Laufen im Winter – die Herausforderung

Laufen im Winter: Schnee und Eis können eine ganz schöne Herausforderung sein.

Laufen im Winter: Schnee und Eis können eine ganz schöne Herausforderung sein.

Laufen im Winter? Dazu gab es hier schonmal ein paar Tipps. Jetzt reden wir mal vom tiefen Winter: Temperaturen um die minus 10 Grad. Schnee und Eis auf den Wegen. Dauernde Dunkelheit. Wer muss jetzt noch raus – und wer setzt doch lieber aus?

Zunächst einmal: Es muss natürlich niemand. Aber wer es gewohnt ist, regelmäßig zu laufen (oder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren), dem setzt diese Zeit zu, wenn er darauf verzichten muss. Das natürliche bzw. antrainierte Bewegungsprogramm setzt aus und es fehlt einem was. Wer schwer durch diese Zeit kommt, dem helfen vielleicht diese Tipps.

Kleidung und Schuhe

Den banalen Rat für angemessene Kleidung beim Laufen im Winter überspringen wir. Warme Laufklamotten und nötigenfalls Ski-Unterwäsche sind auch kein Kostenfaktor. Das gibts auch beim Kaffeeröster preiswert. Aber: Kaufen Sie sich gute Gore-Text-Laufschuhe. Möglichst in der Trail-Version mit einer griffigen Profilsohle. Hier wirds richtig teuer. Aber Sie müssen die Schuhe ja nicht von November bis Ostern tragen. Meine kommen nur bei Schnee und Regen zum Einsatz. Und während die anderen Modelle maximal sechs Monate halten, gehen meine Adidas Supernova Trailschuhe mit GoreTex jetzt (ziemlich abgenutzt) ins zweite Jahr. Warme Füße sind wichtig, nasse Füße sind auch für eine Stunde Laufen am Morgen eher unschön.

Auch wenns schwer fällt: Packen Sie sich nicht zu warm ein. Wenn es mich beim Loslaufen noch fröstelt, ist es meistens genau richtig und später angenehm.

Links normale Laufschuhe ohne richtiges Profil, in der Mitte Salomon-Trailschuhe mit gutem Grip, rechts Adidas GoreText. Nur die Adidas sind wasserdicht und warm.

Links normale Laufschuhe ohne richtiges Profil, in der Mitte Salomon-Trailschuhe mit gutem Grip, rechts Adidas GoreText. Nur die Adidas sind wasserdicht und warm.

Leuchten Sie

Eine Stirnlampe hilft, wenn Sie morgens in der Dunkelheit unterwegs sind. Aber gut sehen ist nur die eine Hälfte. Gut gesehen werden ist ebenso wichtig, wenn Sie nicht die ganze Zeit abseits der Straßen unterwegs sind. Auch wenn die gelben Warnwesten etwas albern wirken: Wirkungsvoller als Blinklichter sind sie meines Erachtens schon.

Ausweichtermine

Wer seine Laufzeiten nur am frühen Morgen oder am späten Abend unterbringen kann, der ist jetzt durchgängig im Dunkeln unterwegs. Das kann eine Weile lang ganz nett sein, aber irgendwann nervt es. Einmal in der Woche bei Tageslicht laufen gibt neue Energie. Dafür kann man auch einmal die Mittagspause ausfallen lassen. Oder an Tagen laufen, an denen man sonst nicht unterwegs ist.

Kürzen Sie ab

Ja, das klingt unfair und inkonsequent. Aber wer bei 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee schon durch die Wälder gehoppelt ist, der weiß, dass diese Unterlage sehr kräftezehrend ist. Auch wenn die Laufuhr meckert und die Laufstatistik bergab weist, sollte man die erschwerten Bedingungen anrechnen. Kein falscher Stolz!

Wärmen Sie sich auf – vorher und nachher

Das gilt jetzt nicht nur verstärkt vor dem Laufen, sondern auch und erst recht danach. Die Muskeln werden nun einmal nicht so schnell warm wie sonst. Und hinterher ist die heiße Dusche und warme Kleidung schon fast eine medizinische Notwendigkeit.

 

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Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger

Der Pinterest-Leitfaden

Der Pinterest-Leitfaden

Wegen des großen Interesses habe ich hier einen kurzen Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger zusammengestellt. Auf zwei Seiten steht alles, was man für den Anfang (und einige Zeit danach) wissen sollte.

