Sauerkrautauflauf mit Spätzle – mehr als Vitamine

Sauerkrautauflauf mit Spätzle: Besser als Schlachtplatte? Zumindest auch eine mögliche fleischlose Alternative.

Sauerkrautauflauf ist ein leckeres und vitaminreiches Winteressen, das auch in der vegetarischen Variante (ohne Speckwürfel) herzerwärmend gut ist. Sauerkraut gibts in vielen Varianten abgepackt im Supermarkt. Wenn Du die Chance hast, es frisch zu kaufen, greif zu! Für zwei Personen reicht ein gutes Pfund frisches Sauerkraut.  Eine normale Dose mit 850 Gramm Füllgewicht reicht locker fürs Hauptessen – und sogar noch für ein späteres Resteessen. (mehr …)

Gurken-Sandwich: very british – und kalorienarm

Gurken-Sandwich: Mal nicht blass und schmal sondern dunkel und kräftig.

Gurken-Sandwich: Mal nicht blass und schmal sondern dunkel und kräftig.

Das Gurken-Sandwich: Wer ab und zu nach englischen Gerichten und Rezepten sucht, der kommt an diesem Klassiker kaum vorbei. Auf das Sandwich sind die Briten ja sowieso schon stolz, sie haben’s erfunden. Ein Klassiker ist das Gurken-Sandwich. Aber bei aller Liebe für britisches Essen: Dünner weißer Toast mit Mayonnaise und Gurkenscheiben, das sieht vielleicht elegant aus. Wirklich gesund ist es wahrscheinlich nicht. Ich habe mal ausprobiert, wie es etwas attraktiver und gesunder wird, hier das Ergebnis. (mehr …)

Herbstsalat mit warmen Pilzen und Speck

Herbst-Salat mit lauwarmen Pilzen, Radieschen, Paprika und kross gebratenem Schinken.

Herbstsalat mit lauwarmen Pilzen, Radieschen, Paprika und kross gebratenem Schinken.

Ein Herbstsalat schafft den perfekten Übergang von den heißen Sommertagen mit seinen leichten, frischen Blattsalaten zu Herbstgenüssen wie Pilze und kross gebratener Schinken. Der Salat hat mit grünem Blattsalat, Radieschen und Paprika die für mich ausgewogene Kombination aus weichen und knackigen Elementen. Die lauwarmen Pilze und der Schinken dieses Herbstsalats passen gut zu den kühleren Temperaturen, bei denen wir uns wieder herzhaftere Sachen auf dem Teller wünschen. (mehr …)

Zucchinikuchen: der Sommer-Begleiter

Zucchinikuchen wird am besten noch warm serviert, mit grünem Salat.

Zucchinikuchen wird am besten noch warm serviert, mit grünem Salat. Ist aber auch kalt eine Delikatesse.

Zucchinikuchen hat vor allem dann Saison, wenn das Gemüse frisch auf den Markt kommt. Und das ist bei Zucchinis ja bekanntlich ein ziemlich langer Zeitraum. Also begleitet uns dieser Gemüsekuchen durch die Sommermonate bis in den Herbst und Winter – ohne je langweilig zu werden. Wer das Prinzip kennt (und mag), der kann leckere Gemüsekuchen auch noch mit vielen anderen Sorten zubereiten.  (mehr …)

Aprikosenknödel: Süße Früchte in Teig

Zu den Aprikosenknödeln passt gut Vanille-Sauce oder Vanille-Eis.

Zu den Aprikosenknödeln passt gut Vanille-Sauce oder Vanille-Eis.

Aprikosenknödel haben eigentlich im Sommer Hochsaison. Aber da es fast immer reife Früchte aus südlicheren Ländern gibt, kann man das Rezept öfters wieder hervorholen. Aprikosenknödel sind nur eine Variation der zahlreichen von Süßspeisen-Knödel, die man in gleicher Art auch mit Marillen, kleinen Weinbergspfirsichen oder Zwetschgen machen kann. Damit begleitet einen diese Süßspeise in Variationen über mehrere Monate des Jahres. Es gibt also immer genügend Möglichkeiten, das auszuprobieren. (mehr …)

Kartoffelwaffeln – die pikante Waffel-Variante

Kartoffelwaffeln, die 'dicke' Variante.

Kartoffelwaffeln, die ‚dicke‘ Variante.

Waffeln stehen ziemlich weit oben auf unserer Favoritenliste. Und bislang waren es vor allem süße. Auf der Suche nach Variationen stößt man schnell auf pikante Waffeln, eine gute Alternative zu unseren bevorzugten Hefeteig-Waffeln, bevorzugt Brüsseler Waffeln. Und weil unser Waffeleisen ziemlich dicke Waffeln bäckt, eignen sich die pikanten Waffeln mit etwas Crème fraîche oder Kräuterquark, evt. mit einer Scheibe Räucherlachs obenauf,  auch als Hauptmahzeit.

Kartoffelwaffeln – das Rezept

  • etwa 400 bis 500 Gramm Kartoffeln*
  • 100 ml Milch*
  • 2 EL Butter
  • 50 Gramm Mehl
  • 1/2 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Ei
  • Öl für das Waffeleisen

* Diese Mischung erfolgte eher nach Gefühl bzw. wurde durch Mehl und Milch ‚handfest‘ gemacht, damit der Teig schön zäh ist. Hängt ja immer auch von der Kartoffelsorte ab.

Kräuterquark mit frischen oder TK-Kräutern anrühren aus

  • Magerquark
  • Milch
  • Salz und Pfeffer.

Oder Kräuter Crème fraîche verwenden.

  • Räucherlachs

Die Zubereitung

Weil es in unserem badisch-schwäbischen Haushalt eine Spätzlespresse gibt, werden die gekochten Kartoffeln durchgedrückt und in einer Rührschüssel mit Mehl, Backpulver und dem Ei vermischt. Die Milch etwas erwärmen und die Butter dazugeben. Diese Mischung dann unter die restlichen Zutaten rühren.

Die Kartoffelwaffeln im heißen Waffeleisen nacheinander ausbacken und entweder warm stellen oder am Tisch gleich frisch laufend den Nachschub produzieren. Wenn man wie wir ein Waffeleisen für extra dicke Waffeln hat, sollte man beim Öffnen des Waffeleisens behutsam vorgehen. Offensichtlich wird dieser Teig nicht so fest wie zum Beispiel der Hefeteig. Öffnet man zu schnell, wird die Waffel quasi in ein Ober- und Unterteil getrennt. Also die dicken Waffeln eher etwas länger backen und behutsam öffnen.

Dazu passen Kräuterquark und Räucherlachs und ein Salat, aber natürlich auch jede andere pikante Mischung: Zum Beispiel Schinkencreme oder Brotaufstrich als weiche Auflage und Gemüse als fester Bestandteil. Reizvoll fand ich auch die Variante mit Kräutern im Waffelteig. Aber ich vermute mal, dass die außen liegenden Kräuter im Waffeleisen anbrennen. Deswegen die Lösung mit dem Kräuterquark.