Verführerisch vegetarisch

Verführerisch vegetarischVerführerisch vegetarisch – Gemüsegenuss für jeden Tag Die Zahl der vegetarischen Kochbuch-Neuerscheinungen ist Legion. Manchmal denke ich, die veganen Kochbücher haben mittlerweile die gleiche Menge erreicht. Aber das täuscht wahrscheinlich, weil die Buchhändler den Trend erkannt haben und die Top-Themen stapelweise auslegen. Was lässt einen also zum Thorbecke-Buch der beiden Engländerinnen greifen?

Die schöne Aufmachung und die gute Ausstattung zunächst einmal: Alle Rezepte sind appetitanregend, fotografisch gut bebildert. Für mich ist das nicht unwichtig, ich will wissen, wie das fertige Gericht aussieht. Fast noch wichtiger aber ist die Rezeptauswahl, und da punkten die beiden Britinnen ebenfalls: Fast alles lässt sich zubereiten, ohne dass man für exotische Zutaten auf allzu lange Einkaufstouren gehen muss. Und die Zubereitung ist nicht immer total simpel, aber so, dass es sich wohl jeder Hobbykoch auf Anhieb zutraut.

Es gibt zahlreiche Anleihen bei diversen Länderküchen. Die meisten Gerichte hat man dennoch so oder so ähnlich schon mal gesehen, was aber nicht hinderlich ist und eher die Hemmschwelle zum Ausprobieren senkt. In Zeiten, in denen Millionen von Rezepten nach allen möglichen Kriterien sortiert jederzeit im Internet abrufbar sind, zählen vor allem die praktischen Werte: Mit dieser Zusammenstellung kommt man ganz gut übers Jahr, man blättert gerne durch und findet für jeden Anlass das passende Gericht. Und man hat, wenn man für Gäste kocht, auch die Gewissheit, dass die Gerichte durchaus vorzeigbar sind.

Verführerisch vegetarisch

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Addicted to Sheep: Doku zur Schafhaltung

Die in England lebende Bretonin Magali Pettier startete vor einiger Zeit das Dokumentarfilm-Projekt Addicted to sheep. Jetzt sucht die Fotografin und Dokumentarfilmerin über ihre Website nach Geldgebern, die die Fertigstellung des Films ermöglichen. Erstaunlicherweise tut sie das nicht über eine der zahlreichen Crowdfunding-Plattformen, sondern über Vimeo und die oben genannte eigene Website zum Film. 7000 Pfund sollen es werden, wie immer gibts auch ein paar kleinere und größere Gegenleistungen als Dankeschön.

Wer sich als Dokumentarfilmer für Finanzierungsmodelle interessiert, wird das neugierig verfolgen und kann auf der Website auch weitere wertvolle Tipps finden. Wer sich einfach nur fürs Thema interessiert, kann ab 10 Pfund Unterstützung in das Projekt einsteigen.

Handgezogene asiatische Nudeln

Manchmal sieht man Bilder und Videos von asiatischen Märkten oder Läden, wo jemand den Nudelmachern über die Schulter geschaut hat. Dieses hier ist eine knappe und verständliche Anleitung, die zum Nachmachen animiert. Sieht eigentlich gar nicht so schwierig aus…

Wie so oft dürfte das Geheimnis in Zubereitung und Konsistenz des Teigs liegen. Aber wer schon mal eine Weile lang an der Teigmischung für seine italienische Nudelmaschine herumgetüftelt hat, der kommt damit sicher auch zurecht.

PS: Das ursprünglich eingebettete Video ist nun “privat” und lässt sich damit nicht wiedergeben. Das obige stammt von der New York Times und zeigt das gleiche Thema.

Tierfreitag – Die Sammelstelle für fleischlose Rezepte

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Das Wort ist zweideutig, der Inhalt nicht: Tierfreitag. Das kann man lesen als tierfreierTag oder auch als Tier-Freitag. Der Sinn ist, eine Sammelstelle für genussvolle, fleischlose Rezepte einzurichten, auf der jeder etwas beitragen kann.

Der Tierfreitag ist eine Idee von Katharina Seiser, der Autorin von esskultur. Die österreichische Autorin möchte rein pflanzliche Rezepte ohne jegliche Ersatzprodukte auflisten, auf der anderen Seite aber auch vorbildliche Tierhaltungsprojekte und Bauernhöfe sammeln. Damit ist die Website schon mal mehr als eine Rezepte-Sammlung.

Und erst recht mehr als eine Beschränkung auf vegetarische oder vegane Rezepte: Auf esskultur wird der Tierfreitag zusammengefasst als eine Idee “für Menschen, denen die tierische Herkunft ihrer Zutaten nicht wurscht ist”.

Mir gefällt an dem Konzept zum einen die Schlichtheit, zum anderen die Ideologiefreiheit: Durch die Vermeidung der „Reizworte” vegetarisch und vegan wird sicher ein größerer Leserkreis angesprochen. Und auch die Tatsache, dass ausdrücklich keine Rezepte Ersatzprodukten oder Imitaten gewünscht werden senkt sicher die Hemmschwelle zum Nachkochen: Tofu & Co gelten eben noch immer vielen, die sich als ”Genussmenschen” bezeichnen, eher als Notlösung.

Das Projekt ist noch jung, wurde erst Ende Januar 2014 ins Leben gerufen. Und es überwiegen zwar ganz klar die Rezepte, aber wenn die Seite wirklich als Sammelstelle funktioniert, könnte man hier schon bald auch etliche interessante Artikel zum Thema finden, die sonst eher schwer aufzufinden sind.

Amerikanische Wasserversorgung: Inside New York City’s Water Towers

Der Untertitel könnte auch lauten: Warum die New Yorker ständig aus Wasserflaschen trinken. Dieses Video lässt Europäer schon schlucken: Die aus ungezählten amerikanischen Fernsehbildern selbst uns vertrauten Wasserbehälter auf den Hochhäusern werden ganz offensichtlich nicht so gepflegt und kontrolliert, wie es sein sollte. Die Folge ist – schon alleine optisch – ziemlich erschreckend.

Notwendig werden die Wasserbehälter wohl, weil der Wasserdruck nicht ausreicht, um auch die oberen Stockwerke mit genügend Druck zu versorgen. Also wird das Wasser aufs Dach gepumpt, wo es in einigen Fällen offensichtlich in maroden Holzbehältern vor sich hinfault.

Wer ab und zu in anderen Ländern unterwegs ist, der ist sicher auch schon zu dem Schluss gekommen, dass in weiten Teilen Deutschlands die Wasserversorgung qualitativ sehr gut ist. Bei uns im Südwesten sogar so gut, dass wir den Kauf von Mineralwasser eingestellt haben: Wir sprudeln unser wohlschmeckendes Leitungswasser mit C=2-Patronen selbst. Wohl bekomms.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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