Eigene Pfirsiche im Hitzesommer

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Die große Hitze und Trockenheit bei uns im Südwesten mag den Landwirten zu schaffen machen und vielen Produkten schaden. Unsere kleinen Pfirsichbäume scheinen sich dagegen über die südlichen Verhältnisse zu freuen. Auch wenn man den Eindruck hat, außer dem Stein kann da nicht mehr viel dran sein: Sie schmecken hocharomatisch und sind (relativ) saftig.

Derweil klagen die Landwirte natürlich in vielen Bereichen, lediglich die Winzer scheinen ganz zufrieden zu sein.

Frischer Spinat: passt auch in die schnelle Küche und ist superlecker

Frischer Spinat - testschmecker tv

Frisches Gemüse geht auch einfach: Ein Pfund Spinatblätter in ein mit kaltem Wasser gefülltes Spülbecken geben, die Stängel abzupfen und die Blätter danach kurz abschütteln. Dann zu etwas in Olivenöl erhitztem Knoblauch dazugeben, etwas Salz dazu – und nach zwei Minuten hat man leckeren Spinat.passt auch in die schnelle Küche

Das beste Argument für frischen Spinat: Er lässt sich in der Zeit zubereiten, die der Tiefkühl-Spinat schon zum Auftauen braucht. Selbst Waschen und Abzupfen (also der eher nervige Teil der Zubereitung) gehen relativ flott vonstatten. Auch bei Gewürzen kann man wenig falsch machen: Normalerweise wird als Gewürz zum Spinat Muskatnuss empfohlen, möglichst frisch auf der Muskatreibe gerieben. Ich bevorzuge in den meisten Spinatrezepten eine leichte Knoblauchnote.

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Hmmmm, lecker bio: E10

Was steht denn diese Woche auf dem Bio-Speisezettel des Testschmecker? Klar: E10. Kommt man ja nicht dran vorbei.

Nachdem ich zu Beginn dieser Woche die schwache Hoffnung hatte, dass das Ganze wieder abgeblasen wird, zeigte der sogenannte Benzin-Gipfel, dass man den Verbraucher mit Sturheit zum Einlenken bewegen möchte.

Interessant sind vor allem die kleinen Details am Rande der Benzindiskussion: Ein Minister, der im Fernsehen gerade erst beteuert hatte, dass damit nicht weltweit Agrarflächen für Lebensmittel aus dem Verkehr gezogen werden, sondern in Deutschland produziert wird. Tags darauf versicherte eine Sprecherin des Ministeriums in meiner Tageszeitung, dass man dank der Zertifikate zurückverfolgen kann, ob in Brasilien oder Indonesien auch wirklich biologisch erzeugt werde und „die hohe ökologische Qualität (haben), die die EU-Verordnungen vorschreiben”.

Auf der Ministeriumswebsite heißt es:

Um die Umweltverträglichkeit von Biokraftstoffen zu gewährleisten, hat die Bundesregierung eine Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung erlassen. Danach gelten Biokraftstoffe nur dann als nachhaltig hergestellt, wenn sie – unter Einbeziehung der gesamten Herstellungs- und Lieferkette – im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen mindestens 35 % an Treibhausgasen einsparen. Des Weiteren dürfen zum Anbau der Pflanzen für die Biokraftstoffherstellung keine Flächen mit hohem Kohlenstoffgehalt oder mit hoher biologischer Vielfalt genutzt werden. Biokraftstoffe, die diese Nachhaltigkeitsstandards nicht einhalten, können weder steuerlich begünstigt noch auf die zu erfüllende Biokraftstoffquote angerechnet werden.

Nur mal am Rande angemerkt: Der sogenannte Biokraftstoff trägt das ”bio” im Namen wegen des Bezugs zur Biomasse: Nach meiner Kenntnis wird er nicht biologisch erzeugt, angesichts der Auswirkungen dieser Art der Kraftstofferzeugung gerade auch in weniger entwickelten Ländern sollte man diesen „Bio-Anteil” von seiner Speisekarte seinem Einkaufszettel streichen.

Heldenmarkt: Shoppen für Weltverbesserer

Heldenmarkt in Berlin

Und wo kann eine Veranstaltung mit dem diesem eher unbescheidenen Titel wohl am ehesten stattfinden? Ganz genau: in Berlin. Am 26. und 27. März gehts in unserer Hauptstadt beim Heldenmarkt um „verantwortungsvollen Konsum, Genuss und Freude an ästhetischer und technischer Kreativität im Alltag”.

Für fünf Euro Eintritt bekommt man Hilfestellung auf der Suche nach einem nachhaltigeren Lebensstil:

Auf 2000 Quadratmetern präsentieren rund 100 Aussteller schöne, ungewöhnliche Produkte aus ausgefallenen Materialien. Sie zeigen innovative energieeffiziente Technik und informieren über Ressourcen schonende Produktion und fairen Handel. Vorträge bieten Informationen zu verschiedensten Aspekten nachhaltiger Lebensweise. Bio-Catering sorgt für leckeres Essen, Berliner DJs untermalen die entspannte Atmosphäre, und für Kinder gibt es eigene Angebote.

Eine Ausstellerliste konnte ich auf der Website leider noch nicht entdecken, aber wer in der Nähe ist, der hat seine fünf Euro für den Eintritt wahrscheinlich gut angelegt.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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