Biowinzer – die nächste Generation

Biowinzer - die nächste Generation

Generationenwechsel im Bereich der Landwirtschaft ist oft ein leidvolles Thema: Die ältere Generation kann mangels Alternative nicht aufhören, die jungen wissen oder ahnen zumindest, welche Veränderungen und Belastungen auf sie zukomenn und zögern, in den elterlichen Betrieb einzusteigen.

Besser sind die Aussichten bei erfolgreichen Betrieben, die eine besondere Vermarktungsform gefunden haben oder ein landwirtschaftliches Produkt, das gute Absatzchancen hat. Zum Beispiel Wein.

Wie aber ist es mit dem Biowein, den Biowinzern? Hier haben die Eltern besonders viel Kraft und Energie in den Betrieb gesteckt, haben Pionierarbeit geleistet. Wollen die Jungen die Position als Einzelkämpfer und Außenseiter übernehmen und sich einem immer srafferen Regelwerk der EU ausliefern? Gar nicht zu reden vom erhöhten wirtschaftlichen Risiko, das mit dem Bio-Anbau immer verbunden ist.

ECOVIN Baden zeigt aktuelle drei Beispiele von vielen, die Mut machen: Drei Familien, bei denen der Übergang klappt. Gemeinsam ist allen Nachfolgern, dass sie gut ausgebildet und hoch motiviert in den Beruf starten. Und dass sich für sie nie die Frage gestellt hat, ob sie ebenfalls “bio” machen: Etwas anderes kam nie in Frage.

Im Gespräch mit ihren Vätern zeigen die drei Jungen, worauf es ihnen ankommt, was bei ihnen anders sein wird und was sie von ihren Eltern übernehmen.

Die dort angehängte Liste derjenigen Betriebe von ECOVIN Baden, wo ein Generationswechsel aktuell ist zeigt, dass die drei vorgestellten Betriebe keine Ausnahmen sind.

Frühjahrstipp: Gutedelsuppe

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In fremde Küchen und Kochtöpfe zu schauen, macht immer wieder Spass. Erst recht natürlich, wenn man in einem Restaurant mit dem Küchenchef am Herd steht und bei der Zubereitung dabei ist. Und so war ich dieser Tage zu Gast bei Stefan Waidele von der Krone in Neuenburg, für das Kundenmagazin der WG Wolfenweiler sein Rezept für Gutedelsuppe mit Croutons beisteuerte:

Als Zutaten braucht man:
- 1 Karotte
- 1 Zwiebel
- 1 kleines Stück von einer Sellerie-Knolle
- 1 Knoblauchzehe
- 0,25 Liter Gutedel
- 200 ml Sahne
- Salz & Pfeffer
- 2 Scheiben Toastbrot

Und so gehts:

Die klein geschnittenen Zwiebel, Karotte und Sellerie zusammen mit 1 Knoblauchzehe andünsten.
Mit etwas Gutedel ablöschen, nach Zugabe der Gemüsebrühe weich kochen und dann pürieren. Mit Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Croutons zwei Scheiben Toastbrot in Würfel schneiden und in der Pfanne braun anrösten.

Dazu passen – logischerweise – Gutedel-Weine. Die Küchen-Chefs empfehlen ja immer, diejenigen Weine zum Kochen zu verwenden, die man auch zum Gericht serviert.

Low Carb – das Kochbuch

Das Low Carb KochbuchLow Carb Jetzt im Frühling boomen vor allem zwei Kategorien von Büchern: Diät-Ratgeber und Fitness-Konzepte. Und weil der Mensch neugierig ist, setzt man sich immer wieder mit neuen Ernährungstipps auseinander. Nach meinen Ausflügen zu vegetarischen und veganen Kochbücher – die ich allesamt interessant fand, aber nicht nicht zum Maßstab meiner täglichen Ernährung machen möchte – hat als aktuelles Konzept für eine gesunde Ernährung neben meinem Standardprogramm nur die Low-Carb-Methode bestand.

