Abnehmblogs, Fitnessblogs, Bioblogs…

keinfastfood.de

Nachdem der Beitrag über Abnehmblogs gleich spontane Kommentare hervorrief, hat mich das Thema weiter beschäftigt. „Ist der Testschmecker ein Abnehmblog?“, hatte ich ja gefragt. Und ich war zu dem Schluß gekommen: In gewisser Weise ja.

Eigentlich ist der Testschmecker ja ein Bio-Blog. Nur: Die Kategorie gibts eigentlich nicht. naja, nicht richtig: Neben zweien meiner anderen Blogs, www.bestebioweine.de und www.ecovin-baden.de, tut sich da nicht so arg viel. Neulich bekam ich eine Mail, ob ich bestebioweine.de in einer Blogliste nicht nur mit „Wein“ statt mit „Biowein“ kennzeichnen könne. Da komme ich nämlich in die Blogs mit dem Sammelbegriff „Wein“ – und da gibts immerhin ein paar, im Gegensatz zu denen mit „Biowein“ oder „Bio“.

Kurzum: So passgenau die Stichworte „Bio, Genuss, Lebensmittel aus dem Supermarkt“ auch sein mögen – letztlich sind unsere Nachbarn und Kollegen vor allem solche Blogs, die sich gesunder Ernährung und / oder dem Abnehmen beschäftigen. Und in dieser Nachbarschaft kann man sich durchaus wohlfühlen. Hier zwei weitere Blogs, die dieses Spektrum eingrenzen, auch wenn sie mit „Bio“ so eigentlich nichts zu tun haben.

www.purzelpfund.de wird von Martina und Thomas Brütting geschrieben. Es ist also auch ein klassisches Abnehmblog, bio spielt nur am Rande eine Rolle. Dafür gesunde und ausgewogene Ernährung.

www.keinfastfood.de ist ein Blog über Diäten, Abnehmen und Rezepte – allerdings mit einem ganz anderen Spektrum. Vor allem die Rezepte machen es zu einer guten Quelle für gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

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Ist der Testschmecker ein Abnehm-Blog?

Hmmm, schwierige Frage. Spontan hätte ich gesagt: Nein. Bei uns geht es um Genuss, um erschwingliche Bioqualität und guten Geschmack.

Das war zumindest meine erste Reaktion, als Horst Klier vom Blog „Leben ohne Diät“ mich nach einem freundlichen Email-Briefwechsel fragte, ob wir nicht bei seiner Blogparade der Abnehmblogs mitmachen wollen. „Bio-Blogs sind für mich automatisch Abnehm-Blogs“, schrieb er.

Und je länger ich darüber nachdachte, desto mehr musste ich ihm Recht geben. Also nicht in dem Sinne, als dass jeder, der sich biologisch ernährt, automatisch abnimmt. Anders herum wird ein Schuh draus: Wer abnehmen möchte, der ist sicher am besten beraten, wenn er auf Bio-Lebensmittel umsteigt.

Natürlich lässt das einige andere Dinge erstmal außer Acht: Dass Fett- und Zuckergehalt weiterhin eine Rolle spielen, genauso wie die Menge, die man sich zu nimmt und ob man Sport treibt. Aber auf all die chemischen Helflerlein zu verzichten, die unsere Geschmacksnerven unter Dauerbeschuss setzen, die Appetit zu Heißhunger steigern können und unser Portionsmaß auf XXL heraufgesetzt haben, zu verzichten – das kann nicht verkehrt sein.

Wer Probleme mit seinem Gewicht hat, der nimmt ja automatisch die Sachen unter die Lupe, die er jeden Tag so zu sich nimmt. Er achtet auf Zutaten und Zusatzstoffe, auf Energiegehalt und seinen Tagesbedarf an Fett und Kohlehydraten. Das sollte ihm – nach unserer Überzeugung – bei Bio-Produkten leichter fallen. Derart sensibilisiert gibt man für gute Qualität von Bioprodukten auch mal ein bisschen mehr aus.

