Fruchtsaft aus fünf Früchten – selbstgemacht

Fruchtsaft aus fünf Früchten - konzentrierter Sommer-Geschmack.

Fruchtsaft aus fünf Früchten – konzentrierter Sommer-Geschmack.

Der Fruchtsaft aus fünf Früchten ist die ideale Basis für kühle Sommer-Getränke. Er bietet sich an, wenn man einen Garten hat, und nicht alles Obst selbst kaufen muss. Oder wenn man nette Menschen mit Garten kennt, die einen an der immer wiederüberraschenden Erntemenge des eigenen Gartens teilhaben lassen wolle.

Wie immer in einem ergiebigen Beeren-Sommer, versucht man ein Stück dieser Farbigkeit und Fruchtigkeit in ruhigere Zeiten hinüberzuretten. Mehr Aromen und eine bessere Verwertung der Früchteflut als mit diesem Fünf-Früchte-Saft scheint kaum möglich! (mehr …)

Kirschen-Pfannkuchen – in groß

Der Kirschenpfannkuchen sollte warm serviert werden mit Vanille-Eis.

Der Kirschenpfannkuchen sollte warm serviert werden mit Vanille-Eis.

Süße Pfannkuchen gehören bei uns zu den schnellen Süßspeisen, die spontan ja nach verfügbarem Obst auf den Speiseplan kommen. Bevorzugt auch bei Zeitmangel, weil es so schön schnell geht. Eine andere Variante, die etwas aufwändiger ist, braucht etwas mehr Zeit, gibt aber als Mittagessen für die ganze Familie auch deutlich mehr her: Kirschenpfannkuchen vom Blech.

Die Zubereitung geht so schnell, wie das Teig anrühren – damit hat es sich dann ja schon fast. Etwas knifflig kann es sein, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen: Nimmt man den Blech-Pfannkuchen zu früh aus dem Ofen, ist er etwas bleich. Und beim Aufrollen der Teigmasse bricht er dann leicht. Geht man auf Nummer sicher, ist er vielleicht auf der Unterseite schon zu dunkel.

Am leckersten werden diese Blech-Pfannkuchen mit frischen entsteinten Kirschen.

Am leckersten werden diese Blech-Pfannkuchen mit frischen entsteinten Kirschen.

Die Zutaten:

– 4 Eier
– 200 ml Milch
– 4 EL Zucker
– 7 bis 8 EL Mehl
– 2 EL Wasser
– eineinhalb bis zwei Pfund Kirchen oder ein Glas mit 720 ml
– Fett für das Backglech
– Vanille-Eis

Wichtig ist das heiße, eingeölte Backpapier, damit der Teig nicht festbackt.

Wichtig ist das heiße, eingeölte Backpapier, damit der Teig nicht festbackt.

Die Zubereitung:

Ein Backpapier in der entsprechenden Größe zuschneiden, auf das Backblech legen und mit Öl einpinseln. Das Papier beschweren (ich nehme ein Messer rechts und links), damit es sich nicht aufrollt oder vom Gebläse bei Umluft weg gepustet wird. Dann in den Backofen und Vorheizen auf 180 Grad.

Wieviele Kirschen man auf dem Blech verteilt ist Geschmackssache.

Wieviele Kirschen man auf dem Blech verteilt ist Geschmackssache.

Eier und Milch schaumig schlagen, dann die restlichen Zutaten zufüge. Die Kirschen entsteinen (wenn man das Ausspucken bei Tisch vermeiden will). Oder die Kirschen aus dem Glas abgießen und abtropfen lassen.

Für das Aufrollen des Kirschen-Pfannkuchens ist es wichtig, dass das Backpapier etwas übersteht.

Für das Aufrollen des Kirschen-Pfannkuchens ist es wichtig, dass das Backpapier etwas übersteht.

Jetzt geht es flott: Das heiße Backblech mit dem Papier aus dem Ofen nehmen, die Gewichte zum Beschweren entfernen, den Teig darauf gießen. Dann die Kirschen im Teig verteilen. Gleich wieder in den heißen Backofen und 12 Minuten backen.

Die Pfannkuchenrolle sollte nicht zu weich und nicht zu dunkel sein, damit sie beim Aufrollen nicht zerbricht.

Die Pfannkuchenrolle sollte nicht zu weich und nicht zu dunkel sein, damit sie beim Aufrollen nicht zerbricht.

Den fertigen Kirschen-Pfannkuchen mit dem Blech aus dem Ofen nehmen und die Lange Seite des Backpapiers vorsichtig anheben und den Pfannkuchen vorsichtig aufrollen. Die Rolle in Scheiben schneiden und noch warm mit Vanille-Eis servieren.

