Infos über Biowein aus erster Hand

Delinat WeinLeseDelinat ist ein Biowein-Versender aus der Schweiz, der vor allem durch das erfolgreiche Modell der Probierpaket-Abos von sich reden machte. Aber auch durch seine internationale Auswahl an feinen Bioweinen.

Darüberhinaus pflegen die Eidgenossen bei Delilnat seit langem ein feines Kundenmagazin: WeinLese. Ich lese es immer wieder gerne und war deshalb auch angenehm überrascht, als mich die Bitte um einen Beitrag erreichte.

Die Kolumne am Schluss des Heftes ist Gastbeiträgen vorbehalten, dieses Mal durfte ich mich dort auslassen. Wer das Heft nicht bezieht, der kann hier eine PDF-Ausgabe von der Website einsehen.

Auf diesem Weg sei auch ein Besuch der Website samt Shop ans Herz gelegt. Die Weinauswahl ist exquisit, die Website selbst schick und informativ. Unter anderem gibt es auch Degustationsvideos. Aber auch wer seinen Warenkorb mit einer selbst zusammen gestellten Weinauswahl von Einzelflaschen bestückt, kann fast nichts falsch machen. Die Abweichung von der Bestelleinheit 6er-Paket kostet ein wenig extra, dafür ist die Vielfalt größer.

Das gewisse Extra beim Sprudel…

Mineralwasser

“Minralwasser aufgepeppt” heißt ein kleiner Artikel bei foolforfood.de. Er zeigt, dass das Thema Sprudel noch ungezählte Spielarten bereit hält – abseits von Zusatzstoffen und Aromen. Eine Johannisbeere, so wird es dort beschrieben, beginnt im Mineralwasser irgendwann eine (unterhaltsame) Auf- und Abbewegung.

Würde mich interessieren, ob das auch mit gefrorenen Johannisbeeren funktioniert…

2007 Biorebe Tempranillo

Ein Spontankauf: 3,79 Euro für einen Biowein im Supermarkt? Bislang war die magische Grenze für solche Biowein-Einkäufe im Supermarkt bei mir bei fünf Euro. Und ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Also einen Versuch wagen, schließlich habe ich mit diesem Wein auch gute Erfahrungen gemacht. Auch der Biorebe-Wein aus der Weinkellerei Peter Mertes ist ein reinrebsortiger Wein aus La Mancha.

Der Wein hat ein tiefes dunkles Rot, in der Nase etwas Nelke. Im Geschmack dominieren dagegen die herberen Noten, weniger dunkle Beerenaromen, dafür etwas Lakritze. Empfohlen wird er zu Lamm, Wild und kräftigen Käsesorte und als Essensbegleiter braucht er auf jeden Fall einen starken Widerpart. Von der Geschmeidigkeit und Eleganz, die ein guter tempranillo entwickelt, ist er noch ein gutes Stück entfernt. Aber das kann man wohl bei diesem Preis auch nicht wirklich erwarten.

Sigg-Aluflaschen oder Plastik?

Sigg-Trinkflaschen

Diese Frage beschäftigt wohl einige Familien: Einerseits steht ja die Wiederverwertbarkeit im Blickpunkt. Sigg-Aluflaschen sind nahezu unverwüstlich (ich sage nur: Apfelschorlen-Gärungs-Bombe, wenn man die Flaschen mal vergessen hat). Sie sind schick, gut zu reinigen, lassen sich überall einsetzen. Es gibt sie mit eindrehbarem Stopfen oder mit dem Radler-Nuckel-Deckel.

In unserem Haushalt gibt es rund ein Dutzend davon. Einige davon haben wir auch schon weggeschmissen: Sie waren so verdellt und die Lackierung war abgeplatzt, dass eine Neuanschaffung sinnvoll erschien. Der Schüler- und Sportler-Alltag kann wohl ziemlich hart sein…

Nichtsdestotrotz kaufen wir immer wieder welche. Auch weil sie schick sind. Und trotzdem man auch für alte Flaschen leicht neue Verschlüsse und Dichtungen bekommt. Dies alles, in Kombination mit einem schicken Internet-Shop, könnte die Ideallösung sein.

Wenn, ja wenn da nicht ein Faktor wäre, der unser aller Verbraucher-Verhalten dominiert: Psychologie. Irgendwann gehört für Heranwachsende die Sigg-Flasche unabwendbar in die Kategorie Kindheit. Abgeschlossen. Schick werden alle möglichen Wässerchen in Plastikflaschen. Nur der Gott der Jugend alleine mag wissen, welche Sorten gerade hipp sind.

Da unsere Kinder sparsam erzogen sind und – naja zumindest einigermaßen – resistent gegen allzu schnelllebige Moden, sind es nicht Designer-Wässerchen, sonder schlichte Halbliter-Noname-Wasserflaschen, die hoch im Kurs stehen. Mit abgelöstem Etikett.

Die Kosten sind minimal, man kann einfüllen, was mann will. Man sieht den Verschmutzungsgrad. Man kann sie auch mal irgendwo vergessen, ohne großen finanziellen Schaden. Sie sind nahezu unverwüstlich, zumindest ist noch keine in Taschen ausgelaufen. Und nach einiger Zeit bringt an sie sauber zum Recyceln zurück in den Laden.