Pinterest-Leitfaden

Pinterest erfreut sich gerade bei Food-Bloggern ausgesprochen großer Beliebtheit. Ich hatte das Thema hier schon einmal aufgegriffen.

Und nicht wenige Food-Blogger berichten, dass sie mit einigem Engagement bei Pinterest auch die Besucherzahlen ihres Blogs haben steigern können. Aber Achtung: Ähnlich wie Twitter verlangt Pinterest ein relativ großes zeitliches Engagement, dass sich nur teilweise durch den Einsatz von Diensten wie Buffer zur Vorausplanung der Beiträge reduzieren lässt.

Selbst wenn man davon ausgeht, dass zwei Drittel der Beiträge sich externen Beiträge (!) widmen sollten, bleibt genügend Aufwand mit den Anforderungen an die „eigenen” Pins, den ich im Leitfaden beschrieben habe.

Viel Spass damit und viel Erfolg!

Laden Sie den Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger jetzt herunter.

Laden Sie den Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger jetzt herunter.

 

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Instagram Food Profil – Statistik und Schlussfolgerungen

Die besten Testschmecker-Fotos 2016 auf Instagram

Instagram Food Profil des Testschmecker

Mein Rückblick für das Instagram Food Profil des Testschmecker-Account im Jahr 2016 bringt die Eigenheiten dieses sozialen Netzwerkes ganz gut zum Ausdruck: Die Bild-Favoriten meiner Follower sind nicht unbedingt immer auch meine Favoriten. Likes kosten viel Zeit und sind weniger ergiebig als Kommenare. Und Hashtags oder die „richtigen” Zeiten für Postings sind weniger bedeutend als das Suchen guter anderer Accounts, denen man folgt, und die vielleicht zurückfolgen.

Instagram Food Profil mit Eigenheiten

Dieses Instagram Food Profil ist mein zweiter Instagram-Account (nach @joachimott) und die etwas oberflächliche Auswertung brachte hier ein paar Neuigkeiten, nachdem ich schon meinen ersten Account etwas näher unter die Lupe genommen hatte. Wer sich generell für das Thema Instagram interessiert, sollte dort vorbeischauen. Die Auswertung ist etwas ausführlicher.

Hier beim Testschmecker geht es zum ganz großen Teil um ein Instagram Food Profil und damit um Food-Fotos. Und die können schnell etwas ermüdend werden. Deswegen jetzt ohne weitere Abschweife zu dem, was hier anderes ist, als in meinem ersten Account.

Food ist nicht gleich Food

Bei @joachimott folge ich Fotografen. Im Testschmecker-Account folge ich Foodies. Und so wie viele andere Accounts ihr eigenes Thema und ihren eigenen Stil haben, so gilt das auch bei den Foodies – meistens. Das Thema ist aber ganz offensichtlich mehr ein Frauending und so ist die Durchmischung des Themas größer. Selfies und Lifestyle, Mode und Freunde gehören meistens auch dazu. Aber es findet natürlich trotzdem jeder die Accounts mit der richtigen Mischung, denen man gerne folgt.

Instagram-Kommentare gibts auch zu weniger kunstvollen Fotos gerne.

Instagram-Kommentare gibts auch zu weniger kunstvollen Fotos gerne.

Likes und Kommentare gehen auseinander

In meinem Foto-Account @joachimott ist die Statistik recht eindeutig. Es sind die selben Fotos, die die meisten Likes und die meisten Kommentare haben. Hier ist das ganz anders. Von den Top-Likes taucht gerade mal eines bei den am meisten kommentierten Fotos auf. Was nicht unerheblich ist, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommen möchte. Ob hier die Texte den Ausschlag geben oder ob sich Menschen von manchen Foto-Themen eher angesprochen fühlen bleibt offen. Ich erkenne auch keine Linie für diejenigen Fotos, die mehr Kommentare hervorrufen.

Aber was solls, dann erfolgen die Postings weiterhin unbeeinflusst von vermuteten Like- und Comment-Zahlen, wie bisher auch. In meinem Fotografen- und Regional-Account (Schwerpunkt ist hier meine Heimatregion Schwarzwald) erkenne ich auch bei anderen Fotografen-Accounts die „Renner” ziemlich schnell. Beim Thema Food gelingt mir das nicht so oft.

