Instagram Slideshows: So nutzt Du sie für Dein Food-Blog

Instagram Slideshows: Damit kann man auch Geschichten erzählen.

Instagram Slideshows: Damit kann man auch Geschichten erzählen.

Instagram Slideshows sind ein tolles Werkzeug auf dieser Spielwiese für Food-Blogger. Es gibt für Dein Food-Blog auf Instagram stets eine gute Möglichkeit, Deine aufwändig produzierten Rezepte und Fotos abseits Deines Blogs zu präsentieren. Aber Instagram ist zeitaufwändig. Wer nicht unbegrenzt Zeit für seine Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken hat, der sollte effektiver arbeiten. Mit diesen drei Tipps kommst Du zu einem interessanteren und besseren Feed, in dem Du Deine vorhandene Ressourcen besser nutzt. Und das sind die zahlreichen Fotos, die Du für jeden Post aufnimmst.

Nutze die Instagram Slideshows

Ich muss zugeben, dass ich normalerweise zuerst kein allzu großer Fan der Instagram Slideshows war. Die Pünktchen oder das Quadrat-Symbol auf dem Bild zeigen an, dass es hier mehrere Fotos in einem Beitrag gibt. Und durch Wischen gelangst Du zu den nächsten Fotos des gleichen Beitrags.

Diese Instagram Slideshows beseitigen eines der größten Probleme jedes Fotografen: die Auswahl nur eines Bildes für einen Beitrag. Du hast von Deinem letzten Thema viel zu viele Bilder gemacht, als dass Du nur eines aussuchen möchtest. Diese Art, Deine Bilder zu verwerten ist durchaus legitim. Und für Deine Follower angenehmer, als wenn nach und nach 10 Bilder des gleichen Motivs von Dir in ihrem Feed auftauchen.

Pro-Tipp: Oft stellst Du fest, dass sich Deine Aufnahmen zu sehr ähneln. Du möchtest von einem Rezept, einer Zubereitung oder was auch immer Du fotografierst, möglichst verschiedene Bilder. Dann kannst Du mehrfach posten, auch bei Facebook, Twitter & Co., und immer verschiedene Ansichten nutzen. Nun hast Du vielleicht kein Tele, für eine ganz andere Darstellung eines Motivs (Tele ist in der Küche auch schwierig zu nutzen). Aber Du kannst für wenig Geld Makro-Linsen erwerben, für jedes Objektiv und für Smartphones. Das ergibt ganz neue, andere Ansichten.

Instagram Slideshows erkannt man am Symbol rechts oben und / oder an den Pünktchen unten im Bild.

Instagram Slideshows erkannt man am Symbol rechts oben und / oder an den Pünktchen unten im Bild.

Erzähl eine Geschichte

Gerade für Food-Blogger bieten die Instagram Slideshows aber noch so viel mehr, als nur Reste-Verwertung. Du kannst in mehreren Bildern die Entstehungsgeschichte Deines Rezeptes zeigen. Von den Zutaten bis zum fertigen Gericht in wenigen Schritten. Und wenn Du statt einzelner Fotos kurze Videos in Deine Instagram Slideshows packst, kannst Du richtig komplexe Geschichten erzählen. Gegenüber Instagram Stories hat das den Vorteil, dass diese Videos nicht nach 24 Stunden verschwinden, sondern dauerhaft in Deinem Feed bleiben. Sind sie gut, sollte der Instagram-Algorithmus dafür sorgen, dass sie immer wieder gezeigt werden.

Eine weiterer toller Einsatzzweck von Instagram Slideshows ist eine ”Behind-the-scenes” Folge. Da kann in einem der Bilder auch schon mal die Kamera mit drauf sein oder Du selbst, wie Du am Herd stehst. Oder beim Bauern Deine Lebensmittel kaufst.

Zieh Besucher in Dein Food-Blog

Eine weitere Möglichkeit ist es, in weiteren Fotos auf ähnliche Rezepte auf Deinem Blog aufmerksam zu machen. Du stellst Dein neuestes Brot-Rezept ganz vorne ein. Und dann zeigst Du in den Folgebildern, welche Brot-Rezepte Du noch so auf Lager hast. Oder Du zeigt ein tolles Gericht und in den Folgebildern die dazu passende Vorspeise, den Salat, etc. Wer nach dem ersten Bild noch zögerte, den Link in bio anzuklicken, ist vielleicht nach dem dritten Bild schon überzeugt.

