Instagram-Verbesserungen für Deinen Food-Blog-Account

Instagram-Verbesserungen: Ein naheliegender Schritt, sich in diesen Zeiten konkret mit Verbesserungsmöglichkeiten für seinen Instagram-Account zu beschäftigen.

Instagram-Verbesserungen: Ein naheliegender Schritt, sich in diesen Zeiten konkret mit Verbesserungsmöglichkeiten für seinen Instagram-Account zu beschäftigen.

Instagram-Verbesserungen sind ein Thema, das viele Foodblogger dauerhaft beschäftigt – zumindest mental. In der Praxis scheitern kleine und große Verbesserungen – auch nachdem man sie als nötig erkannt hat – am Mangel von Zeit und Gelegenheit. Während viele Tipps für Instagram-Verbesserungen in Corona-Zeiten ganz allgemein darauf zielen, liegen gebliebenes jetzt aufzuholen, braucht es für Instagram-Verbesserungen schon einen konkreten Plan. Aufräumen alleine hilft hier kaum weiter. Damit Du jetzt oder später möglichst effektiv ans große Reinemachen gehen kannst, hier die wichtigsten Tipps für konkrete Verbesserungen. (mehr …)

Instagram Algorithmus: annehmen statt austricksen

Instagram Algorithmus 2018: Änderungen annehmen…

Instagram Algorithmus 2018: Änderungen annehmen…

Über den Instagram Algorithmus 2018 ist jetzt schon einiges geschrieben worden. Und mittlerweile gibt es sogar dazu wohl schon wieder Neuerungen. So soll der Algorithmus nun wieder „zeitlicher” zu machen. Was wohl nichts anderes bedeutet, als das Chronologie wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnt. Und weil in viele Artikeln die Änderungen immer wieder beschrieben werden und sicher viele denken, dass jetzt mal wieder alles über den Haufen geworfen wird, schreibe ich hier einfach mal, was ich jetzt anders mache und warum.

Die 10-Prozent-Regel

Nur 10 Prozent Deiner Follower sehen Deine Posts. Zumindest ist das zunächst mal so. Man muss sich das vorstellen, wie einen Testballon. Sieht Instagram, dass Dein Post gut ankommt, wird er mit größerer Reichweite ausgeliefert. Eine Folgerung daraus könnte sein, dass man nur noch Knaller-Bilder veröffentlicht, die sofort für großes Aufsehen sorgen. In Wirklichkeit geht es auch einen Schritt einfacher, banaler.

Tipp: Wenn man weiß, dass die meisten Menschen morgens mehr Zeit haben für Instagram als zu anderen Tageszeiten, dann erscheint es doch sinnvoll, morgens zu posten. Noch besser: Man sollte morgens auch gleich eine Zeitspanne für eigene Reaktionen einplanen.

Kommentare sind die neuen Likes

Weil Engagement jetzt im Vordergrund steht und damit eigentlich nur noch Kommentare gemeint sind, macht es sich gut, seinem eigenen Post gleich ein paar Kommentare zu anderen guten Bildern hinterher zu schicken. Die Aussichten, dafür im Gegenzug selbst Kommentare zu erhalten, steigen nach meiner Erfahrung erheblich, wenn man sich dazu Hashtags aussucht, die man selbst verwendet.

Kommentare erhöhen die Reichweite der eigenen Bilder vor allem dann, wenn sie zeitnah beantwortet werden (60 Minuten). Wer also morgens ein Bild postet und abends nachsieht, was draus geworden ist, dem entgeht etwas. Und weil als „echte” Kommentare von Instagram nur solche mit vier Wörtern und mehr gezählt werden (auch die Antwort auf Kommentare zum eigenen Bild!), machen Smileys oder ein „Cool” wenig her.

Tipp: Wer wirklich was zu einem Bild in einem anderen Account aussagt, der wird wahrscheinlich auch selbst mehr „gute” und aussagefähige Kommentare erhalten. Kommentiere am besten gleich nach dem Posten Deiner eigenen Bilder. Schreibe „richtige” und längere Kommentare, die auch erkennbar so nicht von Robots kommen können. Und antworte zumindest nach dem Posten innerhalb der 60 Minuten.

Hashtag-Umstellung für Instagram Algorithmus

Die Methode, bis zu 30 Hashtags in einen eigenen ersten Kommentar zum eigenen Bild reinzuschreiben, soll zunehmend als Spam gewertet werden. Ich habe zu Anfang noch die Erfahrung gemacht, dass mir dieser Hashtag-Kommentar mehr Reaktionen einbrachte. Nun habe ich das so umgestellt, dass die wichtigen Hashtags gleich im Post stehen.  Die Kommentar-Methode für Hashtags werde ich über kurz oder lang aufgeben.