Bei den Likes fällt es schwer, eine klare Linie zu erkennen.

Bei den Likes fällt es schwer, eine klare Linie zu erkennen.

Top-Food-Fotos sehen wie aus?

In einem Punkt hat das Jahr ebenfalls Klarheit gebracht: Die gestylten Food-Fotos (sofern man das bei mir überhaupt sagen kann) schnitten nicht besser ab als Feld-Wald-und Wiesenfotos. Mein durchschnittlicher Aufwand beschränkt sich aufs Arrangieren, wenig Schärfentiefe und natürliches Licht. Keine speziellen Utensilien, keine Deko, keine kunstvollen Arrangements. Dass dennoch eine Frühstücksszene mit schönem Licht deutlich hinter dampfenden Kartoffelknödeln in einer Warmhalteschüssel kommen (bei den Likes wohlgemerkt), erschließt sich mir nicht. Aber es bestätigt mein Konzept von alltagsnahen Fotos aus der Küche.

Texte, Tags und Zeiten

Auch in diesem Account wundert mich, das relativ viele Leute meine manchmal doch etwas längeren Texte lesen. Bei den Texten variiere ich ein Sammelsurium und befolge den Rat, viele Tags zu verwenden. Nachverfolgen tue ich aber nur wenige. Und ich orientiere mich im deutschsprachigen Bereich, obwohl ich mit englisch keine Probleme habe. Konversationen kommen hier eher zustande.

Mögliche Konsequenzen?

  • Regelmäßigkeit bringt viel, auch wenn es zeitaufwändig ist.
  • An guten Texten liegt mir viel, daran  will ich festhalten.
  • Kommentare schlagen Likes: Nur so ergeben sich Verbindungen.
  • Viel viel mehr Variationen fotografieren: Mein Fundus ist in diesem Bereich nicht so ausgeprägt wie in meinem anderen Account.
  • Die Zeiten zu denen ich poste und / oder durch meinen Feed scrolle erscheinen mir hier wichtiger. Offensichtlich gibt es bei den Foodies engere Zeitfenster. Aber hier bin ich wenig flexibel und müsste genauer herausfinden, was wann wo passiert.

 

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Weinschaumsauce – süße Desserts

Weinschaumsauce - delikate Süßspeise, alkoholisch.

Weinschaumsauce – delikate Süßspeise, alkoholisch.

Weinschaumsauce ist eine (gute) Erinnerung aus meiner Kindheit. Und dennochwage ich mich an das Rezept nur selten. Denn wie man es auch dreht und wendet, es ist eine Portion Alkohol zum Mittagessen. Und wer wie ich mit Saucen nicht sparsam ist, der hat damit schon sein „Viertele” intus. Sitzen also Kinder mit am Tisch, ist es besser, zur klassischen Vanillesauce zu greifen.

Weshalb soll es denn überhaupt Weinschaumsauce sein? Es gibt einige Rezepte für mich, die durch Verwendung von Wein beim Kochen (vor allem) und beim Backen besser werden. Der beschiwpste Apfelkuchen mit Wein zum Beispiel gehört dazu. Am liebsten noch lauwarm gegessen, mit Sahne. Zur Weinschaumsauce gibts normalerweise Dampfnudeln oder Rohrnudeln, dieses Mal waren es Quark-Rohrnudeln. Das ging schneller als der Hefeteig.

Weinschaumsauce mit wenig Zutaten

  • 2 Eigelb
  • 1 TL Speisestärke
  • 1/4 l Wein
  • 1 TL Zucker

Die Köche sagen ja immer, man schmeckt sehr wohl die Qualität des Weines, die man beim Kochen verwendet. Ob das im Einzelnen stimmt und für jeden nachvollziehbar ist, weiß ich nicht. Aber weil bei uns unter den Wein-Geschenken auch immer ziemlich edle Tropfen sind und wir normalerweise nicht sehr oft Beerenauslesen und Ähnliches trinken, nehme ich die auch schon mal für besondere Gerichte. Wiese dieses hier. (Wenn das einer meiner Winzer liest, bin ich untendurch).