Food-Blog – chic aussehen hilft

Food-Blogs mit dem passenden Outfit haben es leichter, Besucher für sich zu interessieren.

Food-Blogs mit dem passenden Outfit haben es leichter, Besucher für sich zu interessieren.

Was hebt Food-Blogs hervor? Eines der wichtigsten Merkmale ist die Aufmachung: Wie gut sind die Fotos, welches WordPress-Layout steckt dahinter. Der erste Eindruck ist oft entscheidend. Und weils bei dem nicht bleiben soll entscheiden dann die Inhalte, die Qualität der Fotos (sorry, aber Bilder anschauen geht schneller als lesen) und die Qualität der Texte.

Mein Ansatzpunkt sind ja bessere Inhalte: Mittel- und langfristig entscheidet die Qualität der Bilder und Texte, ob man an seiner Neu-Entdeckung auch dran bleibt. Aber natürlich stimmt auch: Ohne ein chices Layout hat man es heute schwer, sich von der Masse abzusetzen.

Food-Blogs mit Anspruch

In meinem Journal habe ich gerade einen Beitrag über WordPress-Themes und Baukastensysteme für WordPress-Blogs veröffentlicht. Was gilt denn nun speziell für Food-Blogs?

Einen Anspruch an seine Seiten hat jeder. Es gibt alleine in Deutschland tausende von Food-Blogs. Alle haben ganz unterschiedliche Ansprüche und jeder Leser pickt sich diejenigen Blogs heraus, die ihm am besten gefallen (Theorie). Oder hängt sich an die dran, die am bekanntesten sind und die größte Reichweite haben (Praxis). Natürlich kann auch beides zusammen kommen.

Gut ist, wenn man sozusagen beim Betreten der Website erkennt, was einen erwartet. Die größte Auswahl findet man bei den offiziellen (kostenlosen) WordPress-Themes oder Plattformen wie themeforest.net. Ich nenne als Beispiele nur Themes, die ich aus eigener Anschauung kenne. Die Vielfalt ist natürlich viel größer und fast unüberschaubar.

Natürlich ist die Welt der Food-Blogs viel bunter und interessanter, als die unten beispielhaft genannten drei Kategorien vermuten lassen. Und wer gerade angefangen hat, mit Herzblut zu schreiben und nicht auf Gewinn aus ist, der soll sich keinen Kopf machen um Themes und Layouts und Anzeigen und Besucherströme. Da sind Dinge, die einem nach dem ersten Jahr einfallen, wenn man vielleicht beginnt, sich für seine Statistik zu interessieren und auch schaut, was die anderen so machen.

Die etwas überspitzt dargestellten Kategorien:

Food-Blog - eher mit häuslichen Rezepten?

Food-Blog – eher mit häuslichen Rezepten?

Das Rezepte-Food-Blog

Eine reine Rezepte-Sammlung? Da genügt oft die althergebrachte Blogform mit einer chronologischen Reihung und ein gutes Menü, sortiert nach Kategorien, aber auch nach einigen anderen Kriterien. Ein Hinweis auf die aktuellsten Beiträge ist nicht schlecht. Und einer auf die erfolgreichsten. Vielleicht auch eine Sortierung nach Dauer.

Dies zu entscheiden hilft auch dem Blogger. Habe ich wirklich vorwiegend Pasta-Rezepte veröffentlicht? Habe ich in einer wichtigen Kategorie wirklich nur ein Rezept? Und warum sind alle Back-Rezepte nur sehr spärlich mit Fotos ausgestattet?

Ein aktuelles Standard-Layout von WordPress ist hier ausreichend. Mit Bordmitteln und ein paar Plugins lässt sich das übersichtlich ordnen. Die restliche Energie kann man auf neue Rezepte verwenden, die Social-Media-Kanäle füttern oder sich in Facebook-Gruppen engagieren.

