zunehmender Dauer immer leichter.

Übrigens hat das Ausschöpfen der maximalen Hashtag Zahlen offensichtlich nur den größten Nutzen für die Reichweite. Für Interaktion, also dafür, dass jemand zum Beispiel einen Kommentar hinterlässt, sind eher 25 Hashtags förderlich – warum auch immer das so sein mag.

Keine gute Idee: Copy & Paste der immer selben Hashtags.

Keine gute Idee: Copy & Paste der immer selben Hashtags.

Wie immer: Hashtags kopieren ist bäh

Das sich Deine Hashtags von Post zu Post ähneln ist gut und schön. Die gängige Praxis bei Hashtags für Foodies heißt aber oft Copy & Paste. Das bedeutet, wer einmal ’seine‘ Hashtags gefunden hat, der fügt die oft in jeden neuen Post genauso wieder ein. Und das sieht Instagram als Spam an: Da will jemand – egal welches Bild er jetzt zeigt – die immer gleiche Botschaft anbringen.

Die Lösung dafür ist gar nicht so kompliziert: Jeder Beitrag ist ja zumindest ein bißchen anders. Und jedes Mal neue Hashtags zu finden ist gar nicht so schwierig. Denn wenn Du einmal nach einem Hashtag gesucht hast, dann findest Du meistens auch ganz viele ähnliche. Das sind oft Hashtags, die das gleiche Suchwort enthalten. Oder solche, die Du bei einem Post gefunden hast und von denen Du denkst, die könnten bei Dir auch passen.

Ein paar Deiner favorisierten Hashtags für Foodies kannst Du sicher immer wieder einstreuen, solange Du nicht jedes Mal dieselben Hashtags einkopierst.

Nie verstanden habe ich übrigens die Angebote von Websites und Apps, die mir die besten Hashtags zu einem bestimmten Begriff versprechen. Das Ergebnis fand ich bislang in allen Fällen unbrauchbar.

Empfehlenswert: Das Limit von 30 Hashatgs ausschöpfen. Bei Stories 10.

Empfehlenswert: Das Limit von 30 Hashatgs ausschöpfen. Bei Stories 10.

Hashtags & Zahlen

Viele Instagramer sind versucht, die Hashtags, die sie bei den den ganz großen Accounts in ihrer Nische gefunden haben, ebenfalls zu verwenden. Das kann aus einigen Gründen schief gehen. Die wirklich großen Hashtags, die Millionen von Treffern ergeben, wechseln rasend schnell die Anzeige der Treffer. Das bedeutet, dass Dein Bild unter ‚Aktuell‘ höchstens ein paar Minuten zu sehen ist. Und unter den Top-Treffern vielleicht gar nicht.

Umgekehrt klappt es aber auch nicht. Die Zahlen völlig zu ignorieren und sich jedes Mal ganz individuelle neue Wortschöpfungen auszudenken, die gerade mal 5 Treffer aufweisen, wird Dir auch nicht viel Reichweite bringen. Weil eben niemand nach diesen Worten sucht.

Der ideale Mix fängt meiner Meinung nach irgendwo im Hunderter Bereich an und endet bestenfalls im einstelligen Millionenbereich. Eine gute Mischung ist sinnvoll, nicht nur bei den Begriffen, sondern auch bei deren Trefferzahlen.

Sprache & Zielgruppe

Wer große Reichweiten sucht, der führt seinen Instagram Account heute gerne zweisprachig. Oder gleich ganz in englisch. Das ist im Foodbereich durchaus sinnvoll, wenn man das Thema auch international angeht. Wer vorwiegend regionale Spezialitäten postet, der wird das Potenzial des Milliarden umfassenden Sprachraums nicht ausschöpfen können.