Zubereitung: gut gerührt

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die Eigelb kommen Topf, zusammen mit Speisestärke und Zucker. Schon mal mit verrühren begonnen und die Herdplatte anmachen. Wenn alles ein bißchen schaumig ist und der Topf warm wird, den Wein zugeben und kräftig weiterrühren. Nach insgesamt etwa 5 Minuten sollte das Ganze eine cremige Konsistenz bekommen.

Dazu passen Dampfnudeln, Rohrnudeln und ähnliche Mehlspeisen. Wenn mans mit einer Beerenauslese macht kann man das auch gut als Dessert mit ein paar Keksen reichen. Da die Sauce nicht zum Kochen kommt (das darf sie wegen des Eigelbs nicht), verdampft auch kein Alkohol. Wer also für zwei Erwachsene einen halben Liter Wein nimmt, der hat zum Mittagessen einen halben Liter Wein für zwei.

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Pinterest – für Foodblogs unverzichtbar?

Pnterest: Welchen Stellenwert hat die Bilder-Plattform im Vergleich zu den anderen Sozialen Netzwerken?

Pnterest: Welchen Stellenwert hat die Bilder-Plattform im Vergleich zu den anderen Sozialen Netzwerken?

Aktuell: Es gibt einen Pinterest-Leitfaden kostenlos bei der Anmeldung zum Newsletter

Pinterest steht bei Foodbloggern und vielen anderen kreativen Menschen an erster Stelle der Sozialen Netzwerke. Sind es die Bilder, die Aufmachung, oder einfach das „Publikum”, das ein stärkeres Engagement hier so interessant machen? Und wie hoch ist der Aufwand, wenn man bei Pinterest erfolgreich mitmischen möchte?

Die Währung ist Aufmerksamkeit. Natürlich ist für ein Engagement in den Sozialen Medien interessant, ob Menschen und Marken aus meinem Themenbereich dort vertreten sind. Komme ich mit den Leuten in Kontakt, von denen ich etwas lernen kann und Anregungen bekomme? Und folgen mir andere, die die gleichen Interessen haben wie ich?

Pinterest scheint bei Foodbloggern sehr hoch im Kurs zu stehen. Das hat natürlich mit der Bildlastigkeit der Plattform zu tun. Mit ein paar dürren Zeilen Text ist es hier nicht getan. Insofern stellt sich für viele nicht die Frage Facebook oder Twitter. Dort sind die Massen, wer viele Menschen erreichen will, der sollte dort auf jeden Fall ein Fähnchen hissen. Bei den bildorientierten Plattformen stellt sich eher die Frage Instagram oder Pinterest. Beide sind sich aber nur auf den ersten Blick ähnlich und stellen gänzlich unterschiedliche Anforderungen.

Pinterest = Bilderwelten

Das besondere Bildformat und die Bedeutung d4r Textbilder verursachen einen relativ hohen Aufwand.

Das besondere Bildformat und die Bedeutung d4r Textbilder verursachen einen relativ hohen Aufwand.

Gemeinsam ist Instagram und Pinterest, dass man zwar Bilder braucht, aber eine Zweitverwertung von Facebook- und Twitter-Bildern hierfür ausgesprochen schwierig erscheint. Bei den Platzhirschen, den Plattformen mit den größten Reichweiten, kann man Bilder „nur” zur Illustrierung verwenden und damit ganz gut durchkommen.  Denn bei Facebook und Twitter sind es selten die ganz tollen Bilder, die notwendig sind.

Anders bei den Bilder-Plattformen, hier ist die Konkurrenz größer. Bei Instagram kann man aus den Quer- und Hochformaten, die man auch in Blogposts verwendet, noch Quadrate als günstigstes Format „herausschneiden”. Pinterest dagegen favorisiert ganz klar Hochformate. Und die sind mit einer empfohlenen Bildgröße von 735 x 1102 Pixel eher schwierig als Ausschnitt aus Querformaten zu verwenden. Damit erhöht sich der Aufwand für Fotos schon bei der Aufnahme und Illustrierung.

Wer nicht gerade in seinem Blog zum Beispiel ein WordPress-Theme nutzt, das speziell für Hochformate ausgelegt ist, muss fast jedes Motiv zweimal anlegen, als Hoch- und als Querformat.