Twentyfifteen, Twentysixteen und Twentyseventeen werden noch lange aktuell bleiben sind responsiv und ausbaufähig. Viele Themes von Anbietern wie Elmastudio (in deutsch), Studiopress oder Elegant Themes bieten für wenig Geld noch mehr Abwechslung, sind leicht anpassbar und zukunftssicher, weil sie gepflegt und upgedatet werden.

Oder Lifestyle-Theme, Reisen, Persönliches?

Oder Lifestyle-Theme, Reisen, Persönliches? Oder Lifestysle-Theme, Reisen, Persönliches?

Magazine: Magie des Kochens & Lifestyle

„… und schließlich, bei der geschätzt zweihundertsten Variante, habe ich schließlich eher durch Zufall entdeckt, dass mein Kaiserschmarrn viel fluffiger wird, wenn ich…” Jedes Rezept ein Abenteuer, jeder Beitrag eine Geschichte, die ausführlich erzählt werden will. Und weil die Welt so bunt ist und so viele Erlebnisse bietet, reicht die Spannweite der Inhalte vom Rezept über Reisen und Lifestyle bis hin zu Coaching und Lebensberatung.

Da bietet eines der großen und variantenreichen WordPress-Theme den passenden Rahmen. Gerne eines mit dem oben erwähnten Baukastensystem. Eine Titelseite muss her, die die verschiedenen Aspekte gut bebildert zur Geltung bringt. Die mit Appetithappen in die Tiefe führt, weil in jeder Kategorie neue Erlebnisse warten, die vielleicht auch jeweils anders dargestellt werden (Foto-Reportage, Essays, Videos).

Das hat in etwa den Anspruch eines Magazins und sollte auch so aussehen. Kleinteilig und vielfältig auf der Frontseite, klar gegliedert in der Tiefe und in jeder Kategorie stimmig dargestellt. Divi oder Enfold oder Flatsome bieten baukastenähnliche Gestaltungsmöglichkeiten, sind vielfältig varrierbar und noch in Jahren verwendbar. SimpleMag ist eines der meist verkauften Themes und gerade bei Foodbloggern sehr beliebt.

Der Sidekick – ein Nebeneffekt

Food-Blogs sind auch ein gutes Mittel, um Bücher zu verkaufen, auf sein Restaurant aufmerksam machen oder um sich als Ernährungs- oder Fitness-Experte zu positionieren. Hier steht meistens die Person im Vordergrund, auch in den Bildern.

Eine individuelle Handschrift ist wichtig. In den Bildern wollen die Besucher sehen, mit wem sie es zu tun haben. Und private Aspekte sind oft genauso wichtig, wie das andere Business, das mit dem Blogger verbunden ist.

Hier wirkt das Blog tatsächlich noch wie ein privates Tagebuch: Individuelle Schriften, persönliche Kommentare und Texte, privat wirkende Bilder. Einer der wenigen Fälle, wo bei der Gestaltung auch Handschriften eine Rolle spielen, liebevoll gestaltete Hintergründe, Icons, Symbole, Illustrationen.

Die WordPress-Theme kann das alles schon integriert haben. Noch besser ist es, eines der Standard-Themes mit eigenen Grafiken auszustatten. Dazu muss man meistens schon ziemlich genau wissen, wie man im Motorraum des Blogs herumwerkeln muss. Denn die standardmäßige Darstellung von Texten und Fotos reicht vielen dafür nicht aus.

Fündig wird man (themenspezifisch) bei Plattformen wie Themeforest.net

Money, Moeny, Money

Oder man schielt von vorneherein auf den Werbemarkt für Anzeigen aus dem Foodbereich. Inhalte, so lautet in diesem Bereich eine weit verbreitete Meinung, kann man schließlich von überall her bekommen. Gerne auch kostenlos.

Auch hierfür gibt es bei den WordPress-Themes einen Markt. Wer nach Affiliate-Themes sucht, kann mit diesen seine Beiträge umrahmen mit Anzeigen mit und ohne Bild. Er kann durch SEO-Techniken seinen Besucherstrom befeuern und darauf warten, dass ab einer magischen Schwelle (etwa 20.000 Besucher pro Monat) ein Einkommen generiert wird.