Puderzucker: Kein Muss, aber optisch ganz nett.

Puderzucker: Kein Muss, aber optisch ganz nett.

Wenn die Kirschen gut abgetropft sind, hält der Teig später besser.

Wenn die Kirschen gut abgetropft sind, hält der Teig später besser.

Der Blechpfannkuchen geht durchaus als Mittagessen für die ganze Familie durch.

Der Blechpfannkuchen geht durchaus als Mittagessen für die ganze Familie durch.

Schwarzwälder Kirschen – ein Loblied auf die Sommerfrüchte

Pancakes mit heißen Kirschen

Kirschen als konservierte Sommerfrüchte haben einen eher verhaltenen Charme: Das Einmachen gilt als etwas mühselige und unattraktive Arbeit im Haushalt – aber die Kirschen will in der kalten Jahreszeit natürlich jeder genießen. Spätestens in dieser Zeit des Jahres gehen zumindest unsere Vorräte an eingelegten Süßkirschen meistens zu Ende. Grund genug, die letzten des Jahrgangs 2015 noch einmal zu würdigen, zum Beispiel mit Pancakes mit heißen Kirschen.

Immer wenn man bei Rezepten nach Kirschen sucht, stößt man unvermeidlich auf den Begriff ‚Schwarzwälder Kirsch‘. Damit ist meistens die weltbekannte Torte gemeint. Oft genug aber sind es mehr oder weniger gelungene und originelle Abwandlungen der Idee, die Kirschen mit einem Schuss Alkohol und den typischen Zutaten Schokolade und Sahne zu verarbeiten. Vielleicht soll diese Aufwertung attraktiv erscheinen, weil die Kirschen – irgendwo in Europa erzeugt und als Konserve verschickt – nicht immer so toll schmecken.

Pancakes mit heißen Kirschen

Wer weiß (und schätzt) was er im letzten Sommer gekauft oder gepflückt und eingelegt hat, der kann die Kirsche meistens auch so in den Mittelpunkt stellen. Zum Beispiel in einer Süßspeise mit Waffeln oder – noch schneller und noch einfacher – mit Pancakes.

In diesem Rezept erscheint mir Pancakes etwas treffender als Pfannkuchen, denn im Gegensatz zu deutschen Variante, die dünn und tellergroß ist, ist der amerikanische, vom Backpulver getriebene Pancake eher kompakt und etwas dicker, fluffiger. Die dickere Teigmasse passt meines Erachtens besser zu den prallen Früchten, als die dünne deutsche Version, aber das ist Geschmackssache. Natürlich lassen sich auch klassische Kirsch-Pfannkuchen erzeugen, was Ungeübten aber etwas Geschick beim Wenden abverlangt.

Pancakes mit heißen Kirschen

Für die Pancakes nimmt man auf 200 Gramm Mehl einen Teelöffel Backpulver, ein großes Ei, eine Tüte Vanillezucker und so viel Milch, dass daraus eine cremige Masse entsteht. Fluffiger wird das Ergebnis, wenn man vor dem Verrühren aller Zutaten das Ei trennt und das Eiweiß steif schlägt. Dann wird es erst zum Schluss untergehoben.

In den Staaten gibt es dazu oft den unvermeidlichen Ahorn-Sirup, es passen aber alle Arten von Früchten dazu, vorzugsweise so zubereitet, dass etwas Flüssigkeit dabei ist.

Die Kirschen werden abgegossen, der Saft nicht (!) weggeschüttet. Aus dem Rest kann man später auch Saftschorle machen. In einem Topf etwas Zucker karamelisieren, mit etwas Kirschsaft ablöschen und – wers mag – einen Schuss Schwarzwälder Kirsch zugeben (oder einen anderen Obstschnaps). Dann kommen die Kirschen hinzu. Mit einigen Esslöffeln des Fruchtsaftes rührt man einen Esslöffel Stärke glatt und gibt das zu den kochenden Kirschen. Fertig.

Wer sich jetzt den Kopf zerbricht, findet sicher rasche eine Möglichkeit, auch noch Bitter-Schokolade und Sahne in dem Gericht unterzubringen. Aber bis dahin ist es eine konservierte Köstlichkeit, die mit ganz wenigen Zutaten auskommt, und in der Regel hat man alle zuhause.

Das Gericht kann man als Süßspeise für ein vollwertiges Mittagessen zubereiten oder als Dessert.