Erdbeer-Marmelade selber kochen

Erdbeer-Marmelade selber machen: Bringt Spass und ein schnelles Erfolgserlebnis.

Erdbeer-Marmelade selber machen: Bringt Spass und ein schnelles Erfolgserlebnis.

Erdbeer-Marmelade selber kochen ist wieder populär! Der spröde Charme biederer Hausfrauen-Arbeit ist in Zeiten sprießender Food-Blogs dem Reiz des Selbermachens gewichen. Und man will schließlich auch wissen was drin ist. Und erleben, wie pures Aroma ohne Zusätze schmeckt.

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Wie macht man Marmelade? Erdbeeren und andere Früchte zum Kombinieren

Marmelade kochen ist in: Der spröde Charme biederer Hausfrauen-Arbeit ist in Zeiten sprießender Food-Blogs dem Reiz des Selbermachens gewichen: Man will schließlich wissen was drin ist. Und erleben, wie pures Aroma ohne Zusätze schmeckt.

Auch wenn das Bewußtsein für Zuckerkonsum heute geschärft ist: Hier gibts wenig Alternativen. Der klassische Anhaltspunkt ist das Mengenverhältnis 1:1 bei Früchten und Gelierzucker. Dass es Gelierzucker gibt, der auch das Verhältnis 3:1 erlaubt liegt daran, dass mehr Chemie zum Einsatz kommt. Und begeisterte Berichte darüber, dass man Früchte einfach so zu Marmelade verkochen kann, ohne Zucker zuzugeben, krankt in der Praxis an zwei Dingen: Erstens schmeckt Marmelade ganz ohne Zucker je nach verwendeten Früchten ungewohnt. Zweitens hat der Gelierzucker auch die Funktion, die Marmelade haltbar zu machen: Ohne Zucker sollte man die Marmelade maximal zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Und schließlich liegt der Sinn des Einkochens zumindest teilweise ja auch in der Vorratshaltung: Man will das Aroma frischer Früchte in die nächste Saison hinüberretten.

Wer sich auf die kommende Obst- und Beerensaison vorbereiten will, der sollte mit Erdbeeren anfangen, auch zum Üben. Zum einen geht es darum, wie wenig Zucker man verwenden möchte: Statt 100 % kann man je nach Süße der Früchte auch 90 oder 80 % der Fruchtmenge nehmen. Und zweitens kann man Erfahrungen sammeln mit Kombinationen: Erdbeer und Rhabarber passt zum Beispiel ganz gut, Holunder wird auch gerne zum Kombinieren genommen.

Einfach und schnell – ohne Zubehör

Die Gerätschaften zum Marmelade-Kochen hat jeder zuhause: Herd, Kochtopf, Kochlöffel, Marmeladengläser (man gebrauchte Gläser verwenden, die Menge sollte zwischen 100 Milliliter und 300 Milliliter liegen. Einzige Zutat ist Gelierzucker, ich empfehle den einfachen für die Verwendung 1:1.

Falls Ihnen der aktuelle Preis für die 500-Gramm-Schale zu hoch ist: An Marktständen oder direkt beim Erzeuger bekommen Sie in der Regel spätestens jetzt (Anfang bis Mitte Juni) die am Vortag geernteten Erdbeeren billiger. Meistens gibts eine ganze Stiege zum Sonderpreis. Das lohnt sich und hat den Vorteil, dass die Früchte nach einem Tag eher aromatischer geworden.

Früchte waschen, Grünzeug und evt. weiche Stellen entfernen. Früchte und Zucker abwiegen. Wenn einen Mixer besitzen können Sie die Früchte pürieren. Wenn nicht werfen Sie die ganzen Früchte in den Topf. In fünf Minuten Kochzeit werden die Früchte weich. Ich mag es sogar, wenn noch kleine Fruchtstückchen vorhanden sind.

Der beim Kochen entstehende Schaum wird abgeschöpft, aber nur, weil er beim Abgießen und Verschließen der Gläser hinderlich sein könnte. Der Schaum geliert genauso gut wie der Rest der Marmelade und schmeckt auch genauso gut: Sie können das Abgeschöpfte zum nächsten Frühstück auf den Tisch stellen und es wird ebenso viel Anklang finden.

Das Abgießen der Gläser ist einfach, wenn man bei der Auswahl auf einen Mindest-Durchmesser achtet. Wem das zu knifflig ist, der nimmt eine Schöpfkelle oder besorgt sich einen einen speziellen weiten Trichter. Nach dem luftdichten Verschließen mit dem Deckel kann man die Gläser auf den Kopf stellen – muss aber nicht: Das Abkühlen sorgt auch so dafür, dass der Deckel luftdicht schließt.

Kombinationen bringen neue Geschmackserlebnisse

Experimentieren macht Spass und der Vorteil bei Erdbeeren ist, dass sie heute relativ lange am Markt verfügbar sind: Also zum Beispiel dann, wenn Pfirsiche oder Feigen reif sind, mit denen man die Erdbeeren kombinieren kann. Spannend ist es, wenn man mit etwas kombiniert, das nicht nur süß ist (wie zum Beispiel Feigen) sondern auch Früchte mit etwas Säure dazu nimmt (wie Rhabarber).