Die perfekten Platten für Instagram-Food-Fotografen

Schlau erkennt: Food-Fotografie auf die Schnelle für soziale Medien ist ein Trend. Da kann man sich mit Händen und Füßen dagegen sträuben oder ganz dezent – oder gar nicht. Hier The Perfect Plates for Instagramming Your Food | FWx wird beschrieben, wie das israelische Weingut Carmel Winery den Trend nicht nur erkannte, sondern auch ganz massiv selbst unterstützte: Man investierte in spezielle Teller und Platten, mit denen die Speisen auf Food-Fotos besonders gut rauskommen. Offensichtlich hat sich die Investition gelohnt.

BBC stellt ‘Food Photographer of the Year 2015′ vor

Food Photographer of the Year 2015

Auf BBC News werden die Food Photographer of the Year 2015 vorgestellt. Und ein kleines Video erläutert die Entscheidung der Jury: Food Photographer of the Year 2015. Britisch trocken eine der Begründungen für die Wahl: Das Bild porträtiert einen Mann, der zwei Dinge gleichzeitig räuchern kann – eines davon ist er selbst.

Die Auswahl mit den Finalisten der jeweiligen Kategorien zeigt die ganze Bandbreite, von Stilleben über Porträts bis hin zu szenischen Fotos, die auf einen Blick eine ganze Geschichte vermitteln können. Meine beiden Favoriten sind tatsächlich auch die beiden Bilder von Garküchen auf der Straße, mit Action und viel Qualm. Sie vermitteln den Eindruck, man ist live dabei und kann als Passant sofort probieren, was dort zubereitet wird.

Frischer Spinat: passt auch in die schnelle Küche und ist superlecker

Frisches Gemüse geht auch einfach: Ein Pfund Spinatblätter in ein mit kaltem Wasser gefülltes Spülbecken geben, die Stängel abzupfen und die Blätter danach kurz abschütteln. Dann zu etwas in Olivenöl erhitztem Knoblauch dazugeben, etwas Salz dazu – und nach zwei Minuten hat man leckeren Spinat.passt auch in die schnelle Küche

Das beste Argument für frischen Spinat: Er lässt sich in der Zeit zubereiten, die der Tiefkühl-Spinat schon zum Auftauen braucht. Selbst Waschen und Abzupfen (also der eher nervige Teil der Zubereitung) gehen relativ flott vonstatten. Auch bei Gewürzen kann man wenig falsch machen: Normalerweise wird als Gewürz zum Spinat Muskatnuss empfohlen, möglichst frisch auf der Muskatreibe gerieben. Ich bevorzuge in den meisten Spinatrezepten eine leichte Knoblauchnote.

Wenn man den Spinat, der mit wirklich großem Volumen in den Topf wandert, nach zwei Minuten rausnimmt, ist fast nichts mehr übrig. Aber der Eindruck täuscht. Ich kippe den Spinat nicht einfach in ein Sieb, sondern nehme in mit einemSchaumlöffel o.ä. heraus, damit das Wasser im Topf bleibt.

Der Spinat kommt jetzt auf ein großes Holzbrett und wird – falls gewünscht – mit einem großen Messer gehackt. Ist natürlich verzichtbar, wenn man die Spinatmasse zum Beispiel als Füllung für einen Gemüsepfannkuchen verwenden will. Ich verteile dazu den Spinat großflächig auf dem Brett und mache denn ein etwa zwei mal zwei Zentimeter großes Schachbrettmuster mit dem Messer. Mir genügt das, es geht auch feiner.

Das grüne Spinat-Wasser aus dem Topf hat ein feines Spinat-Aroma, ist mit Salz und Knoblauch gewürzt und kann zum Beispiel für Spinatnudel später genutzt werden.

Die Tiefkühl-Variante hat das frische Gemüse fast verdrängt

Nach meiner Einschätzung wissen heute viele Menschen nicht mehr, wie Spinat aussieht. Also die richtige Spinatpflanze, vor allem natürlich die Blätter. Ich will da auch gar nicht drüber spotten. Als Stadtkind hatte ich früher auch keine Ahnung, woraus diese grünen Eisblöcke mit dem etwas seltsamen Geschmack hergestellt werden.

Erst später entdeckte ich irgendwann den „richtigen” Spinat. Den gab es natürlich auch nicht im Supermarkt zu kaufen, sondern nur auf dem Wochenmarkt. Und seitdem habe ich auf die Tiefkühl-Variante nur noch ganz selten zurückgegriffen. Wobei ich gleich zugeben muss, dass für manche Zwecke vor allem die Mini-Tiefkühl-Portionen sehr praktisch sind.

