Schwäbische Wurstknöpfle – die Spätzle Alternative

30. März 2021 | Pasta, Reis & Co, Rezepte | 0 Kommentare

Schwäbische Wurstknöpfle: wie Spätzle nur reichhaltiger

Schwäbische Wurstknöpfle: wie Spätzle nur reichhaltiger

Schwäbische Wurstknöpfle sind eine Spezialität, die außerhalb Schwabens wahrscheinlich unbekannt ist. Schon in Baden findet man das Gericht nicht auf einer Speisekarte. In Schwaben dagegen kann man es mancherorts bestellen – oder man die Wurstknöpfle sogar vorbereitet aus dem Gasthaus oder vom Metzger mi nach Hause nehmen. Im Wesentlichen sind die Schwäbischen Wurstknöpfle eine Variante der Spätzle (für die es hier im Blog auch einige Rezepte gibt). Etwas dicker und herzhafter als die Spatzen werden sie meist zusammen mit einem Kartoffelsalat serviert. Wer schon mal Spätzlesteig gemacht hat, der wird auch mit dieser Variante leicht zurecht kommen. Spätzle schaben muss man dabei nicht.

Zutaten für zwei Personen:

  • 200 Gramm Mehl
  • 2 Eier
  • 100 ml kaltes Wasser
  • 100 – 200 Gramm gerauchte Schinkenwurst
  • 1 Zwiebel
  • 1 altes Weckle und etwas Milch
  • Salz, Pfeffer, Petersilie

Die Zubereitung

Spätzlesteig wird besser, wenn er etwas steht, deswegen fangen wir mit dem an. Aus Mehl, Eiern und Wasser einen zähen, nicht zu festen Spätzlesteig für die Schwäbischen Wurstknöpfle zusammenrühren.

Ein altes Weckle klein schneiden und in etwas Milch einweichen. Die Schinkenwurst und die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in der Pfanne mit etwas Öl anschwitzen, dann abkühlen lassen.

Das eingeweichte Weckle zerdrücken, evt. mit der Gabel zerdrücken.Sollte die Rinde noch hart sein, diese Teile entfernen. Das Weckel zusammen mit Zwiebel und Wurst zum Spätzlesteig geben. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und etwas klein gehackte Petersilie dazu geben. Den fertigen Teig noch einmal 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.

Angebratene Wurstknöpfle aus der Pfanne.

Angebratene Wurstknöpfle aus der Pfanne.

Schwäbische Wurstknöpfle: wie Nocken

In der Zwischenzeit einen großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Aus der Spätzlesmasse formt man nun mit zwei Löffeln wie bei Nocken die Wurstknöpfle. Wer das noch nicht gemacht hat, der braucht vielleicht ein paar Versuche, bis sie klein und gleichmäßig und rund werden. Aber die Form ist letztlich nicht so wichtig.

Nach wenigen Minuten kommen die Knöpfle an die Oberfläche, dort kann man sie nach kurzer Zeit mit einer Schaumkelle entnehmen und auf ein Geschirrtuch geben. Damit sind die Wurstknöpfle eigentlich fertig und man kann sie mir Kartoffelsalat servieren.

Variationen

Aber es gibt noch ein paar Varianten:

  • die Wurstknöpfle kann man mit wie Spätzle auch mit etwas Fett in einer beschichteten Pfanne anbräunen und dabei noch etwas klein gehackte Petersilie dazu geben
  • mir ist ein leichterer grüner Salat lieber dazu als der Kartoffelsalat. Zumal die Spätzle ja schon eine mittelprächtige Küchenaktion sind
  • Wer vom letzten Braten noch Sauce übrig hat: Die passt hier hervorragen dazu.
  • Wer selbst eine Sauce dazu machen möchte: mein Favoriten sind Zwiebelsauce und eine Sauce aus Pilzen und Speck.
  • Und wer es etwas exotischer möchte: Der Schwabe isst sein Sauerkraut auch gerne mit Spätzle (statt zum Beispiel mit Kartoffelbrei). Und Sauerkraut passt hier nach meinem Empfinden auch hervorragend dazu.

Weil die Wurstknöpfle doch ein bißchen Zeit brauchen, lohnt es sich, gleich die doppelte Menge zu machen und die Hälfte davon einzufrieren. Also nur die gekochten Wurstknöpfle, noch nicht angebraten.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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