Lady and Pups – an angry food post

Lady and Pups

Unter den Trilliarden Food Blogs wieder eines entdeckt, dem ich gerne folge: Lady and Pups – an angry food post. Die Lady ist vor nunmehr drei Jahren von new York nach Peking gezogen, die Pups sind auf der About-Seite abgebildet: ihre Hündchen. Der Anger bezieht soch wohl auf die Unzulänglichkeiten, die sie in China erfährt: „So come share how I turned a lot of frustration and anger in a lovely meal.”

Ich mag das Blog vor allem wegen des Erscheinungsbildes und der guten und schönen Fotos, die die Entstehung der Gerichte gut dokumentieren: Nicht überkandidelt und auch nicht nur das obligatorische Abschluss- und Beweisfoto „ich hab es wirklich selbst gekocht”. Ich mag die Rezepte (zum Beispiel die multy-layered scallion flat breads). Und ich mag die relativ langen Texte.

Die Darstellung ist trotz der Fülle der Rezepte noch ziemlich übersichtlich, hilfreich sind auch die featured posts, die thematisch sortiert sind wie aktuell die featured finger foods, wo ich diese hier gefunden habe. Alles in allem also einen Eintrag in meinen RSS-Reader wert und ein Facebook-Like, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Drei Last Minute Geschenke

Sinnvolle Geschenke sind anstrengend. Wenns ums Finden geht. Sinnvolle und „schnelle” Geschenke erst recht. Hier noch die letzten Tipps:

Geschirrtücher

Geschirrtücher

fleuresse Geschirrtuch, 50 x 70 cm, 10-er Pack, weiß-blau Klingt sehr banal, ist aber sinnvoll: Man kanns fast immer brauchen. Schöner ist es natürlich, besonders orignelle Geschirrtücher, handgewebt und originell gemustert, aus dem Urlaub mitzubringen. Aber die schlichte Variante geht auch: Einfach hübsch verpacken, mit selbstgebackenem kombinieren und / oder einfache gute Lebensmittel damit einpacken. Die dunkleren aus Halbleinen sind auch Klassiker.

Durchaus nicht spießig finde ich es, auch einfache Tücher rechtzeitig zu besorgen und mit Namen oder Initialen besticken zu lassen.

Spätzlepresse und Nudelmaschine

Spätzlepresse / Nudelmaschine

Wie, das geht nur für Schwaben? Überhaupt nicht! Lassen wir mal die Frage beiseite, ob Spätzle auch Nudeln sind: Spätzle sind die einfachste Art, zu selbstgemachten Nudeln zu kommen. Dieses Modell hier Westmark Spätzle- und Kartoffelpresse ist das meistverkaufte bei Amazon. Ob das am Preis liegt oder am Aussehen – keine Ahnung. Mein Tipp – wenn es nicht express eintreffen muss – schauen Sie sich das in einem Laden an, wo verschiedene Modelle bereit stehen. Erfahrungsgemäß werden die Spätzle nämlich dann am besten, wenn der Teig am zähesten ist. Und welche Anstrengungen dann auf den Spätzlespresser warten, davon wissen helfende Ehemänner ein Lied zu singen. Leidvolle Erfahrung lehrt, dass es Modelle mit kürzeren und längeren Hebelarmen gibt: die längeren machen das Leben leichter.

Eine gute Spätzlespresse kostet übrigens so viel wie eine billige Nudelmaschine, mit denen ist das Arbeiten allerdings etwas komplizierter und dauert länger. Außerdem weiß man ja nie, ob die / der Beschenkte nicht auf den Gemschmack kommt und später noch einen Motor zu Nudelmaschine haben will. Dann sollte es schon ein Markenmodell sein wie der Klassiker Mercato Atlas (Marcato Wellness 08 0152 12 00 Nudelmaschine Atlas 150 Pastabike), der etwas teurer aber nachrüstbar ist.

Milchaufschäumer

Milchaufschäumer

Ja, ich weiß, diese Modelle (ScanPart Milchaufschäumer) werden von den meist männlichen Kaffee-Fans mit teuren Vollautomaten oft als Kinderspielzeug belächelt. Aber es gibt immer noch genügend Menschen, die eine einfache Kaffeemaschine nutzen und trotzdem ab und zu mal Milchschaum auf ihrem Kaffee haben wollen. Mit aufladbaren Akkus sogar eine sehr umweltfreundliche Lösung, diese Schäumer sind auch ziemlich effektiv.

Dieses zweite Modell von Bodum (BODUM 1446-01 Milchschäumer LATTEO) ist auch noch ziemlich preiswert und bekommt viele gute Bewertungen. Und sieht etwas eleganter aus. Wer sein Schäumer-Geschenk noch etwas aufwerten möchte, packt einen originellen Kaffee dazu. Kleine Röstereien gibt es heute in fast jedem größeren Städtchen.

