Knackig zum Kabbern: Huober Bio-Brezeln

Salzbrezelchen

Woher kommt eigentlich der Ausdruck aufgebrezelt? Egal: Von diesem kleinen Laugengebäck des schwäbischen Herstellers Huober bestimmt nicht. Andere machen knalligere Packungen, kleinere Packungsgrößen, größere Bio-Aufdrucke und dazu solche unnützen Zugaben wie Aroma und / oder Sesam.

Die Huober-Brezeln in der 175-Gramm-Packung für 0,99 € gehen fast schon als Normalware durch – abgesehen vom kleinen EU-Bio-Zeichen auf der Vorderseite. Die Brezeln aus Weizenmehl (aber kein 405er sondern 550er, das wir zum Beispiel auch gerne für Brot nehmen) haben außer Palmfett, Salz, Gerstenmalzextrakt und Hefe nur noch die Brezellauge in der Zutatenliste. Sie sind schön knusprig, haben nicht übermäßig viel Salz und den typisch-schwäbischen Laugengeschmack.

Ideal als kalorienarmes Knabbergebäck am Abend zum Rotwein.

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Alnatura Schoko-Reis-Waffeln: knackig und zartbitter

Schoko-Reiswaffeln

Schoko-Reiswaffeln sind praktisch: Ein leckeres Dessert oder ein kleiner Imbiss, feiner Schokoladengeschmack und doch verhältnismäßig wenige Kalorien, weil ja in der Hauptsache aus gepufftem Reis bestehend. Diese beiden sind meine Favoriten, erhältlich im DM-Markt für 1,25 €, sechs Waffeln, insgesamt 100 g.

Die Alnatura Schoko-Reis-Waffeln gibt es mit Zartbitter und Vollmilch-Schokolade, letztere sind mein Favorit und – wenn man Glück hat und der DM-Markt gut sortiert ist – auch mit Orangengeschmack zu haben.

Die Waffeln sind immer knusprig und bleiben auch bei geöffneter Packung in der Regel für ein paar Tage so. Der Zartbitter Geschmack prädestiniert die Waffeln in meinen Augen als idealen Begleiter zum Espresso nach dem Essen. Die Variante mit Orangengeschmack ist vielleicht nicht jedermanns Sache, zumal dieses Orangenaroma von Fall zu Fall als etwas „scharf“ durchschmeckt. Das ändert aber nichts an meiner Empfehlung.

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Bio-Käse-Vesper mit Finn-Brötchen: schnell und einfach

Deftiges Käse-Vesper

A Brotzeit, wie der Bayer sagt. In Baden heißt es z’Nüne, und im Schwäbischen ist es ein Vesper. Schnell muss es gehen, einfach sein und möglichst alles dazu sollte greifbar sein. Aber soll es auch bio sein?

Im Supermarkt gibt es kaum Biobrote, aber eine Alternative, die lange frisch halten soll und praktisch portioniert ist: Finn-Brötchen (4 Stück im Doppelpack für 0,89 €) heißen die dunklen Rundlinge und sehen aus wie, naja, eben wie alternative Hamburger.

Im Geschmackstest zeigt das Finn-Brötchen Schwächen: Mit und ohne Einsatz des Toaster, für den die vorgeschnittenen Hälften gedacht sind, wirkt das ganze etwas trocken. Eine wirkliche Kruste hat das Brötchen auch nicht, der Geschmack ist etwas säuerlich wie bei dunklen Roggenvollkornbroten üblich.

Seinen Charme entfaltet das „Bio-Roggenmisch-Toastbrötchen“ in der Handhabung: Tüte auf, rein in den Toaster, Bio-Margarine (250 g von REWE für 0,99 €) und Bio-Käse aus dem Kühlschrank (Bio-Goude von Edeka für 1,79 €), etwas Bio-Ketchup und ein Salatblatt oder eine Bio-Senfgurke dazu – et voilà: Ein Bio-Imbiss, der schmeckt und bei dem dann auch die Konsistenz aller Zutaten sich zu einem genussvollen Ganzen vermengt.

Im Gesamturteil also mit den entsprechenden Zutaten durchaus brauchbar und schmackhaft. Auch die Zutatenliste des Brötchens hält keine Überraschungen bereit: Roggenvollkornmehl und Roggenvollkornflocken in der Hauptsache, dazu Weizenmehl und andere unverdächtige Bio-Zutaten.

In einer Doppel-Packung sind immer jeweils zwei Brötchen. Wenn man das erste aus einer Hälfte aufgebraucht hat, ist der Portionierungsvorteil quasi dahin, das zweite sollte dann rasch verbraucht werden.

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