Dass das neue Vorgehen von Instagram bei den Hashtags meine Reichweite beeinträchtigt ist eine Sache. Wesentlich schmerzvoller ist für mich, dass ich unter meinen favorisierten Hashtags seit der Umstellung weder meine Lieblings-Accounts dort finde, noch die passenden Bilder.

Tipp: Nutze fünf Hashtags gleich im Bildtext. Die Forderung nach verschiedenen Hashtags führt meist zu langer Sucherei und Du bist vielleicht wie ich immer ein einem Themenbereich unterwegs: Dann mache eine Liste von 10 bis 20 nahen / ähnlichen Hashtags und verwende davon per copy and paste je 5 unterschiedliche in bunter Folge.

Und sonst?

Ich bin nicht auf riesige Followerzahlen aus. Deswegen sind meine Tipps nichts für die Überflieger, die von 0 auf 100 in 30 Tagen durchstarten wollen. Die Einstellung, mit der ich bei Instagram unterwegs bin, lässt sich mit drei Schritten beschreiben.

  1. Kontinuierlich arbeiten. Und das nicht nur, weil jeder Stillstand den Erfolg bei Instagram wieder schrumpfen lässt. Auch ich freue mich an Accounts, die halbwegs zuverlässig posten, und denen ich mit Interesse folgen kann.
  2. Die Interessen der Follower berücksichtigen. Wer monatelang Food-Fotos gepostet hat und dann nur noch Urlaubsbilder veröffentlicht, der findet wahrscheinlich weniger Zustimmung. Oder noch spezifischer: Wer für Landschaftsfotos bekannt ist, der kann seinen Feed immer wieder mal mit anderen Motiven auflockern. Aber er sollte seinem Thema treu bleiben, um keine Anhänger zu verlieren.
  3. Beziehungen aufbauen. Eine erschreckenden Erkenntnis ist, dass liebgewordene Instagramer aus dem Feed verschwinden, wenn man ihnen nicht genügend Beachtung zeigt. Die Betonung liegt auf ”zeigt”. Ist wie im richtigen Leben: Man muss den Leuten schon sagen, dass man ihrem Schaffen teilnimmt. Nur ab und zu ein Like genügt nicht, nicht für Beziehungen und nicht für den Algorithmus.

Umstellungs-Schwierigkeiten oder Wahllosigkeit?

Wenn der Instagram Algorithmus für eine bessere Nutzerfahrung sorgen soll, muss man da noch eine Schippe nachlegen. Mir fällt auf, dass Instagram Bilder recht beliebig einstreut. Zum Beispiel finden sich in meinem Account mit dem Schwerpunkt Landschafts-Fotografie zunehmend Bilder aus meinem Account für Food-Fotos. Das mag man bei Instagram für eine clevere Idee halten, aber es nervt unheimlich. Warum habe ich denn wohl zwei Accounts?

Genauso nervig ist die Tatsache, dass ich zeitweise statt Landschaftsbilder Aufnahmen von halbnackten posierenden Frauen sehe. Irgendwann habe ich mir das so erklärt, dass diese Damen wohl Regional-Hashtags verwenden. Also schweren Herzens angeklickt und siehe da: Der von mir gesuchte Hashtag steht da nicht. Ist das eine Schlussfolgerung von Instagram, dass ich männlich bin und mich fürs Fotografieren interessiere und dann müssten halbnackte Damen auch ganz gut passen?

Ebenso nervig ist, dass schon gelikte Bilder immer wieder im Feed auftauchen. Und dass in den Empfehlungen für mich Accounts sind, die so gar nicht passen. Das kann schon mal vorkommen. Aber wieso sind da immer wieder „private” Accounts mit einem Bild, das ich jetzt ja nicht sehe? Das soll zu meinen Interessen passen?

Instagram Algorithmus – wie er funktioniert

Instagram Algorithmus - auch darum geht es im Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Instagram Algorithmus – auch darum geht es im Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Der Instagram Algorithmus bewegt die Sozialen Medien. Bekommen wir ein besseres Benutzererlebnis durch das Feilen am Zahlenwerk der Instagram-Nutzung? Oder sollen wir einfach nur dazu erzogen werden, die Plattform durch unsere Beiträge besser zu machen, damit sich auch der Werbemarkt verbessert? Wer sich darüber Gedanken macht, der hat schon verloren. Jeder sollte wissen, was er mit und auf Instagram (Facebook, Twitter etc.) erreichen will und ob er dazu die Spielregeln akzeptiert. Für all diejenigen, die dabei bleiben, ein kurzer Überblick.