Was ist nun besser? Ich weiß es nicht. Alu an sich ist ja kein sehr umweltfreundliches Material. Und recyceltes Plastik ist andererseits auch kein Teufelswerk. Also mischt sich alles munter, zumindest in unserer Familie. Tröstlich ist: beide Lösungen sind relativ umweltfreundlich und kein Ausdruck einer Ex-und-Hopp-Mentalität.

GEPA Bio-Cocoba: schokoladig, gut und fair

Bio-Cocoba

Wer trinkt heute nach Kakao? Heranwachsende verstehen unter diesem Begriff automatisch ein Instantgetränk mit Schokoladegeschmack. Und die Suche im Supermarktregal führt denn auch zuerst zu den schnell löslichen Kakaogetränken.

Der Blick auf die Zutatenliste offenbart Erschreckendes: 40 bis 50 % Zuckeranteil sind fast schon normal – es gibt auch welche mit 70 Prozent.

Die wohltuende Ausnahme: Bio-Cocoba von Gepa. Fairer Kaffee mit dem “Aha”-Effekt: GEPA-Café Aha vorne bei Stiftung Warentest

“Rundherum gut”: Café Aha überzeugte beim Einsatz für Mensch und Umwelt sowie bei Kaffeequalität
Wuppertal. GEPA-Kaffee mit dem Aha-Effekt: In der aktuellen Maiausgabe der Zeitschrift „test“ hat die Stiftung Warentest 31 Röstkaffees getestet sowie das Engagement der beteiligten 19 Unternehmen für Soziales und Umwelt untersucht.
Der Café Aha der GEPA gehört demnach zu den vier Kaffees, die sowohl mit starkem Sozial- und Umwelt-Engagement als auch mit „gutem“ Geschmack als „rundherum gut“ überzeugen konnten.
Nach Stiftung Warentest profitierten  Discounter, die bei Sozialem und Umwelt gut abschnitten, von ihren Bio- und Fairtrade-Lieferanten.
Was den Produkttest angeht, so schnitten neben der GEPA 19 weitere Kaffees mit „gut“ ab, vier mit  „befriedigend“, vier mit „ausreichend“ und drei mit „mangelhaft“.
Für den Unternehmenstest wurden 40 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung (CSR – Corporate Social Responsibility) definiert und abgefragt. GEPA wird als Unternehmen „starkes Engagement“, „sehr umfassende CSR-Politik“ und „sehr gute Beantwortung Kundenanfragen“ bescheinigt. Auch die Transparenz der GEPA wird mit „sehr stark engagiert“ bewertet.
Der konventionellen Kaffee-Industrie wird vorgeworfen, dass „ihre Werbung nicht der Realität standhält“, denn viele konnten oder wollten ihre Kaffees nicht genau in den Ursprung zurückverfolgen.
„Wir sind stolz auf dieses  gute Ergebnis“, erklärte GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck“. „Der Café Aha ist als einziger der vier hervorgehobenen Kaffees kein Bio-Kaffee, daher freut uns das Resultat besonders. Dass die positive Wirkung des Fairen Handels für die Kaffeebauern bescheinigt wird, bestätigt unsere jahrelange intensive Pionier- und Entwicklungsarbeit“.
Rund  55 Prozent aller Kaffees im GEPA-Sortiment sind Bio-Kaffees. Der GEPA-Handelspartner Fedecocagua aus Guatemala, der den Hauptanteil für den untersuchten Café Aha liefert, produziert sowohl konventionellen als auch Bio-Kaffee. Im Test wird das starke Umweltengagement der  Kooperative hervorgehoben.
Stiftung Warentest zeigt ebenfalls auf, wie die Bauern im Gegensatz zur konventionellen Kaffee-Industrie von den Mehrpreisen des Fairen Handels profitieren: „Das Geld, das Bioverbände und fairer Handel über dem Marktpreis zahlen, kommt vor Ort an.“ Im Verhältnis zu nur 6 Prozent, die die Bauern von einem konventionellen Kaffee erhalten, wird ein Bio-Kaffee der GEPA gegenübergestellt, wo 16 Prozent beim Bauern bleiben.
Der Café Aha der GEPA sowie viele andere Kaffeespezialitäten sind erhältlich in den 800 Weltläden, im Lebensmittelhandel sowie im GEPA-Onlineshop unter www.gepa.de . In vielen Firmenkantinen und Bildungseinrichtungen wird ebenfalls GEPA-Kaffee getrunken. Im Bio- und Naturkosthandel sind viele Bio-Kaffees der GEPA erhältlich.
Bereits seit mehr als fünf Jahren wird in der Zentrale des Deutschen Fußballbundes (DFB) in Frankfurt fairer GEPA-Kaffee ausgeschenkt. Seit dem Pokalfinale in Berlin 2007 ist die Café Si Bar der GEPA bei vielen Länderspielen der Frauen- und Männer-Nationalteams im VIP-Bereich dabei.
Die GEPA handelt als größte europäische Fair Handelsorganisation seit mehr als 30 Jahren mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika und Asien zu fairen Preisen und langfristigen Handelsbeziehungen. Hinter der GEPA stehen Misereor, der Evangelische Entwicklungsdienst (eed), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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