Slow Food will Verbot von Bio-Patenten

Slow Food meint: Jetzt gehts um die Gurke

Slow Food will durchsetzen, dass das Verbot von Bio-Patenten in Deutschland umgesetzt wird. Auf der Website kann man ein Anschreiben an das Europäische Patentamt herunterladen, mit dem man diese Forderung unterstützt.

Das Europäische Parlament, so die Begründung für diese Aktion, habe das Europäische Patentamt (EPA) am 10. Mai zwar aufgefordert, die Patentierung im Bereich der konventionellen Tier- und Pflanzenzucht zu beenden. Aber diese Aufforderung sei eben nicht bindend, und so soll der dokumentierte Verbraucherwille nachhelfen. Partner ist die Aktion Kein Patent auf Saatgut, wo man sich ebenfalls näher über die Hintergründe informieren kann.

Slow Food Magazin: Schwerpunkt (Oliven)-Öl

Slow Food Magazin, Schwerpunktthema: Öl„Öl – mehr als Fett”, so lautet das Schwerpunktthema des aktuellen Slow Food Magazins. Wie immer lesenswert und aufschlussreich, was die Slow Food Redakteure hier zusammengetragen habe. Wer sich für Öle und speziell für Olivenöle interessiert, der findet hier reichhaltige Informationen.

Das Motto, das zu Beginn des Themenschwerpunktes formuliert wird, rückt scheinbar erst einmal in den Hintergrund: „Abwechslung gefragt”, heißt es da. Und wer selbst gerne kocht, der wird das wahrscheinlich auch auf die verschiedenen Öle beziehen, die er im Küchenregal stehen hat. Doch zunächst geht es fast ausschließlich ums Olivenöl. Die anderen Ölsorten haben offensichtlich nicht den gleichen Stellenwert.

Aber natürlich haben die Heftmacher den Schwerpunkt Olivenöl nicht grundlos gewählt: Nicht nur bei den Feinschmeckern, auch bei den Verbrauchern ist es wohl das vorrangige Thema. Nicht zuletzt auch wegen der starken Qualitätsunterschiede und dem Mythos um gesundheitliche Wirkungen.

Hilfreich: Der umfangreiche Adressteil mit vielen Bezugsquellen.

Im Blickpunkt: Das Schwein

Slow Food Magazin SchweinDa ist es wieder, das Thema gutes Fleisch. Und das ganz, ohne dass ein Fleischskandal wieder einmal die Republik erschüttert, einfach so. Das Slow Food Magazin widmet dem Borstentier seine Titelseite und etliche gute Geschichten (zum Beispiel eine detaillierte Erklärung, welche Stücke vom Schwein woher kommen und unter anderem auch gute Lesetipps). Dass die Schweinehaltung klimafreundlicher sei als die Rinderzucht ist nicht wirklich neu. Meinen eh schon mäßigen Fleischgenuss beeinflusst das kaum.

Genuss steht auch im Mittelpunkt einer anderen Geschichte, die auf den ersten Blick nichts für zart Besaitete zu sein scheint, die mich aber dennoch brennend interessiert hätte: Das Porkcamp fand Anfang 2010 auf Gut Hesterberg nahe Neuruppin statt. Begeisterte Bericht schwirren durchs Netz, einer davon ist hier.

Dort wurde offensichtlich “gmetzget” und so ziemlich alles schmackhaft verwertet, was das Tier zu bieten hat. Klingt etwas blutig und ist / war es sicher auch. Aber das Schlachten gehört dazu, wenn man Fleisch essen möchte Und ich persönlich halte nicht nur die Frage für wichtig, wie man schlachtet, sondern auch, wie die Tiere vorher gelebt haben. Wenn beides stimmt und der Fleischkonsum vernünftige Ausmaße hat, kann man sein Fleisch ruhigen Gewissens genießen.

Edeka kooperiert mit Slow Food

Da denkt man immer, man lebt im traumhaften und biologisch orientierten Südwesten, und dann das: “Slow-Food-Produzenten bekommen zunächst im Bereich Nordbayern – Thüringen – Sachsen Zugang zu den Lebensmittelmärkten”, lässt Slow Food in einer Pressemitteilung verlauten. Das Konzept klingt gut: Regionale Produkte, die nach den Slow-Food-Prinzipien gut, sauber, fair hergestellt werden, sollen in Zukunft in den Edeka-Märkten Nordbayerns, Thüringens und Sachsens zu finden sein.

Diese Regionalorganisationen von Edeka haben mit Slow Food einen Vertrag geschlossen, demzufolge Produzenten, die Slow-Food-Förderer sind, in jeweils 30 Kilometern Umkreis zu einem Edeka-Markt ihre Lebensmittel und Getränke zu einem fairen Preis anbieten. Diese Grenze, so heißt es, solle die “strikte Regionalität” dieses Produktangebots wahren.

Weiter Regionalorganisationen der Supermarktkette konnen (sollen?) beitreten, dazu gäbe es bereits auch Gespräche. Edeka Südwest hatte sich bereits in der Vergangenheit an Slow-Food-Messen beteilgt, ist aber bei diesem Projekt noch nicht dabei.

Natürlich sind – wie das bei einem Vertrag so sein soll – auch die Gegenleistungen festgelegt: Die Marktbetrieber dürfen das Slow Food Logo verwenden, das offensichtlich mittlerweile schon zu einer geldwerten Marke geworden ist. Dafür zahlt Edeka einen Förderer-Beitrag an Slow Food.

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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