Jahresrückblick: Der Testschmecker-Blick zurück

30. Dezember 2020 | Foodblog, Instagram-Tipps, Soziale Medien

Jahresrückblick: Der wohl beliebteste und kürzeste betrifft Instagram: Die besten neun Bilder, gemessen an den Likes.

Jahresrückblick: Der wohl beliebteste und kürzeste betrifft Instagram: Die besten neun Bilder, gemessen an den Likes.

Gerade habe ich in meinem Journal auf auf joachimott.de einen Artikel über diverse Jahresrückblicke verfasst. Der gilt natürlich nicht nur für Webseiten zum Thema Foto und Video, sondern auch für den Foodbereich. Denn er umfasst auch die Zahlen für Soziale Netzwerke und einige andere Bereiche. Und schon muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich diese Zahlenwerke für mein Foodblog testschmecker.de zwar auch nutze. Aber in geringerem Maße. Warum man die Zahlen nicht aus dem Blick verlieren sollte und wo man als Foodblogger auch nochmal nachhaken könnte, das berichte ich hier.

In dem Journal-Artikel geht es um die Gesamtschau aller Statistiken, die ich (nicht nur) zum Jahresende gern aufrufe:

  • Google Analytics
  • Google Search Console
  • Google Jahresrückblick
  • Google Trends
  • Tubebuddy für Youtube
  • Socialblade für Yotube
  • Insights von Youtube Studio
  • Instagram Insights
  • Woocommerce Statistik
  • Mailchimp Reports
  • Garmin Connect

Ws ist bei einem Foodblog anders? Welche Auswertungen sind hier besonders interessant?

Food-Thema im Fokus

Bei mir ist das Foodblog eine Ergänzung: Fotografie und Video sind die Themen, die mich mehr beruflich interessieren. Der Foodbereich ist mittlerweile mehr als ein Hobby. Aber wenn sich die Frage nach der Dringlichkeit stellt, zum Beispiel bei Zeitmangel, dann gebe ich zwangsläufig der Joachimott-Website den Vorrang. Ich vermute, dass diese Haltung bei vielen Foodbloggern ähnlich ist, weil das Thema Foodblog eben noch nicht so oft zum Lebensunterhalt beiträgt. Deswegen rate ich dazu, als Basics für den Foodbereich vor allem Google Dienste auszuwerten, sowie Instagram.

Ich halte es mit dem Testschmecker-Rückblick dagegen in diesem Jahr ganz subjektiv und greife mir einfach ein paar Dinge heraus.

Kürbis, Kartoffeln und Mehl sind die Hauptbestandteile des Gnocchi-Teigs.

Kürbis, Kartoffeln und Mehl sind die Hauptbestandteile für Kürbis-Gnocchi.

Aus der Statistik

Mein erfolgreichster Artikel 2020 erscheint in der Gesamt-Statistik erst auf Rang 6: Gutedelsuppe aus dem Markgräflerland. Das ist ein Artikel, der eher kurz ausfällt und von dem ich auch nicht gedacht hätte, dass er auf besonders großes Interesse stößt. Generell ist es so, dass ziemliche viele Evergreen-Artikel die vorderen Plätze bevölkern. Das sind Artikel, die bereits über mehrere Jahre hinweg erfolgreich sind. Einerseits ist das schön und bringt dauerhaft Besucher. Andererseits ist mein Anliegen natürlich, dass auch möglichst viele der enueren Artikel diesen Evergreen-Status bekommen.

Artikel die mir 2020 besonders am Herz lagen waren unter anderem die Instagram-Artikel. Weil ich denke, dass diese Informationen daraus für andere Foodblogger besonders hilfreich sind (sein sollten). Und dann gehören dazu auch die Rezepte, die etwas aufwändiger sind (weil ich ja normalerweise schnelle Alltags-Küche beschreibe). Da schafften es immerhin die Posts über selbst gemachte Wirsing-Maultaschen und Kürbis Gnocchi  auf die vorderen Plätze. Das ist tröstlich, weil ich mir bei diesen Rezepten auch mehr Mühe mit den Fotos gebe.

Rosenkohlpfanne mit Hackfleisch und Kartoffeln: ein schnelles und herzhaftes Gemüse-Gericht.

Rosenkohlpfanne mit Hackfleisch und Kartoffeln: ein schnelles und herzhaftes Gemüse-Gericht.

Überraschend gut schneiden immer mal wieder Blog-Posts und Instagram Fotos ab, von denen ich das nicht erwartet hätte. Dazu gehört in diesem Jahr das Rezept und der Instagram-Beitrag über die Rosenkohl-Pfanne mit Hackfleisch. Ich würde tendenziell ja Pasta-Gerichte und Süßspeisen als besonders attraktiv einschätzen, deswegen hat mich die Resonanz auf ein (sehr patentes) Rosenkohl-Rezept überrascht

Allzeit-Klassiker oder Evergreen-Artikel begleiten mich relativ lang. Wie oben schon erwähnt gibt es ein paar Evergreen-Beiträge, sich lange Zeit großer Beliebtheit erfreuen. Und eine Prognose darüber, welcher Beitrag besonders erfolgreich sein könnte is ja schon schwer. Aber vorauszusehen, welcher Beitrag (oder auch welche Art von Beitrag) über Jahren hinweg beliebt sein könnte bei meinen Lesern, das erscheint mir schlicht unmöglich.