Textbilder

Pinterest-Profis betonen immer wieder, Textbilder würden die meisten Klicks und Besuche auslösen. Gemeint sind damit Bild-Text-Kompositionen, wie man sie aufwändig mit Photoshop oder mit der Online-Plattform Canva.com erstellen kann. Diese Textbilder leben von grafischen Elementen, vielen verschiedenen Schriftarten und guten Aufteilungen zwischen Textblöcken und wichtigen Bildinhalten. Wer formatfüllend fotografiert ohne einen größeren Hintergrund- oder Unschärfebereich in seinem Bild, der hat es manchmal sehr schwer, seine Textblöcke noch vor „unwichtigeren” Bildteilen zu platzieren.

Da soll er hin, der Besucher: Ein gut bebilderter Blogpost ist meist Dreh- und Angelpunkt für alle Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken.

Da soll er hin, der Besucher: Ein gut bebilderter Blogpost ist meist Dreh- und Angelpunkt für alle Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken.

Suchmaschinenfreundlich

Dagegen hat Pinterest trotz des hohen Arbeitswaufwandes den Vorteil, dass es einen direkten Bezug zur eigenen Website gibt. Der bei Instagram obligatorische „Link in bio” umschreibt nur die Tatsache, dass einzelne Bilder nicht direkt mit den Inhalten auf der eigenen Website verlinkt werden können. Der einzige Link im Kopf der Seite ist deswegen entweder sehr allgemein gehalten (auf die eigene Eingangsseite) oder er muss ständig geändert werden.

Bei Pinterest führen nicht nur die Klicks auf die Fotos direkt zum eigenen Angebot. Die einzelnen Pins lassen sich auch suchmaschinenfreundlich gestalten. Dazu müssen Bildname, Links und Texte angepasst werden, aber die Pinboards stehen nicht ganz so losgelöst im Internet wie Instagrambilder.

Das Drumherum

Facebook und Twitter leben vor einer gesunden Mischung eigener und kuratierter Inhalte.  Neben den Links zu meinen eigenen Inhalten auf meiner Website sollte ich also auch stets andere interessante Angebote aus meinem Themenbereich teilen. Für Pinterest gilt das umso mehr. Und das bedeutet letztlich, dass man mit der Auswahl des Bildes und den Link-Texten schon etwas mehr Aufwand betreibt, um Menschen zu andere Websites zu schicken.

Der Anteil dieser Fremd-Links wird an verschiedenen Stellen höchst unterschiedlich benannt. Einmal sind es 30 Prozent, einmal 60 Prozent fremder Inhalte, die man verlinken sollte, um seinen Besuchern die ansprechendste Mischung zu bieten.

Instagram-Fotos lassen sich oft relativ einfach aus den Bildern des Blogposts gewinnen.

Instagram-Fotos lassen sich oft relativ einfach aus den Bildern des Blogposts gewinnen.

Dennoch kann man sich hier als Foodblogger gut aufgehoben fühlen. Denn geteilt werden oftmals Pins, die man bei anderen Foodbloggern findet. Oft haben sich regelrechte Netzwerke gebildet, die vorbehaltlos alles unter einander verbinden. Nach dem Motto „Pinst du meins, pin ich deins” muss dabei auch manch einer in den sauren Apfel beißen und von seinen Ansprüchen abweichen. Schließlich wird aus Solidarität gepinnt, um von mehr Besuchern zu profitieren.

Aufwand verursachen übrigens nicht nur die Pins, sondern auch die Boards. Bei einer vier bis fünfstelligen Zahl von Pins kommt den Covern der Boards ebenfalls große Bedeutung zu. Diese Cover haben ein eigenes Format (217 X 147 Pixel) und sollten das Thema des Boards zusammen mit ein paar Zeilen Text möglichst treffend zusammenfassen.

Und weil Ordnung auch immer etwas dynamisches hat, ist es gar nicht so selten, dass man – mit einer zunehmenden Zahl von Boards – auch noch einmal anfängt Pins zu verschieben und sortieren.

Zielpublikum und Frequenz

Auf jeder Plattform setzen sich die Besucher etwas anders zusammen. Nachmittags und abends erreicht man hier wohl die meisten Besucher. Für Foodblogger und Hobbyköche dürfte interessant sein, dass auf dieser Plattform vor allem die Samstage guten Besucherverkehr verzeichnen.