Achtung, Aktualisierung: Ich habe die beiden PDFs mit den allgemeinen Infos zu Instagram und die Änderungen 2018 jetzt zusammengefasst:

In diesem PDF sind alle Infos zusammengefasst.

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Instagram-Tipps für neue Food-Blogs

Instagram-Tipps für Food-Blogger: Kontinuität. Gerade zu Beginn sind schnelle Erfolge wichtig, damit man leichter dran bleibt. Denn Kontinuität ist wichtig.

Instagram-Tipp für Food-Blogger: Kontinuität. Gerade zu Beginn sind schnelle Erfolge wichtig, damit man leichter dran bleibt. Denn Kontinuität ist wichtig.

Instagram-Tipps bekommt man schnell und ungefragt: Einfach möglichst vielen Accounts folgen – und gleich wieder entfolgen. So lautete langer Zeit einer davon. Ein paar Follower werde schon hängen bleiben, hieß es dazu als Begründung. Kann ja sein. Ob das dann diejenigen sind, denen man auch gerne folgt, mit denen man eine – wenn auch lose – Beziehung entwickelt, das sei dahin gestellt. Kurz gesagt gilt für soziale Medien dasselbe, wie im richtigen Leben: Sei nett zu den Leuten. Zeige, was dich interessiert und folge denjenigen Leuten, die zu Dir passen könnten.

Und weil das eine gute, aber für heutige Zeiten eher langsame Methode ist um einen erfolgreichen Account aufzubauen, hier noch ein paar Instagram-Tipps für Food-Blogger, die sich nach dem Start mit dem Food-Blog nun auch mit ihren guten Bildern auf die Foto-Plattform wagen.

Foodies gibt es viele – was ist speziell?

Food ist ebenso wie Urlaub, Reise und Mode ein Massenmarkt. Jeder hat was zu diesem Thema beizutragen, die Bilderflut ist überwältigend. Wie sticht man heraus?

Wichtigster Instagram-Tipp: Um eine Profil aufzubauen solltest Du mit mindestens neun Bildern anfangen. Alles andere lässt das Profil unfertig aussehen. Besucher erkennen bei zu wenigen Fotos noch keinen Stil. Wenn Du den entwickelt hast, solltest Du auch daran festhalten. Also wähle nicht Deine vermeintlich besten Fotos aus. Sondern diejenigen, die auch als bestes Ensemble zusammen passen. Wenn Du als Food-Blogger noch keine neun vorzeigbaren Fotos hast, musst Du leider erst einmal zurück auf Start. Und wenn Du bei der Durchsicht merkst, dass die Qualität Deiner Bilder nicht so richtig überzeugend ist, solltest Du vielleicht überlegen, auf ein besseres Smartphone oder eine gute Kompaktkameras umzusteigen.

Vor allem am Anfang ist eine Nische wichtig. Das ist ein Thema, ein Hashtag, mit begrenzter Reichweite. Hier kann man auch leicht mit demselben Hashtag nach „Gleichgesinnten” suchen. Egal, wie Du den Einstieg wählt, es sollte zu Deiner Person passen. Wer aufwändige Stilleben produziert und das nach vier Wochen nicht mehr durchhalten kann,  hat ein Problem.

Wichtig ist auch, dass Du Dir immer wieder Inspiration holst – auch in anderen Bereichen. Bei anderen Blogs, Instagramern, Magazinen etc.

Planung hilft: eine Woche vorausdenken

Vielleicht hast Du ja Instagram bislang eher spielerisch genutzt. Bilder für Freunde, launige Kommentare, lange Pausen zwischen den Posts. Wenn Deine Instagram-Aktivitäten dem eigenen Food-Blog was bringen sollen, ist mehr notwendig. Drei bis fünf Mal pro Woche zu posten ist ein guter Vorsatz. Und damit Du nicht jeden Tag vor seinem Bildarchiv sitzt und grübelst, empfiehlt sich eine Vorlaufzeit von etwa einer Woche.

Also drei bis fünf Bilder für die Woche raussuchen, bearbeiten, Hashtags und Bildtexte dazu schreiben. Das sorgt dafür, dass Dir nicht schon nach wenigen Tagen oder Wochen die Luft ausgeht. Und Du erkennst rechtzeitig, wenn die Bilder zu wenig Abwechslung bieten oder wenn Dir das Material ausgeht.