In diesem Sinne ist der Testschmecker also doch auch (indirekt) ein Abnehmblog. Oder eines, das zu einer vernünftigen und bewussten Ernährung beitragen kann und damit die Grundvoraussetzung für das richtige, individuelle Körpergewicht schafft. Oder wie sehen das unsere Leser?

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BioBio Österreichische Topfencreme Erdbeere von Plus

Österreichische Topfencreme

Österreichische Topfencreme? Keine Sorge, das ist nichts exotisches: Topfen ist der österreichische / bayrische Ausdruck für Quark und Frischkäse. Dieser hier ist von Plus, der 150-Gramm-Becher kostet 0,59 Euro.

Österreichische TopfencremeErster Eindruck: A bisserl wenig. Der Erdbeergeschmack unterscheidet sich wohl nicht von anderen Fruchtjoghurt- und Quarkprodukten. Auch in diesem sind neben 6% Erdbeeren noch „natürliche Aromen“. Allerdings ist er wirklich cremig im Geschmack, was vom Zusatz von Sahne und Joghurt kommt. Die lange Zutatenliste enthält neben Erdbeersaft, Milcheiweiß, Zitronensaftkonzentrat auch Rotbeetesaft und Stabilisator. Naja, bei einem Kilopreis von 3,90 Euro muss ja was dran sein…

Fazit: Geschmacklich und von der Konsistenz lässt sich daran nichts aussetzen, preislich wohl auch nicht. Mein Favorit in diesem Bereich ist allerdings ein Nicht-Bioprodukt, dass es im 500-Gramm-Becher gibt. Oder: Einfacher Magerquark, angemacht mit selbstgemachtem Gsälz (hochdeutsch: Marmelade) und etwas Milch. Wird auch cremig, schmeckt lecker und die Zutatenliste ist extrem übersichtlich.

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BioBio Früchtemüsli von Plus

BioBio Früchtemüsli

„Mit 40% Früchten“ – klingt doch verheißungsvoll, oder? Das BioBio Früchtemüsli gibts bei Plus, 375 g kosten 1,79 Euro. (Kilopreis: 4,77, auch wenn das mit den blöden Packungsgrößen immer umständlicher zu berechnen wird).

Erster Augenschein: Viele Rosinen. Geschmackstest: Auch viele Rosinen. Naja, so gesehen ist die Angabe mit den vielen Früchten ja richtig, aber man hat sichs etwas einfach gemacht, finde ich. Anonsten ist nix gegen das Müsli zu sagen, zumal der Preis ja auch wirklich niedrig ist. Der Crunch fehlt mir etwas: Neben den Getreideflocken und Rosinen als Hauptbestandteile sind nur wenige getrocknete Bananen dabei, alles andere (Aprikosen, Apfel, Haselnuss, Erdbeer, Himbeer) ist eher schwer auszumachen.

Müsli und ZuckeranteilWas mir an diesem Müsli mal wieder auffiel (aber auch schon an vielen anderen Bio- und konventionellen Müslis) ist der Zuckeranteil: 27 g Zucker pro 100 g Müsli. Ich habe gleich mal auf anderen Packungen nachgesehen, so um die 23 bis 25 g finde ich da auch immer – sofern das als Bestandteil der Kohlehydrate überhaupt extra ausgewiesen ist.

Ist das nur der in den Früchten enthaltene Zucker? Hier ist Zucker gar nicht als eigene Zutat aufgelistet, nur als Bestandteil der Bananenchips, in andere Müslis steht das als Zutat ziemlich weit vorne. Ich habe das mal abgewogen, weil ich ja keine Ahnung habe, wie viel Zucker 27 g sind. Auf dem Foto (das man per Klick vergrößern kann) sind 100 g Müsli und 27 g Zucker. Kommt mir ziemlich viel vor, zumal ich mein Müsli immer mit Fruchtjoghurt esse oder Naturjoghurt und einem Löffel Marmelade.

Fazit: Wer – wie ich – ziemlich oft abwechselt mit diversen Müslisorten, der kann auch das BioBio Müsli einplanen, das schont den Geldbeutel. Wie bei dem Preis nicht anders zu erwarten ist es allerdings eher einfacher Natur.

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Spiegel Online: Warum niemand weiß, was wir wirklich essen.

