Würziges Linsen-Curry mit Reis

8. Oktober 2021 | Herbst21, Obst & Gemüse, Pasta, Reis & Co, Rezepte, Vegetarisch

Linsen-Curry mit Jasmin-Reis und Joghurt

Linsen-Curry mit Jasmin-Reis und Joghurt

Linsen-Curries sind eine feine Art, sich kulinarisch auf den Herbst einzustimmen: Feurige Gewürze, viel Geschmack und eine cremige Konsistenz machen Appetit auf mehr und geben sorgen für innere Hitze (wenn man es scharf zubereitet). Die Geschmacks- und Aromenvielfalt steht übrigens in keinem Verhältnis zu der doch recht einfachen Zubereitung. Und wer die Linsen noch einen Tag vorher zubereitet, der reduziert die Kochzeit noch einmal dramatisch auf die etwa 15 Minuten, die der Reis braucht, um gar zu werden.

Wie alle Linsengerichte eignet sich auch dieses bestens, um die Reste noch einmal am Abend oder am nächsten Tag aufzuwärmen. Siehe auch Linsen-Senf-Gemüse, Linsen-Bolognese und Linsen-Suppe. Und statt mit dem duftenden Jasmin-Reis kann man dieses Linsen-Curry auch mit Brot servieren: Mit dem indischen Naan-Brot, gekauft oder selbst gemacht. Oder mit einem frischen Baguette.

Die Zutaten:

  • 3 Zehen Knoblauch
  • ein kleines Stück Ingwer (etwa 3 cm)
  • eine kleine Zwiebel
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 EL Sriracha (optional)
  • 1 Tasse Linsen (bei mir: Tellerlinsen)
  • 1 Tasse Reis (bei mir: Jasminreis)
  • 1 kleine Dose Kokosmilch
  • 1 kleine Dose Tomaten (gestückelt)
  • 1 Buund Petersilie oder je ein halber Bund Petersilie und Schnittlauch

Dazu

  • 300 Gramm Joghurt natur
  • Salz, Pfeffer,

Die Zubereitung:

Ich mache es mir einfach und koche die Linsen am Tag zuvor, auf die schnelle Art. In einen Schnellkochtopf kommen 1 Tasse Teller-Linsen und drei Tassen Wasser. Einmal aufkochen bis auf den ersten Ring, 15 Minuten stehen lassen.

Am nächsten Tag schwitze ich eine Tasse Reis in einer Pfanne in etwas Öl an. Dann gebe ich die doppelte Menge Wasser hinzu und etwas Salz. Das braucht jetzt etwa 15mInuten, bis der Reis gar ist, je nach Sorte.

In einer großen Pfanne in etwas Butter und Öl werden die ersten Gewürze angebraten: Die klein geschnittene Zwiebel, den zerdrückten oder kleingeschnittenen Knoblauch, den klein geschnittenen oder geriebenen Ingwer. Das alles bei milder Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebel glasig sind. Dann die weitere Gewürze zugeben: Kurkuma, Curry, Salz, Pfeffer, Sriracha.

Klassisch dauert länger

Bei der klassischen Zubereitung kommen jetzt die getrockneten Linsen dazu, Kokosmilch, passierte Tomaten. Und dann kocht das alles etwa für 30 Minuten. Es empfiehlt sich dabei zu bleiben, ab und zu zu rühren und die Konsistenz zu prüfen. Sind die Linsen schon weich (das dauert zum Beispiel bei roten Linsen nicht so lange), stimmt die Cremigkeit? Gegen Ende der Kochzeit kann man die Cremigkeit korrigieren, indem man entweder Gemüsebrühe hinzugibt oder bei offenem Deckel die Hitze etwas hochdreht, damit mehr Flüssigkeit verdampft.

Aber ich habe es mir ja einfach gemacht mit diesem Linsen-Curry. Ich gebe die gekochten Linsen hinzu, die schon die richtige Konsistenz haben, Kokosmilch und passierte Tomaten. Damit müsste das Ganze nur aufgewärmt werden. In der Praxis verbessert sich das Aroma, wenn die Zutaten etwas länger gemeinsam köcheln. Und außerdem kann man dabei die Konsistenz besser kontrollieren, die sich in den nächsten Minuten von eher flüssig zu eher cremig verändert. Zum Schluss wird die klein geschnittene Petersilie unter gerührt oder auch erst am Schluss auf den Teller gegeben.

Kühler Joghurt als Ausgleich für die Gewürze

Und weil der Reis ja sowieso noch ein paar Minuten braucht, wird in der Zwischenzeit auch der Joghurt angerührt und gewürzt mit Salz, Pfeffer und klein geschnittener Petersilie oder – fast noch besser – mit Schnittlauch.

Bis das Linsen-Curry auf den Teller kommt ist die Küche schon erfüllt mit dem Duft der Gewürze und das duftenden Jasmin-Reis. Der Joghurt erscheint vielleicht zuerst verzichtbar. Aber er bildet einen perfekten Ausgleich für die Gewürze und die milde Schärfe. Und obwohl das Gericht zusammen mit dem Reis schon vollständig ist, werde ich das nächste Mal auch noch zusätzlich selbst gebackenes Naan Brot machen – alleine schon wegen der Konsistenz. Das cremige Linsen-Curry und der weiche Reis ergänzen sich zwar gut, aber das festere Brot bietet auch etwas zum Beißen.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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