Zu diesen Evergreens gehören unter anderem:

Instagram Rückschau: nur neun Bilder?

Das Angebot, die besten neun Bilder Deines Accounts zusammen zu stellen und die Likes des Jahres zu addieren kommt nicht von Instagram, sondern von anderen Anbietern. Und es ist ungeheuer populär geworden. Da es auf den Likes basiert, die wir alle noch sehr schätzen, gibt es aber auch andere, bessere Möglichkeiten einer Auswertung. Mit den Insights eines Business-Accounts kann man die Bilder eines Jahres auch nach anderen Kriterien auflisten.

Die Aussage, welche Posts die meisten neuen Abonnenten gebracht haben, lässt vielleicht auch andere Rückschlüsse zu. Oder die Sortierung nach ‘Gespeicherte Inhalte’. Dass Follower Deine Bilder speichern erscheint zumindest Instagram ja als eine der am höchsten bewerteten Form des Engagements.

Defizite und Inspirationen

Das Schöne an Statistiken ist ja, dass sie einem gut aufzeigen, womit man erfolgreich ist. Und ein Stück weit lassen sie auch Aussagen darüber zu, was weniger erfolgreich ist. Was aber einfach fehlt, was generell überholungsbedürftig ist und woran man künftig mehr arbeiten sollte, dass verraten sie nicht.

Das sind Dinge, die man am ehesten dann erfährt, wenn man seine Website mit anderen vergleicht. Es gibt ja immer gute Beispiele, die inspirierend sind. Mit meinem Lesezeichentrick habe ich einige Foodblogs samt Instagram-Account und Facebook-Profil im Blick, auf die ich zumindest monatlich einmal einen Blick werfe.

Nun ist die internationale Food-Szene zwar sehr inspirierend und bereichernd. Aber vieles von dem, was dort erfolgreich ist, funktioniert bei uns nicht. Deswegen haben unter den Foodblog-Lesezeichen deutsche Foodblogs, wie zum Beispiel Herr Büttner und Herr Grün kocht eine besonderen Stellenwert.

Zu lernen und zu verbessern gibt es da auch für mich noch einiges. Zum Beispiel, dass ich bei allen eigenen Vorlieben viel mehr darauf achten sollte, dass alle Kategorien eines Foodblogs gut gefüllt sind mit Rezepten. Und dass neben den Rezepten und den Instagram Tipps auch Videos (im Blog und als Reels) und das Erzählen von Geschichten einen Platz bekommt.

Ausblicke

Was wären all die Zahlen und Auswertungen, wenn man daraus keine Schlüsse ziehen würde? Und keine Konsequenzen? Am einfachsten haben es diejenigen, die aus Spaß an der Sache dabei sind. Sie erhalten in diversen Statistiken vor allem eine positive Rückmeldung. Dort sticht ja naturgemäß hervor, was am besten angekommen ist.

Schwieriger wird es für all diejenigen, die sich mit Ihren Aktivitäten im Netz auch ein Ziel gesteckt haben. Die etwas verkaufen wollen, möglichst viele Menschen erreichen wollen, möglichst viel Austausch mit gleich Gesinnten suchen. Die müssen eintauchen in die Tiefen des Zahlenwerks. Und sie müssen dort erst einmal die richtigen Parameter, die konkrete Aussagen zulassen.

Wie auch immer die Rückblicke ausfallen, die Beschäftigung damit sollte der Hauptzweck sein (und schon gar kein Selbstzweck). Vielleicht gibt es keine zuverlässigen Aussagen darüber, was man besser oder anders machen könnte. Aber für die allermeisten Foodblogger gibt es – wie bei jeder Statistik – auch Spielräume. Und die sollte man auch dafür nutzen, im nächsten Jahr noch mehr Spaß am Kochen, Schreiben und Fotografieren zu haben.

Nach meiner Überzeugung lässt sich gerade das ja schwer in Zahlen fassen. Aber es ist etwas, dass den meisten Deiner Besucher im Netz nicht verborgen bleibt.

 

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Über mich

Joachim Ott (joachimott.de) ist der Testschmecker. Journalist, Fotograf und Filmemacher. Geboren in Schwaben, lebt in Baden. Ständig auf der Suche nach guten Lebensmitteln.

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Hier gibt es eine Auswahl meiner Testschmecker Videos. Es sind Anleitungen, Reportagen, kleine Dokumentarvideos.

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