Nun ist es nicht etwa so, dass Tiefkühl-Spinat besonders schrecklich wäre. Im Gegenteil: Nach meiner Einschätzung gibt es heute in der großen Vielfalt an Spinat-Zubereitungen viele leckere Sachen. Mir erscheinen vor allem die Angebote reizvoll, bei denen Blattspinat, nicht püriert und ohne weitere „Verfeinerungen” in Portionsformen angeboten werden. Außerdem gibt es in meinen Supermärkten zumindest zeitweise auch frischen, abgepackten Spinat (meistens aus Italien).

Da aber Spinat ziemlich lange im Jahr regional zu haben ist, versorge ich mich auf dem Wochenmarkt.

Blitzrezept: Spinat-Nudeln

Und weil wir schon dabei sind: Das schnellste und leichteste Rezept für frischen Spinat sind Spinatnudeln: Dazu werden die Nudeln (breite Nudeln passen prima) noch vor dem Waschen des Spinats zugestellt und köcheln, während man den Spinat verarbeitet. Sind die Nudeln bissfest und der Spinat fertig, kommt etwas Olivenöl in den großen Topf, die Hälfte der Nudeln dazu, dann der gehackte Spinat sowie nach Gusto Reibekäse, Sahne, Crème fraîche. Dann die andere Hälfte der Nudeln dazu geben. Gut verrühren, der grob gehackte Spinat braucht ein Weilchen bis er gleichmäßig verteilt ist. Herdplatte schon mal abschalten. Meistens nehmen die Nudeln noch etwas Flüssigkeit auf, so dass man locker noch die Flüssigkeit aus dem Spinattopf zugeben kann, die man sich gesichert hat.

“7 Tage… unter Schlachtern” in der ARD Mediathek

Einblicke in die Arbeit der Metzger

Klingt fast etwas brutal, zeigt aber eigentlich nur den Alltag, den man auch hinter der Metzgerei vermutet. Naja, mal abgesehen davon, dass hier auch Pferde “verarbeitet” werden. Den Film des NDR kann man derzeit noch in der Mediathek betrachten: Video "7 Tage… unter Schlachtern" | NDR Fernsehen | ARD Mediathek.

Wahrscheinlich muss man nicht besonders zart besaitet sein, um einige Szenen als belastend zu empfinden. Andererseits ist oft genug nicht das Sterben im Schlachthof das Drama der Tiere, sondern meistens ist es die Haltung. Und auch das macht der Film ja indirekt deutlich: Wer Fleisch und Wurst nicht in Großmärkten kauft, sondern da, wo hinter der Theke noch ein Metzger steht, hat man als Verbraucher am ehesten Einfluss auf den Einkauf der Metzger und damit auch indirekt auf die Tierhaltung.

Video: 12 Dinge, die man aus Eiern machen kann

Sehr appetitliches und anregendes Video mit 12 Beispielen dafür, was man alles mit Eiern machen kann. Es fehlen einige Varianten, zum Beispiel pochierte Eier, aber der Schwerpunkt des Videos liegt sowieso mehr auf der Optik. Hier kann man sich Anregungen holen, Rezepte – sofern benötigt – muss man sich woanders holen. In Zeiten zunehmender Low-Carb-Anhänger kann man ja nie genügend Anregungen für Rezepte mit Eiern haben.

Bratwürste selbst machen

Mehr als eine Anleitung auf Youtube: Ein Blick über die Schulter eines Profis, der aber mit relativ wenigen Zutaten und Gerätschaften arbeitet. Und nach rund 13 Minuten hat man tatsächlich den Eindruck: So schwer ist das nicht. Und: Das kann ich auch.

Die Zutaten sind fast überall erhältlich, die Geräte sind eher Küchengeräte aus dem Haushaltsbereich. Wer noch keinen Fleischwolf hat, der findet zum Beispiel hier ein passables Gerät (Fleischwolf) für unter 100 Euro. Zum Ausprobieren reichte es sicher, den manuellen aus dem Keller zu holen oder sich einen bei Eltern / Großeltern auszuleihen. Auch wenn bei denen die Freude an der Arbeit meistens etwas getrübt ist.

Sicher nicht im Haushalt vorhanden und auch schwer ausleihbar ist ein Wurstfüller wie dieser (Wurstfüllmaschine mit Fülltüllen und 3 Liter Fassungsvermögen), der aber neu schon für rund 100 Euro zu haben ist. Angesichts der Beträge, die man gerne mal für weniger nützliche Haushaltsgeräte oder fürs Grillen ausgibt, scheint das recht überschaubar.

Fleischwolf und Wurstfüller