Mein Ratatouille-Rezept: der Sommer-Gemüse-Klassiker

11. August 2020 | Obst & Gemüse, Rezepte, Vegetarisch | 1 Kommentar

Ratatouille: der französische Gemüse-Klassiker bringt die Farben und Aromen des Sommers auf den Teller.

Ratatouille: der französische Gemüse-Klassiker bringt die Farben und Aromen des Sommers auf den Teller.

Ratatouille ist für mich der Sommer-Gemüse-Klassiker. Der klassische provenzalische Gemüse-Eintopf steht nicht nur bei den Franzosen hoch im Kurs. Neben einem guten Olivenöl und ein paar Kräutern (Rosmarin, Thymian, Basilikum) und Knoblauch braucht man vor allem die klassischen Sommergemüse-Sorten, die es jetzt im Überfluss gibt. Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten sowie Zwiebeln und Knoblauch bringen die ganze Vielfalt der Sommer-Aromen auf den Teller.

Und weil dieser Gemüse-Eintopf fast nur aus Gemüse besteht hat er auch relativ wenige Kalorien. Das ideale Sommergericht zum Abnehmen also, wenn reichlich Pasta und Gegrilltes ihre Spuren hinterlassen. Wer die Kohlehydrate des Baguettes einsparen möchte, der kann gebratenen Fisch oder scharfe Würste wie Merguez dazu essen. Kartoffeln sind aus meiner Sicht etwas zu deutsch für dieses Gericht (zumindest im Sommer), aber ein gut abgeschmecktes Couscous finde ich eine gute Ergänzung. Aber auch das Gemüse-Gericht pur zu genießen ist nicht verkehrt. Die Zubereitungszeit ist mit etwa 20 bis 30 Minuten sehr überschaubar und klassische Küchenfertigkeiten braucht man kaum: Schnippeln und Braten, das wars schon.

Ich finde, der Gemüseeintopf ist auch ohne die Gestaltung durch geschichtetes Gemüse ein optischer Genuss.

Ich finde, der Gemüseeintopf ist auch ohne die Gestaltung durch geschichtetes Gemüse ein optischer Genuss.

Gemüsegericht mit Variationen

Reizvoll an diesem Gemüsegericht ist auch, dass man immer wieder kleine Abwandlungen vornehmen kann. So habe ich in die Winter-Variante auch schon Kartoffeln mit hereingenommen. Und die klassische Würzung mit Chilischoten habe ich mittlerweile durch Sriracha ersetzt, eine scharfe Chilisauce die man heute in fast jedem Supermarkt erhält und die praktischer für die Dosierung der Schärfe ist.

Frischer als jetzt findet man die Ratatouille-Zutaten nicht.

Frischer als jetzt findet man die Ratatouille-Zutaten nicht.

Eine Hand voll Kräuter macht sich bei diesem mediterranen Sommergemüse besonders gut.

Eine Hand voll Kräuter macht sich bei diesem mediterranen Sommergemüse besonders gut.

Ratatouille-Rezept

Zutaten:
– rote und gelbe Paprikaschoten
– zwei Zucchini
– eine Aubergine
– sechs Tomaten
– 2 bis 3 Zehen Knoblauch
– Srirache
– 1 EL Tomatenmark
– etwas Gemüsebrühe
– Rosmarin, Thymian, Basilikum

Zuerst schäle ich die Paprikaschoten. Die Haut von Nachtschattengewächsen wie Tomaten und eben auch Paprika ist für den Menschen unverdaulich. Manchen bereitet sie auch Probleme oder sie mögen die Hautstückchen im Essen einfach nicht. Bei Tomaten bin ich da toleranter (da ist das Schälen auch mühsamer). Aber Paprika schäle ich mit diesem Schäler (es gibt noch ein baugleiches Modell von WMF). Kleingeschnippelt werden die Paprika mit frisch geschnittenen Gemüsezwiebeln in einem Schmortopf mit Olivenöl angebraten. Die Hitze nicht auf ganz groß stellen, sonst verbrutzelt das oder das Olivenöl wird zu heiß.

Schnippeln, schneiden, wenig kochen: Das Gemüse solle nicht zu weich werden.

Schnippeln, schneiden, wenig kochen: Das Gemüse solle nicht zu weich werden.

Danach kommen geschnittene Zucchini und Auberginen dazu, dann der Knoblauch, Salz und Pfeffer. Bevor das Gemüse zu weich wird, lösche ich mit Gemüsebrühe ab und rühre das Tomatenmark unter. Zum Schluss noch die Kräuter dazu und einmal durchgemischt. erst ganz zum Schluss kommen die ebenfalls klein geschnittenen Tomaten dazu. Noch einmal kräftig aufkochen und alles gut durchmischen, dann mache ich den Deckel drauf und lasse den Topf noch ein paar Minuten stehen. Das genügt in meinen Augen für die Tomaten.

Ratatouille ist frisch aus dem Topf ein Genuss, gehört aber erstaunlicherweise zu den wenigen Essen, die (vor allem an heißen Tagen) ebenso gut abends noch kalt gegegessen werden können. Auch aufwärmen und am nächsten Tag als Beilage verwenden (zu Fisch) ist eine gute Idee. Besonders lecker finde ich es, den Rest für dieses Rezept zu verwenden: Merguez Fleischbällchen zur Pasta.

Reste? Ratatouille kann man gut kalt oder aufgewärmt essen. Oder ein köstliches Pasta-Gericht zum Beispiel mit Merguez daraus zaubern.

Reste? Ratatouille kann man gut kalt oder aufgewärmt essen. Oder ein köstliches Pasta-Gericht zum Beispiel mit Merguez daraus zaubern.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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