Rezepte sind gute „Füllstoffe” für Inhalte, ebenso alle anderen Lebensmittelthemen. Die gibt es meist umsonst. Rezepte sind meines Wissens nach nicht copyright geschützt, nur die Textbeschreibungen darf man nicht eins zu eins kopieren. Dazu gibts jede Menge Artikel zum Thema Ernährung und viele Pressetexte und freie Pressebilder.

Fürs WordPress-Theme sind vor allem Anzeigen-Aspekte und SEO-Details wichtig. Affiliate-Themes oder Standard-Themes mit etlichen Plugins genügen meist. Schließlich muss man sich um viele andere Marketingaufgaben kümmern.

 

Grundlegende Messer-Fertigkeiten – Basis-Video-Kurs der New York Times

Grundlegende Messer-Techniken für die Küche

Grundlegende Messer-Techniken für die Küche

Immer wieder gibts irgendwo ein kleines Video mit Tipps, wie man was richtig macht mit dem Küchenmesser. Die New York Times hat in ihrem Online-Angebot jetzt eine ausführliche Seite zu diesem Thema, vom einfachen schnippeln bis zur fachgerechten Herstellung von Juliennes. Ohne viel Schischi, ohne Werbung, konzentriert auf das Wesentliche: Basic Knife Skills – NYT Cooking.Passend zur jeweiligen Schneide-Technik gibt unter jedem Kapitel auch gleich die passenden Rezepte, mit denen man das theoretisch Erlernte auch praktisch üben kann.

Diese Küchen-Techniken gehören sicher zu dem, was gerade Anfänger am meisten bewundern. Wie oft könnte man sich auch erklären, dass in Kochsendungen immer ausführlich und in Nahaufnahmen gezeigt wird, wie der Meister das Messer führt. In der Praxis ist das Thema allerdings sehr unaufgeregt: Auch wenig Geübte kommen mit wenig Anleitung meist gut zurecht. Aber natürlich möchte jeder diese Fertigkeit perfektionieren – nicht nur, weil es Eindruck macht, sondern auch, weil es auf Dauer viel Zeit spart, wenn man gut mit seinen Messern umgehen kann.

Wer nach den 1- bis 2-minütigen Videos noch Fragen hat, der findet in den kurzen Texten weitere Hilfestellung. Und nach den grundlegenden Schnitt-Techniken ist noch nicht Schluss: Messerhaltung, die Auswahl der richtigen Messer, das Schärfen und Schleifen sowie Pflege und Aufbewahrung gehören ebenfalls zum Thema. Schlicht, schön und Hilfreich.

Schnelles Knoblauch-Käse-Brot: Urlaubsküche

Das passt bei mir gerade ganz gut rein, so kurz vor dem Urlaub: Ski-Urlaub, Ferienwohnung und man weiß noch nicht so genau, wie praktikabel die Kücheneinrichtung überhaupt sein wird. Ein Backofen wird auf jeden Fall vorhanden sein. Das Rezept für dieses Garlic Cheesy Bread kommt deswegen noch mit ins Reisegepäck (als Link, denn Wlan hat die Fewo schon), weil man dieses Brot wohl wirklich sehr schnell und einfach machen kann. Und die Mischung aus Hefeteig, Knoblauch und Käse klingt sehr einfach und sehr appetitanregend.

Handgezogene asiatische Nudeln

Hand-Pulled Chinese Noodles | The New York Times

Manchmal sieht man Bilder und Videos von asiatischen Märkten oder Läden, wo jemand den Nudelmachern über die Schulter geschaut hat. Dieses hier ist eine knappe und verständliche Anleitung, die zum Nachmachen animiert. Sieht eigentlich gar nicht so schwierig aus…

Wie so oft dürfte das Geheimnis in Zubereitung und Konsistenz des Teigs liegen. Aber wer schon mal eine Weile lang an der Teigmischung für seine italienische Nudelmaschine herumgetüftelt hat, der kommt damit sicher auch zurecht.

PS: Das ursprünglich eingebettete Video ist nun “privat” und lässt sich damit nicht wiedergeben. Das obige stammt von der New York Times und zeigt das gleiche Thema.

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Instagram Leitfaden 2022
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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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