Wie auf anderen Plattformen kann man auch hier Dienste nutzen, um seinen Posts voraus zu planen. Aber das kostenlose Angebot ist nicht so groß wie Facebook, Twitter und Instagram. Bei Buffer brauchts einen  kostenpflichtigen Plan, der bei 10 Dollar im Monat beginnt. Wer vor allem tagsüber unter der Woche am Rechner sitzt und postet, der kann mit den Besuchsspitzen am Wochenende leicht Probleme bekommen.

Pinterest hat eine erstaunliche „Schlagzahl”. Wer mit ein paar täglichen Tweets schon ausgelastet ist , der zuckt bei der Empfehlung von 5 bis 30 Pins pro Tag zurück. Aber die Masse machts. Und wie bei allen Sozialen Netzwerken hat auch Pinterest seine bevorzugten Zeiten, in denen Posts eine besonders gute Reichweite haben.

Mein Fazit

Mein Engagement bei Pinterest bewegt sich in engen Grenzen und das hat vor allem mit dem Aufwand zu tun. Facebook ist für mich aus verschiedenen Gründen ein Muss. Instagram nutze ich viel, weil ich viel fotografiere. Pinterest hat für mich den Nachteile einer zu hohen Frequenz, ähnlich wie Twitter. Nur kommt bei Pinterest noch hinzu, dass zumindest eigene Posts recht aufwändig bebildert sein müssen. Das besondere Format und die Bedeutung der Textbilder sind eine weitere Hürde für mich.

Entscheidend ist wie so oft, ob man Freunde und Follower findet. Das Gefühl einer guten Gemeinschaft und ein reger Austausch können viele der Widrigkeiten einzelner Plattformen mehr als ausgleichen. Gerade als Foodblogger kann man hier viele Anregungen bekommen und Follower finden. Und die Bedeutung für die eigene Website ist bei Pinterest sicher größer als zum Beispiel bei Instagram.

 

 

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Küchenzubehör: gern benutzt, heiß ersehnt

Küchenzubehör 2016/17

Küchenzubehör 2016/17

Küchenzubehör steht als Geschenke-Thema gerade ganz oben. An dieser Stelle deswegen ein kleiner persönlicher Rückblick und Ausblick. Was erschien mir im vergangenen Jahr am besten und sinnvollsten, welche Lücken beim Küchenzubehör will ich 2017 schließen.

Küchenzubehör-Highlights 2016

Küchenzubehör mit hohem Nutzwert: Gräf Messerschärfer

Küchenzubehör mit hohem Nutzwert: Gräf Messerschärfer

Messerschärfer

Das ist jetzt nicht der Küchenzubehör mit dem größten Charme. Man kann auch nicht vor Besuchern damit glänzen. Aber wer die Suche nach gutem Werkzeug für schärfere Messer schon eine Weile mitmacht, der freut sich über eine dauerhaft gute Lösung. Messer sind nie scharf genug. Zumindest nicht lange genug. Die kleinen billigen Helferlein für wenige Euro bekommen die Klingen entweder gar nicht richtig scharf oder nur für kurze Zeit. Und der Wetzstahl ist keine Lösung zum Schärfen, allenfalls zum Nachschärfen. Unser Graf Messerschärfer war zwar für meinen Geschmack relativ teuer. Aber er liefert gute Ergebnisse und ich vermute mal, bei solider Technik haben wir lange Freude dran.

Noch schwächelt er nicht (nach zwei Jahren). Er kommt regelmäßig zum Einsatz und schärft dann alles, was in Schubladen herum liegt. Vom Opinel mit rostender Klinge über kleine Küchenmesser bis zum großen Kochmesser.