Knusperreich: Bio-Cookies per Versand

Knusperreich

Nichts geht über selbst Gebackenes: Der aromatische Duft, der durch die Wohnung zieht, das noch warme Gebäck aus dem Ofen… Aber bekanntlich klappt ja nicht immer alles so, wie man will. Ersatz gibts dann oft aus dem Supermarkt, oftmals nicht bio, manchmal exquisit, manchmal eher – naja. Dem wollten (ausgerechnet) drei Jungs abhelfen: Sie gründeten Knusperreich, backen lassen sie bei einem Konditor, versendet per DHL.

Wer normal selber bäckt, der muss wahrscheinlich beim Blick auf den Preis schon mal schlucken: zwischen drei und vier Euro pro 100 Gramm muss man dafür hinlegen. Dafür ist die Auswahl ziemlich groß, die Verpackung soll Frische garantieren und der Versand ist auch „grün” (und kostet 3,90 Euro). Als Kunden ins Auge gefasst hat man wohl auch Kunden, für Privatleute sind die rund 12 bis 13 Euro für eine 225-Gramm-Dose inklusive Versand vielleicht doch etwas happig.

Bei einem Versand ofenfrische Cookies zu versprechen erscheint schon etwas kühn. Gemeint ist damit wohl, dass die Cookies sozusagen auf Bestellung gebacken werden und am gleichen Tag nach dem Backen schon in den Versand kommen.

Das Modell (gemeinsame Firmengründung, Delegieren der meisten Aufgaben von der Herstellung bis zu Versand und Abrechnung) erinnert stark an die Modelle anderer professioneller Firmengründer, die Ähnliches schon mit dem Versand von Tee, Gewürzen oder kleinen Kuchen ins Leben gerufen haben.

Yuckmovie: ein Viertklässler zwischen Wallraff und Jamie Oliver

Zum Video

Als ich die Geschichte das erste Mal hörte, dachte ich: Wie mutig. Ein Viertklässler fotografiert über sechs Monate hinweg sein Schulessen, macht heimlich Videos und prangert dann die Qualität der Schülerversorgung an. Heute ist klar, dass Zachary nicht nur mutig ist, sondern trotz seiner jungen Jahre bereits einen Plan hat. Inzwischen ist sein Video erschienen, ein Dokumentarfilm, jetzt auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Kostenlos im Netz habe ich das übrigens nicht gefunden, es gibt da nur einen Trailer. Der investigative Dokumentarfilmer hat eine eigene Website, gibt fleißig Interviews und arbeitet wohl schon an seiner Karriere im Filmgeschäft. Wofür die Chancen – thematisch irgendwo zwischen Günther Wallraff und Jamie Oliver – wohl nicht schlecht stehen.

Valentin Thurn und Gundula Christiane Oertel: Taste the Waste – Rezepte und Ideen für Essensretter

taste the wasteTaste the Waste: Rezepte und Ideen für Essensretter. Ging es bei den letzten beiden Kochbuch-Vorstellungen in erster Linie um die Rezepte und die Auswahlkriterien, so widmet sich dieses einem ganz anderen Thema. Und um es gleich vorweg zu sagen: Das eine, klassische Kochbuch ist das nicht, keine Rezeptesammlung mit Lifestyle.

Im Vordergrund steht der Gedanke, der Vernichtung von lebensmitteln entgegenzu wirken. Dazu muss man nicht gleich wie die sogenannten Essensretter nachts die Abfall-Tonnen der Supermärkte durchforsten. Es geht vielmehr darum, das Bewusstsein zu schärfen für einen sinnvollen, effektiven Umgang mit Lebensmitteln. Und darum, Verschwendung einzugrenzen.

Und da sich solche Dinge mehr im Kopf abspielen als an der Küchentheke, kommen einige Promis zu Wort, die über ihren Umgang mit Lebensmitteln berichten. Dazu gehören neben den „üblichen Verdächtigen” wie Sarah Wiener, die „Mundräuber” (auch über die wurde hier schon berichtet) oder der Aktionskoch Wam Kate eben auch Leute wie die Frontfrau Stefanie Kloß von Silbermond. Schließlich heißt es ja auch im Untertitel „Rezepte und Ideen…”.

Es ist übrigens fast mehr ein Buch zum Film als ein Kochbuch, auch wenn Rezepte natürlich enthalten sind: den gleichnamigen Film zum Buchtitel von Valentin Thurn sahen bereits mehr als 100.00 Menschen.

Wer also alleine wegen der Rezepte zu diesem Buch greift, der wird vielleicht nicht ganz glücklich. Wer aber interessanten Lesestoff zu diesem Thema haben möchte, der ist hier genau richtig.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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