Wer von vorneherein nur in deutscher Sprache unterwegs ist und wer den Austausch mit anderen Instagramern und / oder Foodbloggern schätzt, der kann nach meiner Einschätzung gut darauf verzichten. Erstens wird derselbe Begriff in anderen Nationen manchmal ganz anders verwendet. ‚Breakfast‘ hat 94 Millioenen Treffer, ist also schon mal viel zu groß, um effektiv zu sein. Und das Frühstück in anderen Teilen der Welt, wo überall der englische Begriff verwendet wird, hat mit dem was wir hier so praktizieren oft wenig zu tun.

Reaktionen auf fremdsprachige Instagram Posts, auf die man mit englischen Hashtags gestoßen ist, werden dann knifflig, wenn dort ganz andere Sprache und Schriftzeichen verwendet werden. Habe ich dann bei einem Foto mit unverständlichem Text das leckere Essen gelobt? Oder habe ich damit eine unverständliche politische Botschaft mit einem Herzchen versehen, die ich gar nicht teile?

Und dann unterschiedet sich schließlich in manchen Fällen auch die deutsche Sprache verschiedener Zielgruppen. Wende ich mich an Hobbyköche, dann benutze ich andere Hashtags (konservativer) als bei Foodbloggern (trendiger) oder Profi-Köchen (fachlicher).

Statistiken

Der Erfolg von Hashtags ist nur schwer zu fassen. Einige Anbieter von Diensten für die Instagram Nutzung versprechen detailliertere Einsichten – aber die sind kostenpflichtig. Wer in der Statistik seines Business-Accounts sucht, der wird in er Übersicht erst einmal nicht fündig.

Interessante Zahlen finden sich dagegen in in den Beitrags-Insights unter jedem einzelnen Bild. Dort erfährst Du unter anderem, wieviele Impressionen Du von der Startseite bekommen hast, von Deinen Hashtags oder der Explore-Seite. Damit erfährst Du aber leider immer noch nicht, welche Deiner Hashtags erfolgreicher waren als andere.

Story-Trick: Hashtags verstecken.

Story-Trick: Hashtags verstecken.

Der Kniff für Story Hashtags

Wie soll man die zehn maximal möglichen Hashtags in einer Story unterbringen? Ganz sicher nicht mit dem vorgesehenen Hashtag-Feld. Dort passt jeweils ein Hashtag hinein. Und am Ende hat man dann sein ganzes Story-Bild zugepflastert. Aber die optische Wahrnehmung durch Deine Follower ist ja eigentlich gar nicht der Hauptzweck von Hashtags in Stories.

Interessant werden die Hashtags dann, wenn sie dafür sorgen, dass Dein Bild bei einer Hashtag-Suche erscheint. Denn hier werden ja auch Videos. IGTV-Beiträge und Stories aufgenommen.

Aber es gibt eine sehr dezente Lösung für das Problem von maximaler Hashtag-Ausnutzung ohne optische Störung. hashtags werden von Instagram auch erfasst, wenn sie in einem Text stehen, den Du über Dein Story-Bild legst. Und sie werden sogar dann erfasst, wenn Du diesen Text so klein machst, dass sie gar nicht mehr sichtbar sind.

Als Fotograf liegt mir dran, die Stories für gute große Hochformatbilder zu nutzen. Ohne zappelnde GIFs, ohne Textbalken oder andere Ablenkung. Also füge ich per Copy und Paste die 30 Hashtags meines aktuellen Posts im Feed dort ein. Denn meine Stories beziehen sich immer auch auf die Bilder im Feed.

Dann lösche ich 20 raus, wähle eine Farbe aus dem Hintergrund aus, so dass der Text kaum noch erkennbar ist. Und dann verkleinere ich den Text mit zwei Fingern so lange, bis er irgendwo unauffällig in einen strukturierten Bildteil verschwindet. Auf glatten einheitlichen Farbflächen ist es schwierig, den Text ‚unsichtbar‘ zu machen. Du kannst – falls Du das verwendest – den verkleinerten Text aber auch einfach hinter GIFs oder Stickern verstecken.

 

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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