Spiegel Online

In einem aktuellen Artikel auf Spiegel Online geht es um die Frage der Zusatzstoffe im Essen: „Warum niemand weiß, was wir wirklich essen“ beschreibt sehr schön auch die Schwierigkeiten, die man als Verbraucher hat, wenn man sich näher informieren möchte.

Aufhänger und erstes Thema sind (natürlich) die Geschmacksverstärker: Unter Bezeichnungen wie Mononatriumglutamat, Hefeextrakt, Trockenmilcherzeugnis, E 621 (es soll noch ein paar weitere E-Nummern geben) verbirgt sich im Grund genommen immer das gleiche: Eben künstliche Geschmacksverstärker.

Wer also – wie ich – vor langer Zeit schon versuchte, künstliche Geschmacksverstärker zu meiden, der fällt bei Bioprodukten erst einmal auf den Begriff Hefeextrakt herein: Klingt doch wirklich gut und natürlich, oder?

Aber es gibt noch mehr heikle Themen, die beleuchtet werden: Die E-Nummern zum Beispiel, über die man sich zwar heute kinderleicht bei verschiedenen Internetadressen informieren kann. Aber wer kann und will das im Supermarkt schon? Oder die „Nichtzutaten“: Viele zugesetzte Stoffe gelten rein rechtlich nicht als Zutaten.

Die Liste interessanter Themen in dem doch kompakten und lesefreundlichen Artikel ist noch länger, also an dieser Stelle eine dicke Lese-Empfehlung. Meistens ist nach der Lektüre solcher Artikel die Verunsicherung groß. Und ehrlich gesagt sind auch Bio-Lebensmittel, erst recht wenn es sich um verarbeitete, industriell hergestellte Artikel handelt, davon betroffen.

Mein Tipp: Informieren ist immer gut, aber trotzdem nicht einschüchtern lassen. Erste Hilfestellung beim Einkauf: Immer die Zutatenliste vergleichen. Oft reicht schon der erste Eindruck: Es gibt (nicht als Bio-Artikel sondern konventionell) zum Beispiel Kartoffel-Chips mit Salz, bei denen als Zutaten Kartoffeln und Salz genannt sind. Und andere, bei denen bis zu 10 verschiedene Stoffe (und E-Nummern) angegeben sind.

Noch ein Linktipp zum Schluss: Hier (und an vielen weiteren Stellen im Internet) gibt es weitere Infos zu Zusatzstoffen, wer im Norden lebt, der kann zB in Hamburg auch das Zusatzstoffmuseum besuchen.

Zusatzstoffmuseum

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BioBio Eiskrem Schokolade: Lecker

BioBio Schoko-Eis

Da freut man sich doch, wenn man neue Bioprodukte entdeckt: Bio-Eis war bislang in meinen Supermärkten nicht erhältlich. Erst ein Abstecher zu PLUS brachte jetzt diese Neuerung: BioBio Eiskrem Schokolade im 550-g-Becher für 1,99 Euro.

Der Preis ist in Ordnung, die Qualität auch: Eiskrem muss für mich etwas angetaut sein, gerade so, dass sie cremig ist, aber noch nicht zu weich. Die BioBio-Eiskrem erfüllt meine Erwartungen voll: sehr schokoladig, natürlich ziemlich süß, wie das bei Schokoladeneis immer so ist. Die Zutatenliste zeigt keine Überraschungen und der Blick auf Fett- und Zuckergehalt schreckt einen auch nicht ab, wenn man gerade Eis essen will.

Eiskrem SchokoladeEs gibt noch die Geschmacksrichtung Vanille, wahrscheinlich ist auch der natürliches Aroma zugesetzt. Wer darauf verzichten will, der muss sein Eis wahrscheinlich selbst machen, was übrigens auch kein Hexenwerk ist. Rezeptbücher gibts genug, die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unerschöpflich und gerade im späten Sommer mit vollreifen Früchten gibts Aroma pur, so biologisch, wie man es eben haben möchte.

Fazit für das BioBio-Schoko-Eis: Ein Schnäppchen, zugreifen, solange es heiß ist.

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