Cremige Nudeln mit Spinat und Garnelen

Nudeln mit Spinat und Garnelen: Schnelle Küche mit viel Geschmack.

Nudeln mit Spinat und Garnelen: Schnelle Küche mit viel Geschmack.

Wenn Spinatnudeln ein leckeres Gericht sind und Spaghetti mit Garnelen, dann kann eine Mischung wie diese Nudeln mit Spinat und Garnelen ja nur gut sein, oder? Auch wenn ich bei Rezepten sonst auf eher weniger als mehr Zutaten setze, musste ich das probieren. Für die kühlere Jahreszeit ist diese cremige und etwas üppige Kombination ein echter Stimmungsaufheller. (mehr …)

Spinat-Quiche mit Lachs – Gemüsekuchen-Variante

Spinat-Quiche mit Lachs: Gemüsekuchen mal etwas aufwändiger

Spinat-Quiche mit Lachs: Gemüsekuchen mal etwas aufwändiger

Diese Spinat-Quiche mit Lachs gehört in die Reihe der Gemüsekuchen, die bei mir hoch im Kurs stehen. Ich muss allerdings zugeben, dass ein großer Teil des Charmes dieser Kuchen in der schnellen Zubereitung liegt, wie zum Beispiel beim Zucchinikuchen.  Dieser hier braucht etwas mehr Aufwand: Kochkünste werden keine besonderen gefordert, aber man sollte etwas mehr Zeit einplanen. Wer am Vormittag oder am Morgen ein halbes Stündchen für die Vorbereitung frei schaufeln kann, inklusive der Zubereitung des Mürbeteigs, der dann in den Kühlschrank kommt, der kommt am Mittag mit einer weiteren halben Stunde hin. (mehr …)

Lauwarme Tomatenvinaigrette zu gegrilltem Lachs mit Risotto

Tomatenvinaigrette

Das Stichwort heißt: Tomatenverwertung. Jeden Tag holt man neue, reife rote Früchte aus dem Garten. Und auch wenn wir Minimal-Mengen haben von wenigen Tomatenstöcken: Das Zeug muss weg. Die radikalste Art der Verwertung ist, wenn meine Frau Tomatenketchup kocht. Sehr, sehr lecker. Aber wenn man zusieht, wie aus einem prall gefüllten Eimer mit frischen Tomaten im Laufe kürzester Zeit ein kleines Gläschen Ketchup wird, das schmerzt schon ein bißchen: Arg reduziert, diese Ausbeute.

Genuaso lecker und etwas ergiebiger ist selbst gemachte Tomatensauce, wie man sie zu Nudeln oder auch in einem Bohnengulasch verwerten kann.

Diese hier habe ich soeben neu entdeckt und gleich ins Herz geschlossen: Die lauwarme Tomatenvinaigrette passt gut ins Konzept, weil ich gerade viel mit jeder Art von Vinaigrette mache, und sie bringt etwas Abwechslung in die Tomatenverarbeitung. Die Vinaigrette ist relativ schnell zubereitet und die lauwarmen Tomatenstückchen verbreiten ein sehr angenehmes Aroma. Der Knackpunkt sei auch gleich genannt: Tomaten werden geschält, dann zerkleinert und die Kerne entfernt. Keine große Sache, aber die glitschigen, enthäuteten Tomaten weiter zu verarbeiten ist etwas ermüdend. Es gibt Arbeiten, die gehen einem flüssiger von der Hand.

Gegrillter Lachs mit Risotto und lauwarmer Tomatenvinaigrette

Für die lauwarme Tomatenvinaigrette die Tomaten in eine flache Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, Deckel drauf.

Dann der Risotto, nach bewährter Art: Zwiebel anschwitzen, Reis dazu, erst einmal mit Weißwein ablöschen, dann immer wieder mit Gemüsebrühe aufgießen und rühren. Ich gebe kurz vor Ende der rund 20minütigen Kochzeit etwas Butter und Parmesan dazu.

Der Lachs kommt – mariniert oder nature – auf den Grill. Hautseite nach oben, die kann ruhig auch etwas dunkel werden. Rechtzeitig wenden, dann solange mit geringerer Hitze warm halten, bis alles fertig ist.