Gusseiserner Topf für Herd und Backofen

Gusseiserner Topf für Herd und Backofen

Schmortopf

Man braucht sie für kräftige Schmorgerichte, Gemüse-Eintöpfe oder für No-Knead-Brot: Schwere gusseiserne Schmortöpfe wie die der bekannten Marke LeCreuset oder Staub wiegen schwer in der Hand – und auf der Tasche: Zwischen 150 und 250 Euro kann man locker für dieses Küchenzubehör ausgeben. Nun liebe ich gutes Arbeitsgerät und ich gebe gerne auch mehr dafür aus. Aber 250 Euro für einen Kochtopf  ist mir dann doch zu viel. Ich entdeckte billigere Marken und fand schließlich vor Ort diesen GSW Schmortopf für gerade mal 40 bis 50 Euro. Ich konnte ihn mir im Geschäft in Ruhe ansehen konnte und kam zu dem Schluss, dass er sehr massiv und gut gearbeitet ist und mich auch ein paar Jährchen begleiten kann. Deswegen habe ich vor Ort ein bißchen mehr bezahlt als online. (Aber zu den peinlichen Erscheinungen, die sich im Geschäft beraten lassen, das Ding womöglich noch mit dem Handy abfotografieren und dann verkünden, dass sie das im Internet billiger bekommen, möchte ich wirklich nie gehören.)

Neff Backofen

Versenkbare Backofentür.

Versenkbare Backofentür.

Mit unserer neuen IKEA-Küche kam dieses Jahr dieser Neff Backofen zu uns. Auch hier haben wir ja einen eher schwäbisch-pragmatischen Ansatz: Es muss kein Neff oder Miele oder ein anderer toller Markenname sein. Aber der neue Backofen wurde in Arbeitshöhe eingebaut. Und dieser Neff hat eine voll versenkbare Backofentür (‚Slide und Hide‘). Eine der besten Erfindungen überhaupt. Keine herausstehende Backofentür mehr (in unserer Familie sind da schon Menschen schwer gestürzt). Und erst recht nicht in Bauchhöhe.

Ich weiß nicht welche tolle Dinge andere Backöfen noch beherrschen. Aber unserer scheint auf der Höhe der Zeit zu sein und die Türe ist das Tüpfelchen auf dem i.

Auf dem Wunschzettel 2017

Gusseisenpfanne

Gusseisenpfanne

Gusseisenpfanne

Aus dem gleichen Grund, aus dem der Schmoropf angeschafft wurde (Verwendung auf dem Herd und im Backofen) steht nun noch eine Gusseisenpfanne an. Für 30 bis 50 Euro sollte man fündig werden.

Küchenmaschine

Bosch Küchenmaschine

Bosch Küchenmaschine

Ein sehr komplexes Thema. Seit Wochen und Monaten geistert das Thema in unserem Haushalt herum. Wir haben jetzt so ziemlich alle Marken und Modelle durch – und haben überall Schwachpunkte entdeckt. Teuer sind alle Lösungen. Nur bei manchen muss man geradezu unverschämte Zubehör-Paket-Kombinationen kaufen, um die wichtigsten Dinge beisammen zu haben. Andere sind mit einem Gewicht über 10 Kilo schwer handhabbar. Sie braucht nicht Kochen und nicht Wiegen können. Aber das Favoritenkarussell von Kenwood, Bosch und Ankarsrum (!) dreht sich offenbar ewig weiter.

Angesichts der Kosten noch kurz ein lobendes Wort zu unserer Bosch MUM mit dem immensen Zubehör und dem kleinen Einkaufspreis. Die Relation von Kosten und Nutzen ist hier überaus günstig. Und auch über die Lebensdauer kann man nicht meckern. Natürlich wünscht man sich für schwere Brotteige eine solidere Maschine, die nicht anfängt zu jaulen und auf der Arbeitsplatte umherhüpft.  Aber sie ist ein echtes Arbeitstier, das geringe Gewicht ist beim Ein- und Ausräumen ein echter Vorteil. Und der baugleiche Vorgänger verrichtet – schon lange weiter-vererbt – noch immer brav seinen Dienst.

Löffelwaage für kleine Mengen.

Löffelwaage für kleine Mengen.

Löffelwaage

Das erscheint jetzt nicht als das dringendste Küchenzubehör. Aber eine Löffelwaage für die kleinen Mengen ist doch leichter handhabbar als die normale Küchenwaage mit einer Schüssel, in der vielleicht schon zwei der fünf Gramm hängen bleiben. Und sie braucht nicht arg viel mehr Platz in unserer kleinen Küche.

Natürlich ist der Wunschzettel länger. Und er wird vielleicht auch nie komplett abgearbeitet. Aber wenn man Tag für Tag in seiner Küche arbeitet, dürfen ein paar Neuerungen schon sein.

 

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