Wer in seiner Kindheit traditionell bekocht wurde, der orientiert sich auch später oft noch an den Beilagen, wenn es um die Gestaltung des Speisezettels geht. Gerade die aber verschwinden bei Low Carb fast völlig. Deswegen hat mich eine Übersicht gleich zu Anfang des Buches auch besonders angesprochen: statt (hier kommt ein alter Küchen-Klassiker) dieses Low Carb Rezept. Das ganze bebildert und die Gerichte klingen auf Anhieb so, dass man sie ausprobieren möchte.

Aber das ist nur eine der vielen Einstiegsmöglichkeiten in das Thema, die das Buch bietet. Natürlich wird das Konzept vorgestellt, es wird erklärt, welche Rolle Eiweiß und Fette spielen. Und es gibt auch Tipps, wie man fernab der heimischen Küche das Low Carb-Konzept durchhalten kann. Die Gliederung der Rezepte ist eher klassisch und deswegen leicht nachvollziehbar, vom Frühstück über Suppen, Salate und Hauptgerichte bis zum Dessert.

Für rund 20 Euro erhält man in bewährter GU-Qualität ohne großen Schnickschnack gute Tipps und praktikable Rezepte, das alles schön aufgemacht.

Schnelles Knoblauch-Käse-Brot: Urlaubsküche

Das passt bei mir gerade ganz gut rein, so kurz vor dem Urlaub: Ski-Urlaub, Ferienwohnung und man weiß noch nicht so genau, wie praktikabel die Kücheneinrichtung überhaupt sein wird. Ein Backofen wird auf jeden Fall vorhanden sein. Das Rezept für dieses Garlic Cheesy Bread kommt deswegen noch mit ins Reisegepäck (als Link, denn Wlan hat die Fewo schon), weil man dieses Brot wohl wirklich sehr schnell und einfach machen kann. Und die Mischung aus Hefeteig, Knoblauch und Käse klingt sehr einfach und sehr appetitanregend.

6er Zopf – die Video-Anleitung

Und gleich nochmal das Thema Backen: Zu den Webseiten aus dem Themenbereich Backen, denen ich seit langem folge, gehört auch homebaking.at. Dort gibts ein feines Blog und ab und zu auch Video-Anleitungen. Zum Beispiel diese für einen 6er Zopf ohne Fenster.

Hinter Blog und Website steckt das österreichische Unternehmen Reichl Brot – aber dieser kommerzielle Hintergrund ist ja nichts Schlechtes, im Gegenteil. Bei den zahlreichen Videos sind auch noch einige andere Zopf-Anleitungen dabei, ansonten reicht das Spektrum von der Handsemmel übers Croissant bis zu verschiedenen Broten.

Hannes Weber: Lust auf Backen

Lust auf BackenLust auf Backen Fernsehköche sind ja so ein eigenes Ding. Man fragt sich bei vielen Rezepten oft: Wirkt das alles auch ohne die Persönlichkeit auf dem Bildschirm? Beim Backen und bei Hannes Weber ist es so: Grundsolide Hausmannskost, oftmals mit einem individuellen Kniff, einfach und sympathisch präsentiert. Auch wer die SWR-Sendung nicht verfolgt, merkt im Buch rasch, dass hier ein Profi bäckt, der nicht nur Spass am Backen sondern auch am Vorführen hat.

Die Rezepte haben alle einen eigenen Dreh, sind aber nicht exotisch. Die Anleitungen sind gut und gründlich. Und für die Aufmachung gilt das vorhin schon Gesagte: solide Hausmannskost, ansprechend aufgemacht ohne Schnickschnack. Die Rezepte sind sortiert nach den verschiedenen Teigarten, so dass man sich anhand seiner Erfahrungen oder seiner Experimentierfreudigkeit durcharbeiten kann. Brot und Brötchen sind genauso vertreten wie Kuchen und Törtchen. Und dank des praxisnahen Ansatzes spricht auch nichts dagegen, neben der Gin-Lemon-Torte auch einen einfachen Aprikosen-Blechkuchen mit aufzunehmen.

Für 25 Euro erhält man mit diesem GU-Buch einen Klassiker, aus dem man in einigen Jahren wahrscheinlich noch immer einige Lieblingsrezepte nachbacken wird.