Apps sind hilfreich

Soziale Netzwerke sind Zeitfresser. Einige Apps können deswegen Lebensretter sein. Dienste wie Hootsuite, Buffer oder Later (gibts auch kostenlos) kannst Du dazu nutzen, um die ganze Woche durchzuplanen. Und Du kannst kann Bilder und Texte bereits ins Internet laden. Veröffentlichen musst Du bei Instagram übers Handy – außer Du hast einen Business-Account. Dann kannst Du direkt über die App auch an Deinem heimischen Rechner Bilder veröffentlichen.

Einmal am Tag zwei Apps öffnen (zB Instagram und Later) und dann posten, das spart viel Zeit. Die kannst Du besser für Likes und das Folgen anderer Accounts und Deine Kommentare nutzen.

Die richtigen Hashtags

Hashtags sollten passen. Falsche Hashtags zu nutzen, um eine möglichst große Leserschaft anzusprechen, ist übel: Deinen Besuchern, die vom Angebot enttäuscht sind, bleibst Du negativ im Gedächtnis.

Die Zahl der in Frage kommenden Hashtags ist größer, als Du denkst. Am besten man schaust Du auch bei anderen Instagramern nach, was die benutzen. Erst im Laufe der Zeit entdeckst Du viele Variationen zu einem Allerwelts-Hashtag. Und Abwechslung ist richtig. Seit Neuestem betrachtet Instagram die Verwendung des immer gleichen hashtags als Spam. Da ist etwas Einfallsreichtum und Abwechslung schon wichtig.

Instagramer, die in Deiner Nische aktiv sind und vor allem solche, die schon eine große Anhängerschaft aufgebaut haben, bieten Dir viele Anregungen. Wichtig ist auch die Reichweite der Hashtags, die man bei Eingabe des Begriffs in der Suchmaske der Instagram-App angezeigt bekommt. Ausnahmsweise ist hier einmal Mittelmaß gefragt. Bei 10 Millionen Beiträgen zu einem Suchwort geht Dein Bild unter. Bei nur 10 Beiträgen kennt und verwendet den Begriff wohl kaum jemand.

Als Faustregel würde ich empfehlen, einen richtig großen Hashtag zu verwenden (mehr als 500.000 Beiträge) und einige mit weniger Beiträgen (im fünf- und sechsstelligen Bereich). Instagram empfiehlt jetzt etwa fünf Hashtags direkt im Post. Und nicht etwa in einem ersten eigenen Kommentar zu Deinem Bild.

Was verursacht mehr Likes, was bringt mehr Follower? Ein gutes Bild oder ein markanter Bildtext?

Was verursacht mehr Likes, was bringt mehr Follower? Ein gutes Bild oder ein markanter Bildtext?

Eine Geschichte erzählen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das mag für manche Bilder und für manche Betrachter zutreffen – aber nicht für alle. Die meisten Menschen wollen bei Interesse für ein Bild mehr von Dir wissen. Ein ganzer Satz wäre schon schön. Ein erklärendes Wort. Was Generelles zum Thema. Oder noch besser: Deine eigene ganz individuelle Geschichte. Was Du damit erlebt hast.

Wie schwer das manchmal sein kann, das erkennst Du auch daran, dass Bildtexte der Foodies sehr oft wenig einfallsreich sind: „Guten Morgen meine Lieben. Heute gabs bei mir…” Auch bei den Kommentaren ist Einfallsreichtum nicht verschwendet. Wer generell ein Smiley hinterlässt wird als Antwort wahrscheinlich Smileys bekommen. Instagram zählt und bewertet aber Kommentare aber erst ab vier Worten. Du tust also weder Dir noch den besuchten Accounts einen Gefallen, wenn Du lediglich ein Smiley schickst.

Wer dagegen seine Geschichte zum Bild erzählt, der darf sich sehr oft über persönliche und herzliche Kommentare freuen. Und das steigert die Freude an Instagram doch ungemein, finde ich.

Was letztlich Likes oder das Folgen verursacht, ist meist unklar. Selbst wenn Du Dienste für die Auswertung benutzt, ergibt sich nicht immer eine rote Linie. Aber wahrscheinlich ist es auch besser, Du folgst nicht irgendwelchen Fremd-Strategien, sondern bleibst Deiner Linie und Deinem Stil treu. Plagiate gibts schon genug.