Inspiration für Dein Food Blog finden

15. März 2019 | Allgemein | 0 Kommentare

Inspiration für Dein Food Blog: Der Lesezeichen-Trick

Inspiration für Dein Food Blog: Der Lesezeichen-Trick

Inspiration für ein Food Blog ist wichtig: Keiner von uns könnte sein Food Blog betreiben, ohne Anregungen von außen. Und die gibt es ja reichlich. In Magazinen,  bei anderen Food Blogs, aber auch in Restaurants, Shops, bei Freunden kannst Du Dir Inspiration holen. Dennoch gibt es bei jedem Food Blogger Zeiten, in denen der Kopf leer ist und eine Idee für den nächsten Beitrag fehlt. Damit Du schnell und dauerhaft zu neuen Anregungen kommst, dafür kann schon ein ganz einfacher Trick sorgen. Ich nutze den fast wöchentlich für meinen Instagram Account testschmecker

Die Suche nach neuen Ideen für Blogbeiträge hängt ja nicht etwa an Einfallslosigkeit. Jeder Food Blogger hat eine Liste – schriftlich oder im Kopf – mit neuen Ideen, damit ihm eben genau das nicht passiert. Dummerweise ist so eine Ideensammlung eben nur eine Ideensammlung. Und wenn wir unser Blog in Kategorien eingeteilt haben, dann fehlt uns oft genug nicht einfach eine Idee, sondern eine Idee für genau diesen Themenbereich, den wir jetzt bedienen wollen.

Ob das nun Rezeptkategorien sind oder eher allgemeine Kategorien, wie Lifestyle, Reisen, Fotografieren, Instagram etc. ist dabei eher zweitrangig. Schlimm ist der Moment der Erkenntnis der Ideenlosigkeit. Und das was danach als Suche folgt.

Ideen-Nachschub ist gefragt

Dabei helfen ältere Themenideen oft auch nicht weiter. Meine tollsten Rezepte aus den Wintermonaten passen jetzt vielleicht nicht mehr, wenn schon der Bärlauch sprießt. Und ein Artikel über Geschirr oder Zubereitungsmethoden ist vielleicht nach meinem aktuellen Eindruck schon wieder überholt.

Ich brauche also nicht nur Inspiration allgemeiner Art, sondern aktuelle Ideen. Möglichst welche, die auch einen Trend oder Zeitgeist erkennen lassen. Und die sich vielleicht sogar schon bewährt haben. Wo könnte ich die besser bekommen, als bei anderen Blogs. Bevor es zu Missverständnissen kommt: Ich rede von Anregung, Inspiration. Nicht davon, etwas zu kopieren (was ein absolutes Tabu ist).

Inspiration aus anderen Food Blogs

Vor gar nicht langer Zeit waren RSS-Reader ziemlich verbreitet. Die smarten Programm sammelten die aktuellsten Beiträge anderer Blogs (oder genereller Webseiten) und präsentierten mir quasi eine Art Inhaltsverzeichnis. Oft schon mit einer Layoutvorschau und Bildern.

Aber erstens haben sich diese RSS-Reader nicht durchgesetzt und viele Blogbetreiber haben aus unerfindlichen Gründen heute keinen RSS-Feed mehr. Wenn nur einer der Blogs, bei denen ich Inspiration finde, nicht funktioniert, ist das System nicht mehr reizvoll.

Hinzu kommt, dass ein Teil der Blog-Aufgaben heute von Sozialen Medien übernommen wird. Der Blogpost behandelt ein ausführliches Rezept, das schnelle Bild vom Mittagessen landet auf Instagram, eine persönliche Anmerkung eher auf Facebook. Und die lassen sich in RSS-Readern nicht verfolgen. Jede Seite meiner Inspirations-Quellen einzeln aufzurufen ist aber zu aufwändig.

Der Lesezeichen-Trick

Meine Quellen der Inspiration sind jederzeit verfügbar. Sie liefern nicht nur jahreszeitliche passenden Anregungen, sie lassen auch Trends erkennen, sind tagesaktuell und optisch sehr ansprechend.  Sie befinden sich in meinem Lesezeichen-Ordern und werden mir mit einem kleinen Trick auf einen Blick präsentiert.

Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Stelle Deine 5 oder 10 besten Food-Blogs. Das sind diejenigen, die recht oft aktualisiert werden, denn ein Beitrag im Monat hilft Dir kaum weiter. Es sind diejenigen, die auch eine eigene Handschrift haben, etwas ganz individuelles. Also am besten auch keine reinen Rezeptesammlungen.
  2. In Deinem Browser legst Du einen neuen Lesezeichen-Ordner an. Ich nenne meinen „Foodies“. Dann rufst Du das erste Blog (oder eine Magazinseite) auf, wählst Lesezeichen hinzufügen und wählst Deinen Foodie-Ordner.
  3. Im nächsten Schritt klickst auf den sicher vorhandenen Link zur Instagram-Seite und wählst „in einem neuen Tab öffnen“ (in Safari ist das ein Mausklick mit gedrückter Command-Taste). Auch hier klickst Du auf Lesezeichen hinzufügen und wählst (den jetzt schon voreingestellten) Ordner „Foodies. Ich mache das noch mit der dazu gehörenden Facebook-Seite, Du kannst bei Bedarf auch noch Pinterest hinzufügen. Aber ich finde die dortige Darstellung nicht so geeignet für eine aktuelle Übersicht.
  4.  Das machst Du nun für die restlichen von Dir ausgewählten inspirierenden Blogs. Dann solltest Du mindestens 15 Seiten in Deinem Lesezeichen-Ordner „Foodies” haben. Und in Deinem Browser sind jetzt 15 Tabs geöffnet.
  5. Wenn Du auf der Suche nach Inspiration bist, dann gehst Du zu Deinem Lesezeichen-Menü, wählst Deinen Foodie-Ordner aus und klickst auf den untersten Link, der da heißt „In neuen Tabs öffnen”. Der erste Tab stellt die erste Blog-Seite dar. Dort sollten die neuesten Beiträge schon zu sehen sein. Vielleicht scrollst Du ein kurzes Stück nach unten, vielleicht klickst Du auch einen Artikel an. Mit Befehlstaste W schließt Du diesen Tab. Noch 14 vor Dir…

Neue Eindrücke per Express

Das Verfahren ist für mich wenig zeitaufwändig. In wenigen Minuten habe ich eine sehr aktuelle Übersicht über neue Beiträge, über jahreszeitlich passende Infos, vielleicht erkenne ich sogar neue Trends. Mit den Fingern auf der Tastatur schließe ich einen Tab nach dem anderen.

Ich lese die Blogs und Beiträge nur in Ausnahmefällen. Es geht mir ja nicht darum, etwas abzukupfern. Vielmehr sammle ich lediglich Ideen – möglichst aktuelle Ideen. Dazu reicht oft schon die Überschrift und ein Bild. Manchmal finde ich bei so einer Express-Übersicht auch eine Anregung für die Gestaltung meines Blogs. Zum Beispiel dafür, wie Besucher schneller ans Ziel kommen, sich leichter orientieren können. Oder neue Bildideen und Perspektiven.

Die Mischung machts

Meine Sammlung beherbergt einige persönliche Klassiker, das sind Blogs, denen ich schon seit Jahren folge. Es kommen aber auch regelmäßig neue dazu, dafür verschwinden andere. Es sind wenige Magazine, auch Kundenmagazine dabei, und etliche englischsprachige Blogs. (Du siehst schon, ich finde meine Inspiration bei mehr als fünf Blogs.)

Ich habe keine Probleme mit einer großen Zahl von geöffneten Tabs in meinem Browser. Die meisten Anregungen bekomme ich von guten und übersichtlich gestalteten Eingangsseiten mit mehreren Einträgen. Die jeweiligen Einzel-Seiten empfinde ich als weniger ergiebig. Die Instagram-Seiten dagegen mit meistens neun Bildquadraten auf einen Blick zeigen oft eine interessante Mischung und sind deswegen auch Inspiration für mich, von eintönigen Darstellungen abzukommen.

Und weil ich neben den Rezepte auch regelmäßig Artikel übers Bloggen, Fotografieren und Schreiben verfasse, bediene ich mich auf der Suche nach Inspiration manchmal auch an meinem Journal.

Inspiration findet man manchmal auch in Blogs benachbarter Themenbereiche.

Inspiration findet man manchmal auch in Blogs benachbarter Themenbereiche.

Alternativen?

Alle anderen Methoden, zum Beispiel Facebookseiten durchzugehen oder Youtube-Kanäle haben bei mir ebenso wenig funktioniert, wie das massenhafte Abonnieren von Newslettern. Ich liebe Print-Magazine, aber für diesen Zweck sind sie nicht geeignet. Der Lesezeichen-Trick ist sicher keine Methode für jeden Tag. Wer das jeden Tag macht, der hat vielleicht ein generelles Problem.

Aber es ist eine gute Methode, um alle ein oder zwei Wochen einen aktuellen Überblick und ziemlich viele Anregungen zu erhalten.

Wo erhältst Du Deine Anregungen, woher kommen bei Dir neue Ideen? Schreib mir in den Kommentaren, wenn Du andere Tipps hast.

PS: Lesezeichen-Ordner gibt es nach meinem Wissen in allen gängigen Browsern. Im Internet Explorer (Favoriten, in Registerkartengruppen öffnen), Firefox (Lesezeichen Ordner, alle in Tabs öffnen), Chrome (etwas umständlicher: Lesezeichen-Menü, Ordner öffnen, alle Lesezeichen markieren und dann mit Rechtsklick „alle Lesezeichen öffnen“).

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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