Nun kann man die aufgeplatzten Tomaten gut schälen. Vierteln, das Innenleben mit den Kernen entfernen, in kleine Stücke schneiden.

In einer großen Pfanne zwei gepresste Knoblauchzehen mit etwas Olivenöl und Paprikapulver bei milder Hitze anschwitzen. Eine Hand voll Kräuter (Petersilie und Basilikum zum Beispiel) klein hacken, die Hälfte dazu geben, immer noch bei milder Hitze. Nach drei Minuten die Tomatenstückchen dazu, Salz und Pfeffer, etwas mehr Olivenöl und abschließend etwas Essig und die restlichen Kräuter dazu geben.

Dazu passen ein grüner Salat und kühler Weißwein.

Freaks of the Garden

„Freaks of the garden” – yooo, alles klar. So lustig kann Werbung sein, wenn die Leute mit Leidenschaft bei der Sache sind und sich selbst nicht so tierisch ernst nehmen. „All organic”, wie man das von den Freaks einer „peaceful belly farm” auch erwarten würde. Daneben gibts wohl euch andere interessante Aktivitäten der freakigen Gärtner, die über den Rand ihrer Beete hinausschauen. Wer fälschlicherweise denkt, das sei irgendein professionelles Musik-Video, der kann sich auch das Making-Of ansehen: Es ist tatsächlich Gärtner-Arbeit bzw. Gärtner-Spass.

Verführerisch vegetarisch

Verführerisch vegetarischVerführerisch vegetarisch – Gemüsegenuss für jeden Tag Die Zahl der vegetarischen Kochbuch-Neuerscheinungen ist Legion. Manchmal denke ich, die veganen Kochbücher haben mittlerweile die gleiche Menge erreicht. Aber das täuscht wahrscheinlich, weil die Buchhändler den Trend erkannt haben und die Top-Themen stapelweise auslegen. Was lässt einen also zum Thorbecke-Buch der beiden Engländerinnen greifen?

Die schöne Aufmachung und die gute Ausstattung zunächst einmal: Alle Rezepte sind appetitanregend, fotografisch gut bebildert. Für mich ist das nicht unwichtig, ich will wissen, wie das fertige Gericht aussieht. Fast noch wichtiger aber ist die Rezeptauswahl, und da punkten die beiden Britinnen ebenfalls: Fast alles lässt sich zubereiten, ohne dass man für exotische Zutaten auf allzu lange Einkaufstouren gehen muss. Und die Zubereitung ist nicht immer total simpel, aber so, dass es sich wohl jeder Hobbykoch auf Anhieb zutraut.

Es gibt zahlreiche Anleihen bei diversen Länderküchen. Die meisten Gerichte hat man dennoch so oder so ähnlich schon mal gesehen, was aber nicht hinderlich ist und eher die Hemmschwelle zum Ausprobieren senkt. In Zeiten, in denen Millionen von Rezepten nach allen möglichen Kriterien sortiert jederzeit im Internet abrufbar sind, zählen vor allem die praktischen Werte: Mit dieser Zusammenstellung kommt man ganz gut übers Jahr, man blättert gerne durch und findet für jeden Anlass das passende Gericht. Und man hat, wenn man für Gäste kocht, auch die Gewissheit, dass die Gerichte durchaus vorzeigbar sind.

Verführerisch vegetarisch

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Addicted to Sheep: Doku zur Schafhaltung

Die in England lebende Bretonin Magali Pettier startete vor einiger Zeit das Dokumentarfilm-Projekt Addicted to sheep. Jetzt sucht die Fotografin und Dokumentarfilmerin über ihre Website nach Geldgebern, die die Fertigstellung des Films ermöglichen. Erstaunlicherweise tut sie das nicht über eine der zahlreichen Crowdfunding-Plattformen, sondern über Vimeo und die oben genannte eigene Website zum Film. 7000 Pfund sollen es werden, wie immer gibts auch ein paar kleinere und größere Gegenleistungen als Dankeschön.

Wer sich als Dokumentarfilmer für Finanzierungsmodelle interessiert, wird das neugierig verfolgen und kann auf der Website auch weitere wertvolle Tipps finden. Wer sich einfach nur fürs Thema interessiert, kann ab 10 Pfund Unterstützung in das Projekt einsteigen.