Foto-Stories auf Instagram für Food-Blogger

7. August 2018 | Fotos, Instagram-Tipps, Soziale Medien | 0 Kommentare

Foto-Stories für Food-Bloggert: Rezepte sind nur eine Möglichkeit

Foto-Stories für Food-Bloggert: Rezepte sind nur eine Möglichkeit

Foto-Stories auf Instagram haben ihren unbestrittenen Wert – für alle Instagramer. Foto-Stories fesseln Deine Besucher. Sie erhöhen die Aufenthaltsdauer Deiner Besucher in Deinem Account, was dazu führt, dass Dein Account besser bewertet wird und mehr Menschen gezeigt wird. Und schließlich vermitteln sie auch viele wichtige Infos, die Du in Deinem Instagram-Account gar nicht unterbringst. Mit diesen Tipps kommst Du zu ansprechenden Stories, die mehr Besucher zu Deinem Account oder auch zu Deiner Webseite führen.

Denn die Plattform ist ja in erster Linie ein Schauplatz für schöne Bilder. Nun produzierst Du aber oft viele mehr Fotos, als Du in Deinem Blog oder auf Instagram zeigen kannst. Einblicke hinter die Kulissen eines Food-Blogs, zum Beispiel. Aber angesichts der sehr gut gestalteten Food-Bilder auf Deinem Account willst Du diese Bilder lieber nicht posten. Genauso geht es Dir wahrscheinlich mit anderen Fotos, die eher am Rande mit Deinen tollen Gerichten zu tun haben.

Videos müssen es durchaus nicht immer sein. Meiner Auffassung nach sind wenige gute Video-Stories das Salz in der Suppe, viele wackelige und weniger gute Videos der Sache eher abträglich. Aber Fotos gibt es für Food-Blogger ja meistens im Überschuss.

Welche Foto-Stories für Food-Blogger?

Die Frage ist also, was solltest Du Deinen Instagram Followern noch zeigen in Deinen Foto-Stories? Angesichts des klaren Publikums-Lieblings mit den bewegten Bildern müsste die Antwort heißen: Videos. Aber der Aufwand für gute Videos ist nun mal ungleich höher, als der für gute Fotos. Und weil ich als Journalist den Wert von Bildergeschichten mit Fotos noch immer sehr hoch einschätze, gibt es hier meine drei Tipps für gute Food-Stories.

Ob Du dabei mit dem Smartphone aktiv bist oder mit einer „richtigen” Kamera, spielt dabei keine Rolle (das ist meine „Küchen-Kamera„). Im Zweifelsfall finde ich es besser und einfacher, Bilder am Desktop-Rechner zu bearbeiten.

Zeige Deine Rezepte

Das klingt vielleicht etwas banal, ist es aber in meinen Augen nicht. Einen guten Blogpost mit Rezept und verschiedenen Fotos in eine gute Foto-Story umzuwandeln ist durchaus anspruchsvoll. Wichtig sind zum Beispiel gute Aufnahmen aus allen Stadien der Zubereitung. Diese Aufnahmen werden meist nicht auf Instagram veröffentlicht, sondern höchstens im Blog. Denn Instagram ist ja mehr zu einem Wettbewerb ums schönste Bild geworden und das ist ja nun mal das Bild vom fertigen Gericht.

Und weil Du fürs Blog sehr wahrscheinlich im Querformat fotografierst, ist das schon der erste Schritt der Vorbereitung. mache gute Hochformat-Fotos von den wichtigsten Stadien der Zubereitung. Setze Texte mit kurzen Anleitungen und / oder den gerade im Bild benötigten Zutaten ein. Einen sparsamen Umgang mit guten Bildern erreichst Du hier, wenn Du von einem Bild zum nächsten den Bild-Hintergrund belässt und nur sukzessive neuen Text dazu nimmst.

Und schließlich kannst Du das grundsätzlich höhere Engagement Deiner Besucher bei den Stories dadurch nutzen, dass Du einen sogenannten Call-to-action einbaust: Eine Abstimmung, eine Bewertung, eine einfache Frage etc.

Wirf einen Blick hinter die Kulissen

Die englische Bezeichnung für einen Blick hinter die Kulissen (behind the scenes – kurz: BTS) klingt etwas griffiger, findet ihr nicht? Hier kannst Du zeigen, wie es in Deiner Küche zugeht. Aber es müssen nicht immer die top gestylten Fotos sein.

Weil wir ja alle in der Küche ziemlich perfekt erscheinen wollen, ist eine der beliebtesten BTS-Sparten sicher eher abschreckend. Es ist die mit den Stichwörtern Pleiten, Pech und Pannen.  „Dem geht also auch mal was daneben”, denken sich viele bei offenherzig eingestandenen Fehlversuchen. Und das ist beruhigend für Deine Follower, die ja oft nur Deine Schokoladeseite kannten. Also habe keine Scheu davor, auch das heruntergefallen Ei zu zeigen, den angebrannten Pfannkuchen oder das optisch katastrophale Soufflé. Solange Du das nicht zu Deinem Markenzeichen machst, ist alles gut. Und Deine Follower sind vielleicht kritisch, aber meistens nicht unfreundlich.

Werde Persönlich

Es geht offensichtlich den meisten von uns so, dass wir uns nicht für wirklich gute Selbstdarsteller halten. Deshalb tauchen wir auf den Bildern unseres Instagram-Accounts meistens nicht auf. So viele schöne Fotos von meinen Gerichten, und dann ich mittendrin? Das passt doch nicht ins Erscheinungsbild. Deine Besucher sehen das in der Regel wohl anders. Wenn Du nicht gerade ein ausgesprochener Poser bist und Dich total übertrieben in Szene setzt, freuen sich die meisten über Dein Selbstbildnis.

Mir geht es ehrlich gesagt auch so, dass ich gerne wissen möchte, wer jetzt genau hinter den tollen Rezepten und Bildern steckt. Aber dann kein Foto des Bloggers oder der Bloggerin finde. Man macht sich eben gerne ein Bild von seinen Mitmenschen, da ist auch nichts verkehrt dran.

Also tu ihnen doch den Gefallen: Statt in Deinem Instagram-Feed erscheinst Du zuerst mal in einer Story. Drück die Kamera oder das Smartphone Freund / Freundin / Familienangehörigen in die Hand, und hübsche nicht allzu viel auf an den Fotos. Und dann warte mal, ob Reaktionen kommen. Selbst wenn keine kommen weißt Du dann doch immerhin, dass es an einem Bild von Dir nichts auszusetzen gibt.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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